Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Ess-Störungen
Wir müssen essen. Über die Nahrungsaufnahme hinausgehend hat das Essen vielerlei andere Bedeutungen. Gilt es zwischenmenschliches zu klären, so bietet ein gemeinsames Essen einen angenehmen Rahmen in dem man sich dem anderen öffnen kann.
Das Essen kann aber auch zum zentralen Krankheitssymptom werden. Plötzlich dreht sich alles nur noch ums Essen. In sich hineinstopfen, Fasten und Erbrechen bestimmen das Leben. Die Wahrnehmung des eigenen Körpers verändert sich. Die Folge der gestörten Nahrungsaufnahme können unterschiedliche , zum Teil lebensbedrohliche Zweiterkrankungen sein. Die Therapie der Ess-Störungen erfordert neben Geduld und Einfühlungsvermögen auch die Fähigkeit zu klaren regulativen Vorgaben.


