Qualitätsbericht 2004
Inhalt
- A Allgemeine Struktur- und Leistungsdaten
- A-1.1 Allgemeine Merkmale des Krankenhauses
- A-1.2 Institutionskennzeichen des Krankenhauses
- A-1.3 Name des Krankenhausträgers
- A-1.4 Akademisches Lehrkrankenhaus
- A-1.5 Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus nach § 108/109 SGB V
- A-1.6 Gesamtzahl der im abgelaufenen Kalenderjahr behandelten Patienten
- A-1.7A Fachabteilungen
- A-1.7B Top-60 DRG des Gesamtkrankenhauses
- A-1.8 Besondere Versorgungsschwerpunkte und Leistungsangebote des Krankenhauses
- A-1.9 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
- Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
- Interdisziplinäre Tagesstation - ambulantes Operieren nach § 115b SGB V
- Psychiatrische Institutsambulanz (§ 118 SGB V)
- Notfallambulanz
- Sprechstunde Durchgangsarztverfahren
- Physiotherapie/Bewegungsbecken
- Ambulante Angebote zur Geburtshilfe
- Ambulanter Palliativdienst
- Ambulante Behandlung durch Krankenhausärzte auf der Basis von Ermächtigung durch die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen nach §116 SGB V
- Chefarzt Dr. med. H.- J. Bronisch - Klinik für Innere Medizin I/Gastroenterologie
- OA Dr. med. G. Exner - Klinik für Innere Medizin I/Gastroenterologie
- CA Dr. med. J. Pertschy - Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
- CA Dr. med. J. Schweiger - Klinik für Kinderurologie und Urologie
- OA Dr. med. V. Steffen - Klinik für Innere Medizin II/Kardiologie
- Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
- A-2.0 Zulassung zum Durchgangsarztverfahren der Berufsgenossenschaft
- A-2.1 Apparative Ausstattung und therapeutische Möglichkeiten
- B-1 Fachabteilungsbezogene Struktur- und Leistungsdaten
- B-1.1 Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
- B-1.1.1 Medizinisches Leistungsspektrum der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
- B-1.1.2 Besondere Versorgungsschwerpunkte der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
- B-1.1.3 Weitere Leistungsangebote der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
- B-1.1.4 Top-25 DRG der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
- B-1.1.5 Die 20 häufigsten Hauptdiagnosen der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
- B-1.1.6 Die 25 häufigsten Operationen/Eingriffe der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
- B-1.2 Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
- B-1.3 Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
- B-1.3.1 Medizinisches Leistungsspektrum der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
- B-1.3.2 Besondere Versorgungsschwerpunkte der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
- B-1.3.3 Weitere Leistungsangebote der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
- B-1.3.4 Top-15 DRG der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
- B-1.3.5 Die 10 häufigsten Hauptdiagnosen der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
- B-1.3.6 Die 15 häufigsten Operationen/Eingriffe der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
- B-1.4 Klinik für Innere Medizin l/Gastroenterologie
- B-1.4.1 Medizinisches Leistungsspektrum der Klinik für Innere Medizin l/ Gastroenterologie
- B-1.4.2 Besondere Versorgungsschwerpunkte der Klinik für Innere Medizin l/Gastroenterologie
- B-1.4.3 Weitere Leistungsangebote der Klinik für Innere Medizinl/ Gastroenterologie
- B-1.4.4 Top-25 DRG der Klinik für Innere Medizin l/Gastroenterologie
- B-1.4.5 Die 25 häufigsten Hauptdiagnosen der Klinik für Innere Medizin l/ Gastroenterologie
- B-1.4.6 Die 20 häufigsten Operationen/Eingriffe der Klinik für Innere Medizin l/Gastroenterologie
- B-1.5 Klinik für Innere Medizin ll/Kardiologie
- B-1.5.1 Medizinisches Leistungsspektrum der Klinik für Innere Medizin ll /Kardiologie
- B-1.5.2 Besondere Versorgungsschwerpunkte der Klinik für Innere Medizin ll/Kardiologie
- B-1.5.3 Weitere Leistungsangebote der Klinik für Innere Medizin ll/ Kardiologie
- B-1.5.4 Top-25 DRG der Klinik für Innere Medizin ll/Kardiologie
- B-1.5.5 Die 25 häufigsten Hauptdiagnosen der Klinik für Innere Medizin ll /Kardiologie
- B-1.5.6 Die 10 häufigsten Operationen/Eingriffe der Klinik für Innere Medizin ll/Kardiologie
- B-1.6 Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit Tagesklinik und Institutsambulanz
- B-1.6.1 Medizinisches Leistungsspektrum der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit Tagesklinik und Institutsambulanz
- Medizinisches Leistungsspektrum der Fachabteilung
- B-1.6.2 Besondere Versorgungsschwerpunkte der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit Tagesklinik und Institutsambulanz
- Besondere Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung
- B-1.6.3 Weitere Leistungsangebote der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit Tagesklinik und Institutsambulanz
- Weitere Leistungsangebote der Fachabteilung
- B-1.6.4 Top-10 DRG der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit Tagesklinik und Institutsambulanz
- B-1.6.5 Die 15 häufigsten Hauptdiagnosen der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit Tagesklinik und Institutsambulanz
- B-1.6.6 Die 9 häufigsten Operationen/Eingriffe der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit Tagesklinik und Institutsambulanz
- B-1.7 Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
- B-1.7.1 Medizinisches Leistungsspektrum der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
- B-1.7.2 Besondere Versorgungsschwerpunkte der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
- B-1.7.3 Weitere Leistungsangebote der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
- B-1.7.4 Top-25 DRG der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
- B-1.7.5 Die 20 häufigsten Hauptdiagnosen der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
- B-1.7.6 Die 25 häufigsten Operationen/Eingriffe der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
- B-1.8 Klinik für Urologie und Kinderurologie
- B-1.8.1 Medizinisches Leistungsspektrum der Klinik für Urologie und Kinderurologie
- B-1.8.2 Besondere Versorgungsschwerpunkte der Klinik für Urologie und Kinderurologie
- B-1.8.3 Weitere Leistungsangebote der Klinik für Urologie und Kinderurologie
- B-1.8.4 Top-25 DRG der Klinik für Urologie und Kinderurologie
- B-1.8.5 Die 20 häufigsten Hauptdiagnosen der Klinik für Urologie und Kinderurologie
- B-1.8.6 Die 25 häufigsten Operationen/Eingriffe der Klinik für Urologie und Kinderurologie
- B-1.9 Institut für bildgebende Diagnostik
- B-1.1 Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
- B-2 Fachabteilungsübergreifende Struktur- und Leistungsdaten
- B-2.1 Ambulante Operationen nach § 115 b SGB V
- B-2.2 Top-5 der ambulanten Operationen
- B-2.2.1 Top-5 der ambulanten Operationen der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
- B-2.2.2 Top-5 der ambulanten Operationen der Klinik für Innere Medizin I /Gastroenterologie
- B-2.2.3 Top-5 der ambulanten Operationen der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
- B-2.2.4 Top-5 der ambulanten Operationen der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
- B-2.2.5 Top-5 der ambulanten Operationen der Klinik für Urologie und Kinderurologie
- B-2.3 Sonstige ambulante Leistungen
- B-2.4 Personalqualifikation im ärztlichen Dienst
- B-2.5 Personalqualifikation im Pflegedienst
- C Qualitätssicherung
- C-1 Externe Qualitätssicherung nach § 137 SGB V
- C-2 Qualitätssicherung beim ambulanten Operieren nach § 115 b SGB V
- C-3 Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht (§ 112 SGB V)
- C-4 Qualitätssicherungsmaßnahmen bei Disease-Management-Programmen (DMP)
- D Qualitätspolitik
- E Qualitätsmanagement und dessen Bewertung
- E-1 Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements
- E-2 Qualitätsbewertung
- E-3 Ergebnisse in der externen Qualitätssicherung gemäß § 137 SGB V
- E-3.1 Herzschrittmacher-Erstimplantation und -Wechsel (BQS-Module 09/1-3)
- E-3.2 Koronarangiographie und perkutane transluminale Koronarangioplastie [PTCA] (BQS-Modul 21/3)
- 1) Anzahl dokumentierter Koronarangiograghien und PTCA pro Jahr
- 2) Intra- oder postprozedurale Komplikationen bei Koronarangiographie(n) und PTCA
- 3) MACCE bei PTCA = Schwerwiegende Ereignisse bei PTCA
- 4) erfolgreiche PTCA an komplettem Verschluss
- 5) Todesfälle bei PTCA
- zu 1) Anzahl dokumentierter Koronarangiograghien und PTCA pro Jahr
- zu 2) Intra-/postprozedurale Komplikationen bei Koronarangiographien u. PTCA
- zu 3) MACCE bei PTCA = Schwerwiegende Ereignisse bei PTCA
- zu 4) erfolgreiche PTCA an komplettem Verschluss
- zu 5) Todesfälle bei PTCA
- E-3.3 Cholezystektomie (BQS-Modul 12/1)
- 1) Anzahl der Patienten (mit fraglichen Indikationen)
- 2) Eingriffsspezifische Komplikationen
- 3) Postoperativer Wundinfektion
- 4) Erhebung eines histologischen Befundes
- 5) OP-Techniken
- Erläuterungen:
- zu 2) Eingriffsspezifische behandlungsbedürftige Komplikationen
- zu 3) Postoperative Wundinfektionen
- zu 4) Histologie
- zu 5) OP-Techniken
- E-3.4 Mammachirurgie (BQS-Modul 18/1)
- E-3.5 Gynäkologische Operationen (BQS-Modul 15/1)
- E-3.6 Geburtshilfe (BQS-Modul 16/1)
- E-3.7 Hüft- und Kniegelenkoperationen (BQS-Module 17/1-3, 5)
- F Qualitätsmanagementprojekte im Berichtszeitraum
- F-1 Bereichsübergreifende Projekte
- F-2 Bereichsspezifische Projekte
- G Weitergehende Informationen
- Verantwortlich für den Qualitätsbericht
- Ansprechpartner
- Hausleitung:
- Abteilungsleiter:
- Kaufmännischer Leiter
- Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
- Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
- Institut für bildgebende Diagnostik
- Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
- Klinik Innere Medizin I/Gastroenterologie
- Klinik Innere Medizin II/Kardiologie
- Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
- Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
- Klinik für Urologie und Kinderurologie
- öffentlichkeitsarbeit
- Links/Verweise
- H Anlagen
Qualitätsbericht 2004
Katholisches Krankenhaus „St. Johann Nepomuk Erfurt”
Erfurt, den 28.08.2005

Das Katholische Krankenhaus „St. Johann Nepomuk” in Erfurt ist, als ein nach § 108 SGB V zugelassenes Krankenhaus, dazu verpflichtet, im Abstand von zwei Jahren einen strukturierten Qualitätsbericht zu erstellen.
Im Jahr 2005 erfolgt die erstmalige Dokumentation von Leistungen und Qualitäten für den Zeitraum 01.01.2004 - 31.12.2004. In den folgenden Abschnitten werden das Krankenhaus und seine Fachkliniken unter vorgegebenen Kriterien dargestellt. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, zielgerichtete Entscheidungen hinsichtlich der Klinik und der Behandlungen zu treffen.
