Katholisches Krankenhaus St. Johann Nepomuk Erfurt Caritasverband Erfurt

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Interdisziplinäre Tagesstation - ambulantes Operieren nach § 115b SGB V

Die interdisziplinäre Tagesstation wurde mit dem Umzug in den Krankenhausneubau (2003) eingerichtet und verfügt über modernste operative Einrichtungen. Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin sichert die Narkose- und Schmerzbehandlung während und nach der Operation ab.

Beteiligte Kliniken:

Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie:

operative Behandlung von Leisten-, Nabel- und Narbenbrüchen, Krampfadern, Hämorrhoiden, Portanlage bei Patienten mit Tumorleiden, sonstige kleinere Eingriffe

Gynäkologie und Geburtshilfe:

diagnostische und therapeutische Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie, Endometriumablatio), Gebärmutterausschabung (Abrasio), Polypenentfernung, Gewebeentnahmen von Gebärmutter und Gebärmutterhals, diagnostisch/therapeutische Bauchspiegelungen, kleinere Eingriffe an den weiblichen Genitalien

Innere Medizin l/Gastroenterologie:

endoskopische Untersuchungen, wie Magen- und Darmspiegelungen, Spiegelungen des Gallen- und Bauchspeicheldrüsenganges sowie Lungenspiegelungen mit Anwendung endoskopisch-therapeutischer Maßnahmen einschließlich der Lasertherapie.

Innere Medizin ll/Kardiologie:

Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen des Herzens und der Herzkranzgefäße im modernen Herzkatheterlabor (u.a. Rechts- und Linksherzkatheter, PTCA)

Unfall- und Wiederherstellungschirurgie:

operative Behandlung von Frakturen kleinerer Knochen und besonders im Bereich Hand und Fuß einschließlich Materialentfernungen, Karpaltunnelsyndrom, Kniegelenksspiegelungen und anderes mehr.

Urologie und Kinderurologie:

In der urologischen Funktionsabteilung steht eine Vielzahl diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten zur Verfügung: Beispielsweise Spiegelung der Harnblase, der Harnleiter mit therapeutischen Maßnahmen, Diagnostik und operative Therapie bei Vergrößerung der Prostata (Vorsteherdrüse), Leisten- und Hodenbruch, zur Sterilisation, Eingriffe am männlichen Genitale, z.B. bei Vorhautverengungen.

Psychiatrische Institutsambulanz

Diese Institutsambulanz dient als Bindeglied zwischen haus- bzw. fachärztlicher und stationärer Versorgung von Patienten, die unter chronischen oder chronisch rezidivierenden Verläufen von Schizophrenien, affektiven Störungen, schweren Persönlichkeitsstörungen, Suchterkrankungen mit Comorbiditäten und gerontopsychiatrischen Erkrankungen leiden. Das Angebot ist multiprofessionell und wird von einem Team aus erfahrenen Oberärzten, Psychologen, Sozialarbeitern, Ergo- und Körpertherapeuten sowie Pflegekräften gewährleistet. Intensive, auch mehrfach wöchentlich durchgeführte, Therapien sind möglich.

Notfallambulanz

24-Stunden Notfalldienst für die medizinische Erstversorgung von Notfall-Patienten durch alle Kliniken des Hauses. Eine direkte überleitung zu einer eventuell akut nötigen operativen Behandlung und zu diagnostischen bzw. therapeutischen Eingriffen ist möglich. Es stehen beispielsweise das Herzkatheterlabor und die endoskopische Funktionsdiagnostik 24-Stunden zur Verfügung.

Sprechstunde Durchgangsarztverfahren

Angebot von täglichen unfallchirurgischen Sprechstunden sowie einer speziellen Sprechstunde für Handchirurgie durch den Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie im Rahmen des Durchgangsarztverfahrens.

Physiotherapie/Bewegungsbecken

Neben der ambulanten Nachversorgung, z.B. von Patienten mit unfallchirurgischen Eingriffen, stehen krankengymnastisch angeleitete Bewegungsübungen, Wärme- und Massagebehandlungen sowie Unterwasser-Massagen im Rahmen der KV- und BG-Zulassung sowie Privatabrechnung zur Verfügung.

Ambulante Angebote zur Geburtshilfe

  • Sonographie- bzw. Geburtssprechstunden
  • Geburtsvorbereitende Kurse,
  • 1 x monatlich stattfindender Informationsabend für werdende Eltern
    (jeweils 1. Donnerstag im Monat)
  • Betreutes Schwangerenschwimmen
  • Regelmäßig organisierter „Babytreff”

Ambulanter Palliativdienst

Die Linderung bestehender körperlicher und seelischer Leiden ist der Kern der Behandlung. Patienten werden auch auf Grundlage telefonischer Beratungen oder bei Hausbesuche in ihrem Umfeld, als Ergänzung zum stationären Aufenthalt, betreut. Weiterhin steht für Pflegepersonal und für Hausärzte ein qualifiziertes Beratungsangebot zur Beantwortung spezifischer Fachfragen zur Verfügung.