A Allgemeine Struktur- und Leistungsdaten
A-1.1 Allgemeine Merkmale des Krankenhauses
| Anschrift | Katholisches Krankenhaus „St. Johann Nepomuk”
Akademisches Lehrkrankenhaus der Friedrich Schiller Universität Jena Haarbergstraße 72 99097 Erfurt Telefon: (0361) 654 - 0 Fax: (0361) 651 - 1081 |
| E-Mail-Adresse | kontakte@kkh-erfurt.de |
| Internetadresse | www.kkh-erfurt.de |
A-1.2 Institutionskennzeichen des Krankenhauses
261600337
A-1.3 Name des Krankenhausträgers
Katholische Hospitalvereinigung Thüringen gGmbH
Seit dem Jahr 2002 wird das Katholische Krankenhaus in der Trägerschaft der gemeinnützigen Gesellschaft „Katholische Hospitalvereinigung Thüringen gGmbH” geführt.
Bis zum 31.12.2001 war die Stiftung „St. Johann Nepomuk” in Erfurt Betreiberin der Krankenhäuser „Katholisches Krankenhaus St. Johann Nepomuk” in Erfurt und „St. Elisabeth-Krankenhaus” in Lengenfeld unterm Stein. Am 17.12.2001 gründete die Stiftung „St. Johann Nepomuk” die „Katholische Hospitalvereinigung Thüringen gGmbH” und beauftragte sie mit dem Betreiben der genannten Krankenhäuser. Die Stiftung ist alleinige Gesellschafterin der gemeinnützigen Gesellschaft „Katholische Hospitalvereinigung Thüringen gGmbH” und weiterhin Eigentümerin der beiden Krankenhäuser.
Zum gesetzlichen Vertreter wurde der Geschäftsführer Dipl. Ing. Jürgen Wehlisch berufen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates ist der Caritasdirektor Domkapitular Bruno Heller.
A-1.4 Akademisches Lehrkrankenhaus
| Handelt es sich um ein akademisches Lehrkrankenhaus? | ja | x |
| nein |
A-1.5 Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus nach § 108/109 SGB V
| Gesamtbettenzahl des Krankenhauses nach § 108/109 SGB V[01]: | 417 |
A-1.6 Gesamtzahl der im abgelaufenen Kalenderjahr behandelten Patienten
| Stationäre Patienten/Somatik[02]: | 12.453 |
| Stationäre Patienten/Psychiatrie: | 1.386 |
| Teilstationäre Patienten/Psychiatrische Tagesklinik: | 158 |
| Ambulante Patienten: | 9.343 |
A-1.7A Fachabteilungen
| Schlüssel nach § 301 SGB V | Name der Klinik | Zahl der Betten | Zahl Stationäre Fälle[03] | Hauptabteilung oder Belegabteilung | Poliklinik/ Ambulanz |
|---|---|---|---|---|---|
| 0100 | Innere Medizin (I.M.) Gastroenterologie Kardiologie | 146 davon 82 davon 64 | 6025 3068 2957 | HA | Ambulanz |
| 1500 | Allgemein- und Visceralchirurgie | 55 | 2657 | HA | Ambulanz |
| 2400 | Gynäkologie und Geburtshilfe | 30 | 454 759 | HA | Ambulanz |
| 2200 | Urologie und Kinderurologie | 30 | 1435 | HA | Ambulanz |
| 2900/2960 | Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik[04] | 100 | 1544 | HA | Ambulanz |
| 3600 | Anästhesiologie und Intensivmedizin | 10 | 852 | HA | Ambulanz |
| 1600 | Unfall- und Wiederherstellungschirurgie | 46 | 1417 | HA | Ambulanz |
A-1.7B Top-60 DRG des Gesamtkrankenhauses
Die Top-60 DRG (nach absoluter Fallzahl) des Gesamtkrankenhauses im Berichtsjahr sind:
| Rang | DRG 3-stellig | Text | Fallzahl |
|---|---|---|---|
| 1 | G48 | Dickdarmspiegelung (Koloskopie) | 487 |
| 2 | P67 | Versorgung eines Neugeborenen ab 2500 Gramm Geburtsgewicht, ohne größere Operation oder Langzeitbeatmung | 370 |
| 3 | G60 | Krebserkrankungen der Verdauungsorgane (Bösartige Neubildung der Verdauungsorgane) | 335 |
| 4 | O60 | Normale Entbindung | 300 |
| 5 | F43 | Eindringende Untersuchung (z.B. Herzkatheter) bei Krankheiten, die nicht die Herzkranzgefäße betreffen | 270 |
| 6 | F67 | Bluthochdruck (Hypertonie) | 263 |
| 7 | H08 | Gallenblasenentfernung mittels Schlüsselloch-Operation (= laparoskopische Gallenblasenentfernung) | 260 |
| 8 | L07 | Operationen durch die Harnröhre, jedoch nicht an der Prostata | 256 |
| 9 | N04 | Gebärmutterentfernung, jedoch nicht wegen Krebserkrankung | 249 |
| 10 | G09 | Operationen von Eingeweidebrüchen (= Hernien), die am Leisten- oder Schenkelkanalband austreten | 239 |
| 11 | F71 | Leichte oder mittlere Herzrhythmusstörung oder Reizleitungsstörung des Herzmuskels | 221 |
| 12 | G50 | Magenspiegelung bei nicht schweren Krankheiten der Verdauungsorgane | 216 |
| 13 | G47 | Sonstige Magenspiegelung bei schweren Krankheiten der Verdauungsorgane | 215 |
| 14 | F62 | Herzschwäche (= Herzinsuffizienz) oder Kreislaufkollaps | 189 |
| 15 | G02 | Große Operationen an Dünn- und Dickdarm | 179 |
| 16 | F73 | Kurzdauernde Bewusstlosigkeit, Ohnmacht | 178 |
| 17 | B70 | Schlaganfall | 168 |
| 18 | B80 | Sonstige Kopfverletzungen (z.B. Gehirnerschütterung) | 157 |
| 19 | I13 | Operationen am Oberarm, am Schienbein, am Wadenbein oder am Sprunggelenk | 152 |
| 20 | E62 | Infektionen/Entzündungen der Atmungsorgane | 149 |
| 21 | M02 | Entfernung der Vorsteherdrüse (= Prostata) oder von Teilen der Prostata mittels einer Operation durch die Harnröhre | 149 |
| 22 | K60 | Zuckerkrankheit (= Diabetes mellitus) | 146 |
| 23 | G11 | Sonstige Operation am After bzw. an der Austrittsöffnung des Darmes | 142 |
| 24 | G67 | Speiseröhrenentzündung, Magen-Darm-Entzündung oder verschiedene Krankheiten der Verdauungsorgane | 137 |
| 25 | G66 | Bauchschmerzen oder Entzündungen der Lymphknoten des Dünndarmgekröses | 130 |
| 26 | L42 | Nierensteinzertrümmerung mit gerätetechnisch erzeugten Stoßwellen von außen (ESWL) | 128 |
| 27 | H42 | Sonstige Behandlung der Bauchspeicheldrüse und/oder Gallenwege mittels einer Spiegelung (= ERCP) | 127 |
| 28 | E65 | Krankheiten der Atemwege mit erschwerter Ausatmung und vermehrter Luftansammlung im Lungengewebe (= Asthma) | 124 |
| 29 | G07 | Blinddarmentfernung | 123 |
| 30 | I31 | Aufwendige Operationen am Ellenbogengelenk und/oder Unterarm | 122 |
| 31 | F10 | Aufdehnung von verengten Herzkranzgefäßen mittels Herzkatheter bei akutem Herzinfarkt | 117 |
| 32 | G08 | Operationen von Eingeweidebrüchen (= Hernien), die an Bauchwand oder Nabel austreten | 115 |
| 33 | N10 | Gebärmutterspiegelung oder untersuchende Ausschabung; Sterilisation oder Eileiterdurchblasung | 113 |
| 34 | B69 | Kurzzeitige (bis 24 Stunden) Nervenfunktionsausfälle aufgrund einer Hirndurchblutungsstörung oder Durchblutungsstörungen am Hals (z.B. Halsschlagader) | 99 |
| 35 | F15 | Aufdehnung von verengten Herzkranzgefäßen und/oder Einsetzen einer Gefäßstütze mittels Herzkatheters bei Patienten ohne akuten Herzinfarkt | 99 |
| 36 | K10 | Sonstige Operationen an der Schilddrüse, Nebenschilddrüse oder Schilddrüsenzungengang; jedoch nicht bei Krebs (z.B. ernährungsbedingte Jod-Mangel Schilddrüsenvergrößerung = Struma) | 97 |
| 37 | H60 | Krebserkrankung der Leber, Gallenwege oder Bauchspeicheldrüse | 96 |
| 38 | E71 | Krebserkrankung oder gutartige Geschwulst der Atmungsorgane | 96 |
| 39 | H41 | Aufwendige Behandlung der Bauchspeicheldrüse und/oder der Gallenwege mittels einer Spiegelung (= ERCP) | 93 |
| 40 | N06 | Wiederherstellungsoperation an den weiblichen Geschlechtsorganen | 90 |
| 41 | V60 | Alkoholvergiftung oder -entzug | 87 |
| 42 | L63 | Infektionen der Harnorgane | 85 |
| 43 | M04 | Operationen am Hoden | 84 |
| 44 | O01 | Kaiserschnitt-Entbindung | 81 |
| 45 | F44 | Eindringende Untersuchung (z.B. Herzkatheter) bei Verschlusskrankheiten der Herzkranzgefäße | 81 |
| 46 | M01 | Große Operationen an den Beckenorganen beim Mann | 77 |
| 47 | L64 | Harnsteine oder sonstige Passagehindernisse der Harnleiter | 75 |
| 48 | L62 | Krebserkrankung oder gutartige Geschwulst der Harnorgane | 73 |
| 49 | J11 | Sonstige Operationen der Haut, Unterhaut oder weiblichen Brust | 71 |
| 50 | J64 | Infektion/Entzündung der Haut oder Unterhaut | 71 |
| 51 | F20 | Unterbinden oder Entfernen von Venen (z.B. Krampfadern) | 70 |
| 52 | Q61 | Krankheiten der roten Blutkörperchen (Blutarmut) | 70 |
| 53 | B76 | Anfälle | 69 |
| 54 | I08 | Sonstige Operationen an Hüftgelenk und/oder Oberschenkel (z.B. geschlossene Knochenwiederausrichtung bei Brüchen) | 68 |
| 55 | H61 | Krebserkrankung der Leber, Gallenwege oder Bauchspeicheldrüse | 67 |
| 56 | I32 | Aufwendige Operationen an Handgelenk und/oder Hand | 66 |
| 57 | O65 | Andere vorgeburtliche stationäre Aufnahme | 65 |
| 58 | F74 | Thoraxschmerz | 64 |
| 59 | F63 | Venenthrombose | 63 |
| 60 | K62 | Verschiedene Stoffwechselkrankheiten (z.B. Flüssigkeits- oder Mineralstoffmangel) | 63 |
A-1.8 Besondere Versorgungsschwerpunkte und Leistungsangebote des Krankenhauses
Im Katholischen Krankenhaus Erfurt werden folgende besondere Versorgungsschwerpunkte und Leistungsangebote wahrgenommen:
Versorgungsschwerpunkte
Interdisziplinäre Betreuung von Tumorpatienten
- im Rahmen einer vertraglich begründeten Zusammenarbeit mit der onkologischen Gemeinschaftspraxis Dres. Weniger und Bittrich und der Praxis für Strahlentherapie Erfurt Dres. Julich, Hubrich und Herold
- im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Tumorkonsils[05] mit den Vertretern der Kliniken für Allgemein- und Visceralchirurgie, für Gynäkologie und Geburtshilfe, für Urologie und Kinderurologie, für Innere Medizin I/Gastroenterologie sowie den Praxisgemeinschaften Dres. Weniger und Bittrich und Dres. Julich, Hubrich und Herold
Palliativmedizin
In Verantwortlichkeit der Klinik für Innere Medizin I/Gastroenterologie wird die Palliativmedizin angeboten.
In der Palliativmedizin stehen die umfassende Schmerztherapie und eine konsequente Behandlung der vorhandenen Beschwerden ebenso im Mittelpunkt wie die Pflege, die der individuellen Situation des Patienten angepasst ist. Unterstützende Physiotherapie, psychologische Betreuung, seelsorgerische Begleitung und die Einbeziehung der Angehörigen ergänzen das Konzept, bei dem es um die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität trotz unheilbarer Krankheit geht.[06]
Die Patienten können sowohl stationär als auch ambulant durch das Team der Palliativstation betreut werden, so dass eine gute Möglichkeit zur umfassenden Betreuung der Patienten im häuslichen Bereich gegeben ist.
Interdisziplinäre Betreuung von Patienten mit Erkrankungen des Bauchraums
In Verantwortlichkeit der Kliniken für Allgemein- und Visceralchirurgie und Innere Medizin I/Gastroenterologie wird eine interdisziplinäre Betreuung von Patienten mit Leiden des Bauchraumes im Rahmen eines gemeinsamen „Bauchzentrums” angeboten. Hier werden Patienten mit gut- bzw. bösartigen Erkrankungen der Verdauungsorgane (Magen-, Darm-, Bauchspeichel-drüsen-, Gallenblasenerkrankungen u.a.m.) gemeinsam durch Fachärzte der Chirurgie und der Inneren Medizin behandelt.
Betreuung von Patienten mit Harnblasenschwäche
In Verantwortung der Kliniken für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Klinik für Urologie und Kinderurologie erfolgt die gemeinsame Beratung, Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Harnblaseninkontinenz (Blasenschwäche). Eine umfangreiche Palette an diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen von der Versorgung mit Implantaten bis zur komplizierten Beckenbodenrekonstruktion steht zur Verfügung.
Stroke Unit
In Verantwortlichkeit der Klinik für Innere Medizin II/Kardiologie und dem Institut für bildgebende Diagnostik wird eine moderne und leitliniengerechte Diagnostik und Therapie von Schlaganfallpatienten abgesichert.
Natürliche familienorientierte Geburtshilfe
Das geburtshilfliche Team der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe bemüht sich, Elemente alternativer Behandlungsmethoden mit den Regeln einer modernen Geburtsmedizin zu verbinden, wobei die Sicherheit von Mutter und Kind im Vordergrund stehen. Die Frau wird unter der Geburt in ihrer Freiheit unterstützt bzw. individuell behandelt werden.
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
- Anerkannte Suchthilfeeinrichtung des Freistaates Thüringen
- überregionales Zentrum für Elektroheilbehandlung
- Klinik des Deutschen Netzwerkes für Ess-Störungen
- Ambulante Langzeitbetreuung chronisch psychisch erkrankter Patienten
Für psychiatrische Fachkrankenhäuser bzw. Krankenhäuser mit psychiatrischer
Fachabteilung:
| Besteht eine regionale Versorgungsverpflichtung? | ja | x |
| nein |
Serviceorientierte Leistungsangebote für unsere Patienten
- Aufenthaltsräume
- Beschwerdemanagement
- Cafeteria
- Dolmetscherdienst
- Gottesdienstangebote der Seelsorge mit übertragung in die Patientenzimmer
- Installierte TV-Geräte in den Patientenzimmern
- Fortbildungsangebote/Schulungen (Ernährungsberatung, Sozialdienst,
Stomaschulung, Stillberatung) - Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl) aus unserer
hauseigenen Küche - Fußpflege auf Bestellung
- Getränke auf Station
- Kiosk
- Parkanlagen
- Patienteninformationsmaterial
- Seelsorge
- Telefon am Bett
- Unterbringung von Begleitpersonen
A-1.9 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Im Katholischen Krankenhaus Erfurt bestehen folgende ambulante Behandlungsmöglichkeiten:
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Interdisziplinäre Tagesstation - ambulantes Operieren nach § 115b SGB V
Die interdisziplinäre Tagesstation wurde mit dem Umzug in den Krankenhausneubau (2003) eingerichtet und verfügt über modernste operative Einrichtungen. Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin sichert die Narkose- und Schmerzbehandlung während und nach der Operation ab.
Beteiligte Kliniken:
Allgemein- und Visceralchirurgie:
operative Behandlung von Leisten-, Nabel- und Narbenbrüchen, Krampfadern, Hämorrhoiden, Portanlage bei Patienten mit Tumorleiden, sonstige kleinere Eingriffe
Gynäkologie und Geburtshilfe:
diagnostische und therapeutische Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie, Endometriumablatio), Gebärmutterausschabung (Abrasio), Polypenentfernung, Gewebeentnahmen von Gebärmutter und Gebärmutterhals, diagnostisch/therapeutische Bauchspiegelungen, kleinere Eingriffe an den weiblichen Genitalien
Innere Medizin l/Gastroenterologie:
endoskopische Untersuchungen, wie Magen- und Darmspiegelungen, Spiegelungen des Gallen- und Bauchspeicheldrüsenganges sowie Lungenspiegelungen mit Anwendung endoskopisch-therapeutischer Maßnahmen einschließlich der Lasertherapie.
Innere Medizin ll/Kardiologie:
Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen des Herzens und der Herzkranzgefäße im modernen Herzkatheterlabor (u.a. Rechts- und Linksherzkatheter, PTCA)
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie:
operative Behandlung von Frakturen kleinerer Knochen und besonders im Bereich Hand und Fuß einschließlich Materialentfernungen, Karpaltunnelsyndrom, Kniegelenksspiegelungen und anderes mehr.
Urologie und Kinderurologie:
In der urologischen Funktionsabteilung steht eine Vielzahl diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten zur Verfügung: Beispielsweise Spiegelung der Harnblase, der Harnleiter mit therapeutischen Maßnahmen, Diagnostik und operative Therapie bei Vergrößerung der Prostata (Vorsteherdrüse), Leisten- und Hodenbruch, zur Sterilisation, Eingriffe am männlichen Genitale, z.B. bei Vorhautverengungen.
Psychiatrische Institutsambulanz (§ 118 SGB V)
Diese Institutsambulanz dient als Bindeglied zwischen haus- bzw. fachärztlicher und stationärer Versorgung von Patienten, die unter chronischen oder chronisch rezidivierenden Verläufen von Schizophrenien, affektiven Störungen, schweren Persönlichkeitsstörungen, Suchterkrankungen mit Comorbiditäten und gerontopsychiatrischen Erkrankungen leiden. Das Angebot ist multiprofessionell und wird von einem Team aus erfahrenen Oberärzten, Psychologen, Sozialarbeitern, Ergo- und Körpertherapeuten sowie Pflegekräften gewährleistet. Intensive, auch mehrfach wöchentlich durchgeführte, Therapien sind möglich.
Notfallambulanz
24-Stunden Notfalldienst für die medizinische Erstversorgung von Notfall-Patienten durch alle Kliniken des Hauses. Eine direkte überleitung zu einer eventuell akut nötigen operativen Behandlung und zu diagnostischen bzw. therapeutischen Eingriffen ist möglich. Es stehen beispielsweise das Herzkatheterlabor und die endoskopische Funktionsdiagnostik 24-Stunden zur Verfügung.
Sprechstunde Durchgangsarztverfahren
Angebot von täglichen unfallchirurgischen Sprechstunden sowie einer speziellen Sprechstunde für Handchirurgie durch den Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie im Rahmen des Durchgangsarztverfahrens.
Physiotherapie/Bewegungsbecken
Neben der ambulanten Nachversorgung, z.B. von Patienten mit unfallchirurgischen
Eingriffen, stehen krankengymnastisch angeleitete Bewegungsübungen, Wärme- und Massagebehandlungen sowie Unterwasser-Massagen im Rahmen der KV- und BG-
Zulassung sowie Privatabrechnung zur Verfügung.
Ambulante Angebote zur Geburtshilfe
Sonographie- bzw. Geburtssprechstunden
Geburtsvorbereitende Kurse,
1 x monatlich stattfindender Informationsabend für werdende Eltern (jeweils 1. Donnerstag im Monat)
Betreutes Schwangerenschwimmen
Regelmäßig organisierter „Babytreff”
Ambulanter Palliativdienst
Die Linderung bestehender körperlicher und seelischer Leiden ist der Kern der Behandlung. Patienten werden auch auf Grundlage telefonischer Beratungen oder bei Hausbesuche in ihrem Umfeld, als Ergänzung zum stationären Aufenthalt, betreut. Weiterhin steht für Pflegepersonal und für Hausärzte ein qualifiziertes Beratungsangebot zur Beantwortung spezifischer Fachfragen zur Verfügung.
Ambulante Behandlung durch Krankenhausärzte auf der Basis von Ermächtigung durch die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen nach §116 SGB V
Folgende Fachärzte bieten im Rahmen einer ambulanten Ermächtigung auf überweisung ihre Behandlung bzw. Beratung an:
Chefarzt Dr. med. H.- J. Bronisch - Klinik für Innere Medizin I/Gastroenterologie
überweisung durch Internisten
Leistungsangebot: Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und des Respirationstraktes - Endoskopie mit therapeutischen Optionen (Spiegelung) im Bereich Magen, Darm, Gallenwege, Atemwege
OA Dr. med. G. Exner - Klinik für Innere Medizin I/Gastroenterologie
überweisung durch Facharzt für Allgemeinmedizin
Leistungsangebot: Beratung, Diagnostik und Behandlung von emotionalen Störungen mit Schwerpunkt Angst und Panik, somatoformen Störungen und Belastungsreaktionen
CA Dr. med. J. Pertschy - Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
überweisung durch Facharzt für Chirurgie und onkologisch verantwortlichen Arzt
Leistungsangebot: Beratung, Diagnostik und Therapie bei Fragen der operativen Therapie von Tumorpatienten sowie der Möglichkeit des Schließmuskelerhaltes und zu Therapieoptionen bei Stuhlinkontinenz
CA Dr. med. J. Schweiger - Klinik für Kinderurologie und Urologie
überweisung durch Facharzt für Urologie und Facharzt für Pädiatrie (Kinderarzt)
Leistungsangebot: Beratung, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Urologie und besonders auch der Kinderurologie und Harninkontinenz. Durch die Urologische Funktionsabteilung kommt eine Vielzahl diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten zum Einsatz (z.B. Röntgen, Sonographie, Messung des Blasendrucks).
OA Dr. med. V. Steffen - Klinik für Innere Medizin II/Kardiologie
überweisung durch Facharzt für Allgemeinmedizin und Innere Medizin
Leistungsangebot: Herzschrittmacher- und AICD- Kontrollsprechstunde
A-2.0 Zulassung zum Durchgangsarztverfahren der Berufsgenossenschaft
Folgende Abteilungen haben die Zulassung zum Durchgangsarztverfahren der Berufsgenossenschaft:
Zulassung zum Durchgangsarztverfahren
- CA Dr. med. K. Gruner - Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
- Angebot der unfallchirurgischen Sprechstunde täglich
A-2.1 Apparative Ausstattung und therapeutische Möglichkeiten
A-2.1.1 Apparative Ausstattung
| Apparative Ausstattung | vorhanden | Verfügbarkeit 24 Stunden sichergestellt | ||
|---|---|---|---|---|
| Angiographie | ja | ja | ||
| Argon-Plasma Koagulator (Endoskopie) | ja | ja | ||
| Beatmungsgeräte EVITA und Servo mit allen modernen Beatmungsformen | ja | ja | ||
| Belastungs-EKG, 24-h-EKG | ja | ja | ||
| Blutgasbestimmung, Blutgasautomaten | ja | ja | ||
| Bodyplethysmografie, Lungenfunktion | ja | ja | ||
| Bronchoskopie | ja | ja | ||
| Computertomographie (CT) | ja | ja | ||
| Defibrillator, AED | ja | ja | ||
| Dialysegeräte, Akutdialyse | ja | ja | ||
| Echokardiographie (A- und B- Mode) | ja | ja | ||
| Elektroenzephalogramm (EEG) | ja | ja | ||
| Elektrokonvulsator | ja | ja | ||
| Elektromyographie (EMG) | ja | ja | ||
| Elektroneurographie (ENG) | ja | ja | ||
| Endoskopie mit Endosonographie, | ja | ja | ||
| Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) | ja | nein | ||
| Evozierte Potentiale (SSEP, AEP, VEP, MEP) | ja | ja | ||
| Farbdoppler-Sonographie | ja | ja | ||
| Gastroenterologisches Funktionslabor | nein[07] | nein | ||
| Glucosebestimmung, Glucometer | ja | ja | ||
| Herzkatheterlabor | ja | ja | ||
| Herzschrittmacher (permanent und temporär) | ja | ja | ||
| Hochfrequenz-Chirurgie, Argon-Gas-Beamer | ja | ja | ||
| Intraoperative Sonographie | ja | ja | ||
| Konventionelle Röntgendiagnostik | ja | ja | ||
| Kapselendoskopie | ja | ja | ||
| Labordiagnostik | ja | ja | ||
| Lithotripsie (Lithoclast) | ja | nein | ||
| Magnetresonanztomographie (MRT) | ja | ja | ||
| Magnetstimulator (repetetiv) | ja | ja | ||
| Narkosearbeitsplätze | ja | ja | ||
| Neugeborenen Reanimationsplatz | ja | ja | ||
| Nd-YAG-Laser | ja | ja | ||
| Notfall-, Transportbeatmungsgerät | ja | ja | ||
| Ph-Metrie | nein | nein | ||
| Photodynamische Diagnostik (z.B. von Harnblasentumoren) | ja | nein | ||
| Positronenemissionstomographie (PET) | nein | nein | ||
| Schlaflabor | nein | nein | ||
| Sonographie | ja | ja | ||
| Spirometrie | ja | nein | ||
| Szintigraphie | nein | nein | ||
| Transportmonitoring | ja | ja | ||
| Uroflowmetrie | ja | ja | ||
| Ureteroskopie | ja | ja | ||
| Zystoskopie | ja | ja | ||
| Zystomanometrie | ja | nein | ||
| 24-Stunden-RR-Messung | ja | ja | ||
A-2.1.2 Therapeutische Möglichkeiten
| Therapeutische Möglichkeiten | vorhanden | |
|---|---|---|
| Ambulante Operationen | ja | |
| Antirheumatische Therapie bei chronisch-rheumatischen Erkrankungen | ja | |
| Beatmung einschließlich Hochfrequenz | ja | |
| Beschäftigungstherapie/Entwicklungsdiagnostik | ja | |
| Blasentraining | ja | |
| Bronchoskopie | ja | |
| CPAP- Atemhilfe | ja | |
| Bestrahlung [08] | ja | |
| Bewegungsbad | ja | |
| Dialyse | ja | |
| Eigenblutspende [09] | Ja | |
| Einzelpsychotherapie | ja | |
| Elektive und Notfallchirurgie | ja | |
| Elektroheilbehandlungen | ja | |
| Endosonographie des oberen und unteren Gastrointestinaltraktes einschließlich Punktionen | ja | |
| ERCP einschließlich therapeutischer Optionen | ja | |
| Ergotherapie | ja | |
| Ermächtigungssprechstunden | ja | |
| Ernährungsberatung | ja | |
| ESWL (Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie) | ja | |
| Verlegung von Früh- und Neugeborenen[10] | ja | |
| Gastroskopie | ja | |
| Geburtshilfe | ja | |
| Gruppenpsychotherapie | ja | |
| Intensivtherapie | ja | |
| Invasive/nicht invasive Beatmung | ja | |
| Koloskopie | ja | |
| Konzentrierte Körpertherapie | ja | |
| Langzeit-EKG | ja | |
| Logopädie[11] | ja | |
| Minimal-invasive Chirurgie | ja | |
| Neurophysiologische Diagnostik | ja | |
| Notfallbehandlung | ja | |
| Herzschrittmacher | ja | |
| Physiotherapie | ja | |
| Pleuradrainage | ja | |
| Prämedikationssprechstunde | ja | |
| Psychoedukation | ja | |
| PTCA, Stenteinlagen in Koronararterien | ja | |
| Rektoskopie | ja | |
| Schmerztherapie | ja | |
| Testpsychologische Diagnostik | ja | |
| Thrombolyse | ja | |
| Transkranielle Magnetstimulation | ja | |
| Verhaltenstherapie mit Expositionsübungen | ja | |
| Videoendoskopie des oberen und unteren Gastrointestinaltraktes mit allen therapeutischen Optionen | ja | |
B-1 Fachabteilungsbezogene Struktur- und Leistungsdaten
B-1.1 Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
Chefarzt Dr. med. Jörg Pertschy
Haarbergstraße 72, 99097 Erfurt
- Telefon:
- 0361/654-1200
- Fax:
- 0361/654-1084
- E-Mail:
- visceralchirurgie@kkh-erfurt.de
- Vollständige Weiterbildungsermächtigung im Fachgebiet Chirurgie zusammen mit Herrn Chefarzt Dr. med. K. Gruner
- Weiterbildungsermächtigung im Gebiet Visceralchirurgie
30 Monate
B-1.1.1 Medizinisches Leistungsspektrum der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
Medizinisches Leistungsspektrum der Fachabteilung
Die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie ist Ansprechpartner für Haus- und Fachärzte der Stadt Erfurt und des Umkreises hinsichtlich gut- und bösartiger Erkrankungen des Bauchraumes, des Halses und des Brustkorbes.
B-1.1.2 Besondere Versorgungsschwerpunkte der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
Besondere Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung
- 24 Stunden Bereitschaftsdienst und Notfallversorgung
- Minimalinvasive Chirurgie (”Schlüssellochchirurgie”) bei Erkrankungen der Gallenblase, des Magens, des Blinddarmes, des Dünn- und Dickdarmes sowie bei Leistenbrüchen, bei krankhaftem übergewicht und im Bereich des Brustkorbes bei Erkrankungen der Lunge und des Zwerchfells
- Therapie von Tumorpatienten durch:
- Operationen aller bösartigen Erkrankungen des Bauchraumes, der Leber, der Bauchspeicheldrüse, des Brustkorbes, der Körperoberfläche, der Schilddrüse und der Brust (einschließlich Wiederaufbau)
- Einbindung in ein onkologisches Zentrum (und somit Gewährleistung sämtlicher Möglichkeiten der Zusatzbehandlung vor und nach einer Operation einschließlich der Portimplantation)
- Komplexe Behandlungsmöglichkeiten nicht bösartiger Erkrankungen wie Veränderungen der Schilddrüse, chronisch-entzündlichen Bauchspeicheldrüsen und Darmerkrankungen einschließlich Leber- und Gallenwegschirurgie
- Behandlung von Patienten mit Erkrankungen des Bauchraumes innerhalb eines interdisziplinär geführten „Bauchzentrums” , in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin I/Gastroenterologie.
- Behandlung von krankhaftem übergewicht durch Anwendung der gesamten Behandlungsmöglichkeiten einschließlich Magenballon, Magenband und Magenbypass
- Hernienchirurgie:
Leisten-, Nabel-, Narbenbruch (minimalinvasiv oder konventionell) - Proktologie (Wissenschaft und Lehre von der Erkrankung des Mastdarms):
Hämorrhoiden, Fisteln, Schließmuskelschwäche, Darmvorfall
B-1.1.3 Weitere Leistungsangebote der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
Weitere Leistungsangebote der Fachabteilung
- Durchführung ambulanter Operationen über die Tagesstation:
- operative Behandlung von Leisten-, Nabel- und Narbenbrüchen, Krampfadern,
Hämorrhoiden, Portanlage bei Patienten mit Tumorleiden - Große Erfahrungen in der Herzschrittmacherimplantation in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II/Kardiologie
- Zur Behandlung schwerkranker Patienten steht die fachübergreifende Intensivtherapiestation zur Verfügung
- Ermächtigung des Chefarztes der Klinik zur ambulanten Beratung auf überweisung vom chirurgisch sowie onkologisch verantwortlichen Arzt bei Fragen der operativen Therapie von Tumorpatienten sowie der Möglichkeit des Schließmuskelerhaltes und zu Therapieoptionen bei Stuhlinkontinenz
- Erstellung von Gutachten für Rentenversicherungsträger, Versicherungen und Gerichte
B-1.1.4 Top-25 DRG der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
Die Top-25 DRG (nach absoluter Fallzahl) der Fachabteilung im Berichtsjahr sind:
| Rang | DRG 3-stellig | Text | Fallzahl |
|---|---|---|---|
| 1 | H08 | Gallenblasenentfernung mittels Schlüsselloch-Operation (= laparoskopische Gallenblasenentfernung) | 260 |
| 2 | G09 | Operationen von Eingeweidebrüchen (= Hernien), die am Leisten- oder Schenkelkanalband austreten | 220 |
| 3 | G02 | Große Operationen an Dünn- und/oder Dickdarm | 173 |
| 4 | G48 | Dickdarmspiegelung | 139 |
| 5 | G11 | Sonstige Operationen am After bzw. an der Austrittsöffnung des Darmes | 131 |
| 6 | G07 | Blinddarmentfernung | 116 |
| 7 | G08 | Operationen von Eingeweidebrüchen (= Hernien), die an Bauchwand oder Nabel austreten | 112 |
| 8 | G66 | Bauchschmerzen oder Entzündung der Lymphknoten des Dünndarmgekröses | 112 |
| 9 | K10 | Sonstige Operationen an der Schilddrüse, Nebenschilddrüse oder Schilddrüsenzungengang; jedoch nicht bei Krebs (z.B. ernährungsbedingte Jod-Mangel Schilddrüsenvergrößerung = Struma) | 97 |
| 10 | F20 | Unterbinden oder Entfernen von Venen (z.B. Krampfadern) | 70 |
| 11 | J11 | Sonstige Operationen der Haut, Unterhaut oder weiblichen Brust | 63 |
| 12 | G65 | Passagehindernis im Verdauungstrakt (z.B. Darmverschluss, Verwachsungen, Gallensteinverschluss) | 58 |
| 13 | G60 | Krebserkrankung der Verdauungsorgane | 52 |
| 14 | G67 | Speiseröhren- oder Magen-Darm-Entzündung oder verschiedene Krankheiten der Verdauungsorgane | 47 |
| 15 | J64 | Infektion/Entzündung der Haut oder Unterhaut | 46 |
| 16 | G03 | Operationen an Magen, Speiseröhre und/oder Zwölffingerdarm | 43 |
| 17 | G50 | Magenspiegelung bei nicht schweren Krankheiten der Verdauungsorgane | 43 |
| 18 | G47 | Sonstige Magenspiegelung bei schweren Krankheiten der Verdauungsorgane | 38 |
| 19 | H42 | Sonstige Behandlung von Bauchspeicheldrüse und/oder Gallenwege mittels einer Spiegelung (= ERCP) | 31 |
| 20 | H01 | Operationen an Bauchspeicheldrüse und/oder Leber | 31 |
| 21 | H41 | Aufwendige Behandlung der Bauchspeicheldrüse und/oder der Gallenwege mittels einer Spiegelung (= ERCP) | 26 |
| 22 | G01 | Teilentfernung des Enddarms | 32 |
| 23 | H64 | Sonstige Krankheiten der Gallenblase oder Gallenwege (z.B. Gallenblasenentzündung, -verschluss oder -durchbruch) | 24 |
| 24 | K01 | Verschiedene Operationen (z.B. Wundversorgung bei Geschwür an den Füßen oder Beinen) infolge Komplikationen bei Zuckerkrankheit (= Diabetes) | 24 |
| 25 | G04 | Durchtrennung abschnürender Verwachsungen des Bauchfells | 22 |
B-1.1.5 Die 20 häufigsten Hauptdiagnosen der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
Die 20 häufigsten Hauptdiagnosen der Fachabteilung im Berichtsjahr sind:
| Rang | ICD-10 Nummer[12] (3-stellig) | Fälle (absolute Zahl) | Text |
|---|---|---|---|
| 1 | K80 | 326 | Gallensteinleiden |
| 2 | K40 | 218 | Eingeweidebruch (= Hernie) an der Leiste |
| 3 | K57 | 128 | Sackförmige Darmwandausstülpungen an mehreren Stellen (= Divertikulose) |
| 4 | K56 | 115 | Lebensbedrohliche Unterbrechung der Darmpassage aufgrund einer Darmlähmung und/oder eines Passagehindernisses |
| 5 | C18 | 98 | Dickdarmkrebs |
| 6 | K35 | 95 | Akute Blinddarmentzündung |
| 7 | I88 | 88 | Lymphknotenentzündung im Bauch |
| 8 | E04 | 87 | Vergrößerung der Schilddrüse, ohne überfunktion der Schilddrüse (z.B. wegen Jodmangel) |
| 9 | K43 | 80 | Eingeweidebruch (= Hernie) an der mittleren/seitlichen Bauchwand |
| 10 | I83 | 70 | Krampfadern an den Beinen |
| 11 | I84 | 58 | Hämorrhoiden |
| 12 | C20 | 54 | Enddarmkrebs |
| 13 | K61 | 48 | Abszess in der Region des Afters oder des Enddarms |
| 14 | K29 | 46 | Magen- und Zwölffingerdarmentzündung |
| 15 | K42 | 37 | Eingeweidebruch (= Hernie) am Nabel |
| 16 | L02 | 36 | abgekapselte Eiteransammlung der Haut (= Hautabszess) und/oder eitrige Entzündungen der Haarwurzeln |
| 17 | C50 | 35 | Brustkrebs |
| 18 | C78 | 35 | Krebs-Absiedelungen (= Metastasen) in den Atmungs- und Verdauungsorganen (z.B. Gehirnkrebsabsiedelung in der Lunge) |
| 19 | E11 | 35 | Zuckerkrankheit (= Typ II Diabetes, ohne Insulinabhängigkeit) |
| 20 | K60 | 32 | Spalte (=Fissur) oder abnorme Verbindung zur Körperoberfläche (= Fistel) an After- oder Enddarm |

B-1.1.6 Die 25 häufigsten Operationen/Eingriffe der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
Die 25 häufigsten Operationen bzw. Eingriffe der Fachabteilung im Berichtsjahr sind:
| Rang | OPS-301 Nummer (4-stellig) | Fälle (absolute Zahl) | Text |
|---|---|---|---|
| 1 | 1694 | 350 | Spiegelung des Bauchraums und seiner Organe |
| 2 | 5511 | 292 | Gallenblasenentfernung |
| 3 | 5530 | 226 | Verschluss von Eingeweidebrüchen (= Hernien), die im Leistenbereich austreten |
| 4 | 5455 | 167 | teilweise operative Entfernung des Dickdarmes |
| 5 | 5470 | 125 | Entfernung des Blinddarms |
| 6 | 5469 | 124 | Sonstige Operationen am Darm (z.B. Lösen von Verwachsungen, Aufdehnung von Darmabschnitten) |
| 7 | 5062 | 89 | Sonstige Operation an der Schilddrüse mit teilweiser Schilddrüsenentfernung (z.B. Herausschneiden von erkranktem Gewebe) |
| 8 | 5-399 | 88 | Sonstige Operationen an Blutgefäßen (z.B. Einführung eines Katheters in ein Blutgefäß; Implantation von venösen Katheterverweilsystemen zur Chemotherapie/Schmerztherapie) |
| 9 | 5385 | 80 | Unterbindung, Herausschneiden und/oder Herausziehen von Krampfadern |
| 10 | 5536 | 76 | Verschluss von Eingeweidebrüchen (= Hernien), die im Bereich einer Operationsnarbe austreten |
| 11 | 5377 | 68 | Einsetzen eines Herzschrittmachers und/oder eines elektrischen Gerätes zur Beseitigung von Kammerflimmern (= Defibrillator) |
| 12 | 5490 | 66 | Einschneiden oder Herausschneiden von Gewebe der Region um den Darmausgang |
| 13 | 5378 | 59 | Entfernung, Wechsel und Korrektur eines Herzschrittmachers und Defibrillators |
| 14 | 5493 | 58 | Operative Behandlung von Hämorrhoiden (z.B. Abbinden, Veröden, Herausschneiden) |
| 15 | 5894 | 55 | Herausschneiden von erkranktem Gewebe an Haut und Unterhaut |
| 16 | 5893 | 52 | Abtragung abgestorbener Hautzellen (= chirurgische Wundtoilette) und/oder Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut und Unterhaut |
| 17 | 5534 | 51 | Verschluss von Eingeweidebrüchen (= Hernien), die im Bereich des Bauchnabels austreten |
| 18 | 5892 | 49 | Sonstige Operationen mit Einschneiden der Haut und Unterhaut (z.B. Entfernung eines Fremdkörpers, Implantation eines Medikamententrägers) |
| 19 | 5870 | 43 | Brusterhaltende Operation |
| 20 | 1654 | 37 | Diagnostische Rektoskopie (Spiegelung des Mastdarms) |
| 21 | 5491 | 33 | Operative Behandlung von Fisteln des Darmausgangs |
| 22 | 5484 | 30 | (Teil-) Entfernung des Mastdarms unter Erhaltung des Schließmuskels |
| 23 | 5541 | 29 | operative Eröffnung der Bauchhöhle und/oder Eröffnung des rückenseitigen Bauchfelles, (z.B. zur Tumorsuche oder zur Ableitung von Bauchflüssigkeiten) |
| 24 | 5501 | 25 | Entfernung von erkranktem Gewebe an der Leber |
| 25 | 5864 | 21 | Abtrennen (= Amputation) eines Beines oder Absetzen des Beines im Gelenk (= Exartikulation) |
B-1.2 Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Chefarzt Dr. med. Helmuth Müller
Haarbergstraße 72, 99097 Erfurt
- Telefon:
- 0361/654-1300
- Fax:
- 0361/654-1087
- E-Mail:
- an-itm@kkh-erfurt.de
Weiterbildungsermächtigung des Chefarztes:
- Fachgebiet Anästhesiologie 42 Monate (davon 30 Monate Anästhesiologie und 12 Monate nicht spezielle Intensivmedizin)
- Spezielle anästhesiologische Intensivmedizin über einen Zeitraum von 18 Monaten
B-1.2.1 Medizinisches Leistungsspektrum der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Medizinisches Leistungsspektrum der Fachabteilung
Anästhesiologie
Es erfolgt eine anästhesiologische Versorgung der Patienten der operativen Fächer Allgemein- und Visceralchirurgie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Urologie und Kinderurologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Innere Medizin (Gastroenterologie/Kardiologie) sowie der Psychiatrie durch Ärzte und ein spezialisiertes Pflegefachpersonal.
Die Versorgung der Patienten findet an 11 Anästhesiearbeitsplätzen statt, welche den Vorgaben der DGAI[13] entsprechen.
- zentraler OP- Bereich: 5
- Außerhalb des OP-Bereiches: 6
- 2 x Urologie
- 2 x Ambulanter OP
- 1 x Geburtshilfe
- 1 x Katheterlabor
- 1 x Sektio-OP
Die Versorgung nach Facharztstandard ist über 24 Stunden abgesichert. Alle modernen Schmerzausschaltungsverfahren werden eingesetzt. Zur Absicherung einer qualitativen Prozessgestaltung im OP wurde ein für alle beteiligten Disziplinen verbindliches OP-Statut eingeführt. Die OP-Koordination erfolgt zentral durch einen Oberarzt der Anästhesie.
Durch die Einrichtung eines Aufwachraumes mit 10 Betten (nach den Vorgaben der DGAI) kann eine adäquate postoperative Betreuung und qualitätsgerechte übergabe der Patienten an die peripheren Stationen gewährleistet werden.
Im Jahr 2004 wurden insgesamt 7933 Narkosen durchgeführt:
- Anzahl der Allgemeinanästhesien - 5130
- Anzahl der Regionalanästhesien - 2201
- Anzahl der „Stand-by” Anästhesien - 602
Differenzierung der Anästhesien nach ASA-Klassifikation in %-Anteil pro Jahr
- ASA 1 - 21,4%
- ASA 2 - 35,0%
- ASA 3 - 28,5%
- ASA 4 - 6,5%
- ASA 5 - 8,6%
Interdisziplinäre konservative/operative Intensivstation
Hier werden intensivtherapiepflichtige Patienten von allen Fachabteilungen des Krankenhauses vom Anästhesisten und dem für das Grundleiden zuständigen Arzt aus der Fachabteilung behandelt. Das Spektrum geht vom Intensivüberwachungspatienten bis zum schwerstkranken Patienten, der beatmet und hämodiafiltriert werden muss. Von den 7 Intensivzimmern sind 2 Räume zur Patientenisolation konzipiert. Zusätzlich besteht ein integrierter Notfalleingriffsraum.
Insgesamt gibt es:
- 10 Intensivbetten ausgestattet nach den Vorlagen der DGAI
- 7 Beatmungsplätze
- 2 Hämodiafiltrationsgeräte
- modernstes Monitoring
- besondere Lagerungsbetten
Im Jahr 2004 wurden insgesamt 1.028 Patienten auf der Intensivtherapeutischen Abteilung behandelt.
- 856 Intensivpatienten
- 172 Beatmungspatienten - insgesamt 16.227 Beatmungsstunden pro Jahr
- 4.237,50 Dialysestunden
B-1.2.2 Besondere Versorgungsschwerpunkte der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Besondere Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung
- 24-Stunden Bereitschaftsdienst/Notfallversorgung
- Notfallmedizin
Die Koordination der Notfallkette zum Zeitpunkt der Patientenaufnahme und während des Krankenhausaufenthaltes obliegt dem Leitenden Notarzt unserer Klinik. Aktiv am Rettungsdienst beteiligt sind 5 Anästhesisten (davon 2 Leitende Notärzte). Es besteht ein verbindliches Notfallmanagement für hausinterne, stationsinterne und hausübergreifende Notfälle. Notfalltraining / und spezielle Schulungen der Mitarbeiter erfolgen regelmäßig. - Transfusionsmedizin
Das Krankenhaus verfügt über ein Blutdepot und ein blutgruppenserologisches Labor. Die Qualitätssicherung erfolgt nach den aktuellen Richtlinien der Bundesärztekammer. Ein hauseigenes Qualitätsmanagementhandbuch für Transfusionsmedizin wurde von dem Transfusionsverantwortlichen unserer Klinik erstellt. - Eigenblutspende
In Kooperation mit dem DRK (DRK-Blutspendedienst Gera) wird die Möglichkeit zur Eigenblutspende angeboten. Hier erfolgt die Entnahme von Eigenblut bei geeigneten Patienten mit elektiv planbaren Operationen, welches bei Blutverlust während oder nach einer Operation dem Patienten zurückgegeben wird. - Schmerztherapie
Perioperative Schmerztherapie, klinische Versorgung, Akutschmerztherapie- Opioide, periphere Schmerzmedikamente
- periphere und rückenmarksnahe Schmerzkatheter
- patientenkontrollierte Analgesie (PCA), durch Pflegepersonal kontrollierte Analgesie
B-1.2.3 Weitere Leistungsangebote der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Weitere Leistungsangebote der Fachabteilung
Lehr-, Fort- und Weiterbildung
Aufgaben, die sich aus dem Status eines Lehrkrankenhauses ergeben, Lehrauftrag als verantwortlicher Ausbildungsleiter
monatlich eine Fortbildung aller Mitarbeiter, inhaltlich orientiert an aktuellen Problemen und Neuerungen in unserem Fachgebiet
Weiterbildung von Pflegekräften zu Fachkrankenschwestern/-pflegern für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Konsiliardienst für alle Fachdisziplinen des Hauses
B-1.3 Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Chefarzt Dr. med. Jürgen Könnecke
Haarbergstraße 72, 99097 Erfurt
- Telefon:
- 0361/654-1500
- Fax:
- 0361/654-1088
- E-Mail:
- gyngeb@kkh-erfurt.de
B-1.3.1 Medizinisches Leistungsspektrum der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Medizinisches Leistungsspektrum der Fachabteilung
Behandlung aller Erkrankungen der Frauenheilkunde sowie familienorientierte Geburtshilfe unter Bereitstellung der medizinischen Fachkompetenz im Sinne moderner Perinatalmedizin mit allen technischen Möglichkeiten.
B-1.3.2 Besondere Versorgungsschwerpunkte der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Besondere Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung
- 24 Stunden Bereitschaftsdienst/Notfallversorgung und Geburtshilfe
- Behandlung von Senkungszuständen und Harninkontinenz
- Inkontinenzoperationen aller Schwierigkeitsgrade einschließlich Schlingenoperationen
- Gynäkologische Standardoperationen - vorwiegend, auf vaginalem Wege zur Erreichung verkürzter Liegezeiten, Operationen an den Eierstöcken und Eileitern, Behandlung von Eileiterschwangerschaften
- Diagnostische und therapeutische Hysteroskopie, Endometriumablatio, Polypenentfernung (auch ambulant möglich)
- Operative Eingriffe bei bösartigen Tumorerkrankungen im weiblichen Becken, z.B. radikale Tumorentfernungen im kleinen Becken mit ausgedehnter Lymphknotenentfernung bei Tumoren von Uterus (Gebärmutter), Zervix (Gebärmutterhals) und Eierstöcken
- Chemotherapie bei bösartigen Tumorerkrankungen der Frau
- Diagnostische und therapeutische laparoskopische Eingriffe
- Konservative und operative Behandlung von Entzündungen
- Behandlung von Brustkrebs
- kosmetische und rekonstruktive Mammachirurgie
- Informationsveranstaltungen
- vorgeburtliche Hebammen- und Arztsprechstunden, Elternschule
- Schwangerschaftsbegleitung
- alternative und neuere Geburtsmöglichkeiten, z.B. Wassergeburt,
- Aromatherapie, Homöopathie, Akupunktur
- Nachstationäre Betreuung von Mutter und Kind
- Stillgruppen
B-1.3.3 Weitere Leistungsangebote der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Weitere Leistungsangebote der Fachabteilung
- Betreuung von Problemschwangerschaften
- Erarbeitung eines Konzeptes zur Inkontinenzberatung in Kooperation mit der Klinik für Urologie und Kinderurologie
B-1.3.4 Top-15 DRG der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Die Top-15 DRG (nach absoluter Fallzahl) der Fachabteilung Gynäkologie im Berichtsjahr sind:
| Rang | DRG 3-stellig | Text | Fallzahl |
|---|---|---|---|
| 1 | N04 | Gebärmutterentfernung, jedoch nicht wegen Krebserkrankung | 248 |
| 2 | N10 | Gebärmutterspiegelung oder untersuchende Ausschabung; Sterilisation oder Eileiterdurchblasung | 113 |
| 3 | N06 | Wiederherstellungsoperation an den weiblichen Geschlechtsorganen | 51 |
| 4 | N07 | Sonstige Operation an Gebärmutter oder Eileiter; jedoch nicht wegen Krebs (z.B. Eierstockzysten, gutartige Gebärmuttergeschwülste = Myom) | 47 |
| 5 | N05 | Entfernung der Eierstöcke oder Operation an den Eileitern; jedoch nicht wegen Krebserkrankung | 39 |
| 6 | N09 | Sonstige Operationen an Scheide, Gebärmutterhals und/oder Schamlippen | 31 |
| 7 | N08 | Kleine Operationen an den weiblichen Geschlechtsorganen (z.B. Bauch- oder Gebärmutterspiegelung) | 21 |
| 8 | N61 | Infektion/Entzündung der weiblichen Geschlechtsorgane | 12 |
| 9 | N13 | Große Operationen an Scheide, Gebärmutterhals und/oder Schamlippen | 9 |
| 10 | N03 | Gebärmutter- und Eileiteroperation bei Krebs sonstiger Organe | 7 |
| 11 | G12 | Sonstige Operationen an den Verdauungsorganen (z.B. Spiegelung des Bauchraums = Laparoskopie) | 7 |
| 12 | N62 | Menstruationsstörungen oder sonstige Krankheiten der weiblichen Geschlechtsorgane (z.B. gutartige Eierstock- und Gebärmuttergeschwülste, Verletzungen an der Scheide) | 6 |
| 13 | G07 | Blinddarmentfernung | 6 |
| 14 | N02 | Gebärmutter- und/oder Eileiteroperation bei Krebs der Eierstöcke oder Eileiter | 5 |
| 15 | G04 | Durchtrennung abschnürender Verwachsungen des Bauchfells | 5 |
Die Top-10 DRG (nach absoluter Fallzahl) der Fachabteilung Geburtshilfe im Berichtsjahr sind:
| Rang | DRG 3-stellig | Text | Fallzahl |
|---|---|---|---|
| 1 | P67 | Neugeborenes > 2499g | 370 |
| 2 | O60 | Normale Entbindung (= vaginale Entbindung) | 300 |
| 3 | O01 | Kaiserschnitt-Entbindung | 82 |
| 4 | O65 | Sonstige vorgeburtliche stationäre Aufnahme | 64 |
| 5 | O40 | Fehlgeburt mit Gebärmutterdehnung und Ausschabung, Saugausschabung oder Gebärmuttereröffnung | 26 |
| 6 | O64 | Wehen, die nicht zur Geburt führen | 23 |
| 7 | O62 | Drohende Fehlgeburt | 18 |
| 8 | P60 | Neugeborenes verlegt < 5Tage nach Aufnahme bzw. Geburt | 17 |
| 9 | O02 | Entbindung auf normalem Wege mit Operation (z.B. Ausschabung) | 8 |
| 10 | O61 | Stationäre Aufnahme nach Entbindung oder Fehlgeburt, jedoch ohne Operation | 2 |
B-1.3.5 Die 10 häufigsten Hauptdiagnosen der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Die 10 häufigsten Hauptdiagnosen der Fachabteilung Gynäkologie im Berichtsjahr sind:
| Rang | ICD-10 Nummer[14] (3-stellig) | Fälle (absolute Zahl) | Text |
|---|---|---|---|
| 1 | D25 | 179 | Gutartige Geschwulst des Gebärmuttermuskels (= Myom) |
| 2 | N81 | 60 | Vorfall von Genitalorganen der Frau (z.B. der Gebärmutter) durch die Scheideöffnung |
| 3 | N83 | 53 | Nichtentzündliche Krankheiten der Eierstöcke, der Eileiter und der Gebärmutterbänder (v.a. Eierstockzysten) |
| 4 | N95 | 48 | Störungen in den Wechseljahren |
| 5 | N85 | 46 | Sonstige nichtentzündliche Krankheiten der Gebärmutter (z.B. übermäßiges Wachstum der Gebärmutterschleimhaut), jedoch nicht Krankheiten des Gebärmutterhalses |
| 6 | N39 | 35 | Sonstige Krankheiten des Harnsystems (z.B. Harnwegsinfektion, unfreiwilliger Harnverlust) |
| 7 | N92 | 28 | Zu starke, zu häufige oder unregelmäßige Menstruation |
| 8 | N84 | 27 | Schleimhautvorstülpung (= Polyp) im weiblichen Genitaltrakt |
| 9 | N70 | 27 | Entzündung der Eileiter oder Eierstöcke |
| 10 | N87 | 15 | Sonstige nicht entzündliche Krankheiten des Gebärmutterhalses (z.B. Gewebsentartung) |
Die 10 häufigsten Hauptdiagnosen der Fachabteilung Geburtshilfe im Berichtsjahr sind:
| Rang | ICD-10 Nummer[15] (3-stellig) | Fälle (absolute Zahl) | Text |
|---|---|---|---|
| 1 | Z38 | 390 | Lebendgeborene nach dem Geburtsort |
| O70 | 101 | Dammriss unter der Geburt | |
| 2 | O80 | 93 | Spontangeburt eines Einlings |
| 3 | O68 | 39 | Komplikationen bei Wehen und Entbindung mit Gefahrenzustand des Ungeborenen |
| 4 | O42 | 29 | Vorzeitiger Blasensprung |
| 5 | O63 | 21 | Verzögerte Geburt (verlängerter Geburtsverlauf) |
| 6 | O64 | 17 | Geburtshindernis durch Lage-, Haltungs- und Einstellungsanomalien des Feten |
| 7 | O48 | 14 | übertragene Schwangerschaft |
| 8 | O99 | 14 | Sonstige Krankheiten der Mutter, die andernorts nicht klassifizierbar sind, die jedoch die Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett komplizieren |
| 9 | O47 | 13 | Wehen, die nicht zur Geburt führen |
| 10 | P59 | 13 | Neugeborenenikterus (Gelbsucht) |
B-1.3.6 Die 15 häufigsten Operationen/Eingriffe der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Die 15 häufigsten Operationen bzw. Eingriffe der Fachabteilung Gynäkologie im Berichtsjahr sind:
| Rang | OPS-301 Nummer (4-stellig) | Fälle (absolute Zahl) | Text |
|---|---|---|---|
| 1 | 5683 | 257 | Entfernung der Gebärmutter |
| 2 | 5690 | 109 | therapeutische Ausschabung der Gebärmutter |
| 3 | 1672 | 109 | Spiegelung der Gebärmutter |
| 4 | 1471 | 91 | Entnahme einer Gewebeprobe der Gebärmutterschleimhaut ohne Einschneiden (z.B. Strichkürettage) |
| 5 | 5704 | 87 | plastisch-operative Scheideneinengung bei Genitalvorfall durch vordere/hintere Raffnaht und/oder Stabilisierung des muskulären Beckenbodens durch Beckenbodenplastik |
| 6 | 1694 | 51 | Spiegelung des Bauchraums und seiner Organe |
| 7 | 5572 | 48 | Anlegen einer künstlichen Blasenfistel (offen chirurgisch oder durch Einführen einer Punktionskanüle) |
| 9 | 5653 | 44 | operative Entfernung des Eileiters und der Eierstöcke |
| 10 | 5651 | 40 | Herausschneiden oder Zerstören von Gewebe der Eierstöcke |
| 11 | 5469 | 40 | Sonstige Operationen am Darm (z.B. Lösen von Verwachsungen, Aufdehnung von Darmabschnitten) |
| 12 | 5593 | 38 | Zügeloperation mit Zugang durch die Scheide zur Stabilisierung des Beckenbodens bei unfreiwilligem Harnverlust/Vorfall von Geschlechtsorganen |
| 13 | 5541 | 19 | operative Eröffnung der Bauchhöhle und/oder Eröffnung des rückenseitigen Bauchfelles, (z.B. zur Tumorsuche oder zur Ableitung von Bauchflüssigkeiten) |
| 14 | 5671 | 14 | Ausschneiden eines Gewebskegels aus der Mündung des Gebärmutterhalses |
| 15 | 5681 | 10 | Herausschneiden von erkranktem Gewebe des Uterus |
Die 10 häufigsten Operationen bzw. Eingriffe der Fachabteilung Geburtshilfe im Berichtsjahr sind:
| Rang | OPS-301 Nummer (4-stellig) | Fälle (absolute Zahl) | Text |
|---|---|---|---|
| 1 | 9262 | 390 | Nachgeburtliche Versorgung des Neugeborenen |
| 2 | 9260 | 241 | überwachung und Leitung einer normalen Geburt |
| 3 | 5758 | 140 | Wiederherstellung weiblicher Geschlechtsorgane nach Riss nach der Geburt |
| 4 | 5738 | 98 | Erweiterung des Scheideneingangs durch teilweise Dammdurchtrennung (= Perineotomie) und/oder Naht |
| 5 | 5749 | 83 | Sonstige Schnittentbindung (= Kaiserschnitt), (z.B. in der Misgav-Ladach-Operationstechnik) |
| 6 | 9261 | 64 | überwachung und Leitung einer Risikogeburt |
| 7 | 8910 | 29 | Rückenmarksnahe Injektion und Infusion zur Schmerztherapie |
| 8 | 5730 | 24 | Künstliche Fruchtblasensprengung (= Amniotomie), (Maßnahme zur Geburtseinleitung, -beschleunigung) |
| 9 | 5728 | 19 | Entbindung mittels Saugglocke |
| 10 | 5720 | 19 | Zangenentbindung |

B-1.4 Klinik für Innere Medizin l/Gastroenterologie
Chefarzt Dr. med. Hans-Joachim Bronisch
Haarbergstraße 72, 99097 Erfurt
- Telefon:
- 0361/654-1101
- Fax:
- 0361/654-1083
- E-Mail:
- gastroenterologie@kkh-erfurt.de
- Volle Weiterbildungsermächtigung im Bereich der Inneren Medizin in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II/Kardiologie (sechs Jahre)
- Volle Weiterbildungsermächtigung im Teilgebiet der Gastroenterologie (zwei Jahre)
B-1.4.1 Medizinisches Leistungsspektrum der Klinik für Innere Medizin l/ Gastroenterologie
Medizinisches Leistungsspektrum der Fachabteilung
Behandlung von:
- Erkrankungen des Magen-Darmtraktes (Gastroenterologie)
- Erkrankungen der Leber, Gallengänge und Bauchspeicheldrüse einschließlich endoskopischer Leistungen
- Erkrankungen an bösartigen Tumoren (Onkologie) inklusive Palliativbehandlung
- Erkrankung des Bronchialsystems
- allgemeine internistische Erkrankungen
B-1.4.2 Besondere Versorgungsschwerpunkte der Klinik für Innere Medizin l/Gastroenterologie
Besondere Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung
- 24-Stunden Bereitschaftsdienst/Notfallversorgung
- ösophago-Gastro-Duoendoskopie
(Spiegelung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms)
mit Einschluss aller endoskopischen Blutstillungsverfahren (alle endoskopischen Injektionsverfahren, Endoclip, Elektroagulation, Argon Plasma Koagulation, Bougierungsverfahren, Stentimplantation) - Ileokoloskopie (Spiegelung des Dickdarms)
mit Einschluss aller endoskopischen Blutstillungsverfahren (alle endoskopischen Injektionsverfahren, Endoclip, Elektroagulation, Argon Plasma Koagulation) sowie der Polypektomie der endoskopischen Mukosaresektion (EMR), Bougierungsverfahren und Stentimplantationen - ERCP (Endoskopische Darstellung und Therapie der Gallenwege und des Bauchspeicheldrüsenganges)
einschließlich Papillotomie/Papillektomie, Stentimplantation, Lasertherapie und Steinextraktion aus den Gallenwegen mit üblichen endoskopischen Steinextraktionsverfahren wie Steinfänger, Körbchen und mechanische Lithotrypsie - Endosonographie des oberen und unteren Magen-Darmtraktes (Gastrointestinaltrakt) inklusive Endosonographie der Gallenwege und des Bauchspeicheldrüsenganges
- Kapselendoskopie (Untersuchung des Dünndarms mittels Kapsel)
- Bronchoskopie (Spiegelung der Bronchien inklusive Stentimplantation)
- Palliative endoskopische Implantation von Prothesen in ösophagus, Magen, Gallen- und Bauchspeicheldrüsengang sowie Dickdarm
- Lasertherapie von Tumoren des oberen sowie unteren Gastrointestinaltraktes und des Bronchialsystems
- Sonographisch gesteuerte Biopsien im Abdomen
- Behandlung fortgeschrittener Tumorerkrankungen
- Chemotherapie
- Schmerztherapie
- Onkopsychotherapie
- ambulanter Palliativdienst
- interdisziplinäre Betreuung von Tumorpatienten im Rahmen einer vertraglich begründeten Zusammenarbeit mit der onkologischen Gemeinschaftspraxis Dr. Weniger/Dr. Bittrich
- Interdisziplinäre psychosomatische Station sowie ambulante Behandlungsmöglichkeit auf Basis der Ermächtigung von Oberarzt Dr. med. G. Exner (§116 SGB V) zur Beratung, Diagnostik und Behandlung von emotionalen Störungen mit Schwerpunkt Angst und Panik, somatoformen Störungen und Belastungsreaktionen.
- Gastroenterologisches Funktionslabor in Planung
- Palliativmedizin
Station für Palliativmedizin als aktive ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer progredienten, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung, wobei das Ziel der Beherrschung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen, höchste Priorität besitzt. - Behandlung von Patienten mit Erkrankungen des Bauchraumes im Rahmen eines interdisziplinär geführten „Bauchzentrums” zusammen mit der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
| Leistungszahlen der Endoskopieabteilung 2004 | stationär | ambulant | Gesamt |
|---|---|---|---|
| ösophagogastroskopie (Magenspiegelung) | 2058 | 1243 | 3301 |
| Koloskopie (Darmspiegelung) | 937 | 1264 | 2201 |
| Bronchoskopie (Spiegelung der Atemwege) | 211 | 1 | 212 |
| ERCP (Endoskopische Darstellung der Gänge von Galle- und Bauchspeicheldrüse) | 406 | 61 | 467 |
| Endosonographie | 64 | 16 | 80 |
| Videokapselendoskopie | 27 | 0 | 27 |
| Summe | 3703 | 2585 | 6288 |
B-1.4.3 Weitere Leistungsangebote der Klinik für Innere Medizinl/ Gastroenterologie
Weitere Leistungsangebote der Fachabteilung
- Ambulante Leistungen auf Basis der Ermächtigung des Chefarztes der Klinik für Innere Medizin I/Gastroenterologie (§116 SGB V) zur ambulanten Beratung, Diagnostik und Therapie auf überweisung von internistischen Fachärzten
- Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen im Gebiet der Gastroenterologie
- Einarbeitung ärztlicher Mitarbeiter in die gastroenterologische Funktionsdiagnostik
- Sonographische Diagnostik und duplexsonografische Gefäßdiagnostik, einschließlich Punktionen im Bauchraum
- Akutbehandlung von Patienten mit Intoxikationen (Alkohol, Medikamente, u. a.)
- Ambulante Behandlungsmöglichkeiten in der Endoskopieabteilung
B-1.4.4 Top-25 DRG der Klinik für Innere Medizin l/Gastroenterologie
Die Top-25 DRG (nach absoluter Fallzahl) der Fachabteilung im Berichtsjahr sind:
| Rang | DRG 3-stellig | Text | Fallzahl |
|---|---|---|---|
| 1 | G48 | Dickdarmspiegelung | 342 |
| 2 | G60 | Krebserkrankung der Verdauungsorgane | 275 |
| 3 | G47 | Sonstige Magenspiegelung bei schweren Krankheiten der Verdauungsorgane | 169 |
| 4 | G50 | Magenspiegelung bei Krankheiten der Verdauungsorgane | 159 |
| 5 | H42 | Sonstige Behandlung von Bauchspeicheldrüse und/oder Gallenwege mittels einer Spiegelung (= ERCP) | 95 |
| 6 | H60 | Leberschrumpfung mit Zerstörung von Leberzellen und knotigem Umbau (= Leberzirrhose) durch giftige Einflüsse (z.B. durch Alkohol oder Gallenrückstau) oder alkoholische Leberentzündung (= alkoholische Hepatitis) | 93 |
| 7 | E71 | Krebserkrankung oder gutartige Geschwulst der Atmungsorgane | 84 |
| 8 | E62 | Infektionen und Entzündungen der Atmungsorgane | 82 |
| 9 | G67 | Speiseröhren- oder Magen-Darm-Entzündung oder verschiedene Krankheiten der Verdauungsorgane | 82 |
| 10 | K60 | Zuckerkrankheit (= Diabetes mellitus) | 71 |
| 12 | V60 | Alkoholvergiftung oder -entzug | 70 |
| 11 | H41 | Aufwendige Behandlung der Bauchspeicheldrüse und/oder der Gallenwege mittels einer Spiegelung (= ERCP) | 65 |
| 13 | Q61 | Krankheiten der roten Blutkörperchen (v. a. Blutarmut) | 57 |
| 14 | J62 | Krebserkrankungen der weiblichen Brust | 52 |
| 15 | H61 | Krebserkrankung der Leber, Gallenwege oder Bauchspeicheldrüse | 48 |
| 16 | N60 | Krebserkrankung der weiblichen Geschlechtsorgane | 47 |
| 17 | G46 | Aufwendige Magenspiegelung zur Untersuchung und/oder Behandlung bei schweren Krankheiten der Verdauungsorgane (z.B. bei Blutungen aus der Speiseröhre) | 47 |
| 18 | E65 | Krankheiten mit zunehmender Verengung der Atemwege (= chronisch-obstruktiv) | 38 |
| 19 | R61 | Lymphknotenschwellung oder gemäßigter Blutkrebs (= nicht akute Leukämie) | 33 |
| 20 | K62 | Verschiedene Stoffwechselkrankheiten (z. B. Mineralstoffmangel) | 31 |
| 21 | H62 | Sonstige Krankheiten der Bauchspeicheldrüse, jedoch kein Krebs | 29 |
| 22 | F63 | Venengefäßverschlüsse (v.a. an den Beinen) | 27 |
| 23 | G49 | Dickdarm- und/oder Magenspiegelung, ein Behandlungstag | 27 |
| 24 | I65 | Bindegewebskrebs, einschließlich Bruch eines erkrankten Knochens ohne Gewalteinwirkung | 25 |
| 25 | F73 | kurzdauernde Bewusstlosigkeit, Ohnmacht | 24 |
B-1.4.5 Die 25 häufigsten Hauptdiagnosen der Klinik für Innere Medizin l/ Gastroenterologie
Die 25 häufigsten Hauptdiagnosen der Fachabteilung im Berichtsjahr sind:
| Rang | ICD-10 Nummer[16] (3-stellig) | Fälle (absolute Zahl) | Text |
|---|---|---|---|
| 1 | C16 | 152 | Magenkrebs |
| 2 | C18 | 144 | Dickdarmkrebs |
| 3 | K52 | 106 | Sonstige Magen-Darm-Entzündungen ohne infektiöse Ursache |
| 4 | K29 | 100 | Magen- und Zwölffingerdarmentzündung |
| 5 | K70 | 92 | Erkrankung der Leber durch Alkohol (z.B. Fettleber oder Leberentzündung) |
| 6 | C34 | 84 | Lungenkrebs |
| 7 | E11 | 75 | Zuckerkrankheit (= Typ II Diabetes, ohne Insulinabhängigkeit) |
| 8 | K25 | 70 | Magengeschwür |
| 9 | F10 | 65 | Psychische und/oder Verhaltensstörungen durch Alkohol |
| 10 | K57 | 63 | Sackförmige Darmwandausstülpungen an mehreren Stellen (= Divertikulose) |
| 11 | K85 | 62 | akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse |
| 12 | K80 | 59 | Gallensteinleiden |
| 13 | D12 | 58 | Gutartige Geschwulst des Dickdarms, des Enddarms und/oder des Darmausgangs |
| 14 | J18 | 57 | Lungenentzündung durch unbekannten Erreger |
| 15 | C50 | 53 | Brustkrebs |
| 16 | K26 | 53 | Geschwür des Zwölffingerdarms |
| 17 | K21 | 51 | Magenschließmuskelstörung mit Rückfluss von Magenflüssigkeit in die Speiseröhre (= Refluxkrankheit) |
| 18 | D37 | 51 | Tumorerkrankungen der Mundhöhle und/oder der Verdauungsorgane bei denen unklar ist, ob sie gut- oder bösartig sind |
| 19 | C25 | 46 | Bauchspeicheldrüsenkrebs |
| 20 | J44 | 36 | Sonstige chronische Lungenkrankheiten mit erhöhtem Atemwegswiderstand |
| 21 | K83 | 36 | Sonstige Krankheiten der Gallenwege (z.B. Entzündung, Verschluss) |
| 22 | C20 | 31 | Enddarmkrebs |
| 23 | I84 | 28 | Hämorrhoiden |
| 24 | C56 | 28 | Eierstockkrebs |
| 25 | C79 | 27 | Krebs-Absiedelungen (= Metastasen) an anderen Körperregionen (nicht Atmungs- oder Verdauungsorgane) |
B-1.4.6 Die 20 häufigsten Operationen/Eingriffe der Klinik für Innere Medizin l/Gastroenterologie
Die 20 häufigsten Operationen bzw. Eingriffe der Fachabteilung im Berichtsjahr sind:
| Rang | OPS-301 Nummer (4-stellig) | Fälle (absolute Zahl) | Text |
|---|---|---|---|
| 1 | 1632 | 1887 | Spiegelung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarmes |
| 2 | 1440 | 1278 | Entnahme einer Gewebeprobe des oberen Verdauungstrakts, der Gallengänge und/oder der Bauchspeicheldrüse durch eine Spiegelung |
| 3 | 1650 | 893 | Dickdarmspiegelung |
| 4 | 1444 | 542 | Entnahme einer Gewebeprobe des unteren Verdauungstraktes (z.B. des Dickdarmes) durch eine Spiegelung |
| 6 | 5513 | 456 | Operationen an den Gallengängen mit einem röhrenförmigen bildgebenden optischen Instrument mit Lichtquelle (= Endoskop), eingeführt über kleine Schnitte in der Bauchdecke |
| 7 | 5452 | 376 | Herausschneiden oder Zerstören von erkranktem Gewebe des Dickdarmes |
| 8 | 1642 | 166 | Spiegelung der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüsengänge entgegen der normalen Flussrichtung |
| 9 | 1640 | 159 | Spiegelung der Gallenwege entgegen der normalen Flussrichtung |
| 10 | 1620 | 132 | Diagnostische Tracheobronchoskopie |
| 11 | 1651 | 131 | Spiegelung des S-förmigen Abschnitts des Dickdarms |
| 12 | 5469 | 153 | Sonstige Operationen am Darm (z.B. Lösen von Verwachsungen, Aufdehnung von Darmabschnitten) |
| 13 | 5449 | 149 | Sonstige Operationen am Magen (z.B. Verschluss einer Magen-Dickdarm-Fistel) |
| 14 | 5429 | 101 | Sonstige Operationen an der Speiseröhre (z.B. Operation von Speiseröhrenkrampfadern, Ballonaufdehnung der Speiseröhre) |
| 14 | 5433 | 62 | Herausschneiden oder Zerstören von erkranktem Gewebe des Magens |
| 15 | 1641 | 36 | Spiegelung der Bauchspeicheldrüsen- und Gallenwege entgegen der normalen Flussrichtung |
| 16 | 1654 | 34 | Spiegelung des Mastdarmes |
| 17 | 1652 | 32 | Dickdarmspiegelung über einen künstlichen Darmausgang |
| 18 | 1653 | 29 | Spiegelung des Darmausganges (= After) |
| 19 | 1424 | 21 | Entnahme einer Gewebeprobe aus dem Knochenmark |
| 20 | 1635 | 17 | Spiegelung von Teilen des Dünndarms |
B-1.5 Klinik für Innere Medizin ll/Kardiologie
Chefärztin Dr. med. Martha Ludwig
Haarbergstraße 72, 99097 Erfurt
- Telefon:
- 0361/654-1111
- Fax:
- 0361/654-1075
- E-Mail:
- kardiologie@kkh-erfurt.de
- vollständige Weiterbildungsermächtigung im Bereich der Inneren Medizin in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin I/Gastroenterologie (sechs Jahre)
- vollständige Weiterbildungsermächtigung im Teilgebiet der Kardiologie (zwei Jahre)
B-1.5.1 Medizinisches Leistungsspektrum der Klinik für Innere Medizin ll /Kardiologie
Medizinisches Leistungsspektrum der Fachabteilung
Behandlung von:
- unterschiedlichen Erkrankungen des Herzens (koronare (zu den Herzkranzgefäßen gehörend) Herzkrankheiten, Herzinfarkt, angeborene und erworbene Herzklappenerkrankungen, Entzündungen der Herzklappen sowie Herzmuskelerkrankungen und Herzrhythmusstörungen, arterielle Hypertonie und Fettstoffwechselstörungen)
- allgemeinen internistischen Erkrankungen
- Linksherzkathetermessplatz und interventionelle Kardiologie - PTCA und Stentimplantation (Ballonaufdehnung von verengten Herzkranzgefäßen mit Einsetzen einer Gefäßstütze).
B-1.5.2 Besondere Versorgungsschwerpunkte der Klinik für Innere Medizin ll/Kardiologie
Besondere Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung
- 24 Stunden Bereitschaftsdienst/Notfallversorgung
- Ruhe-, Belastungs- und Langzeit EKG sowie Langzeitblutdruckmessung
- Echokardiographie mit Farb- und CW- Doppler (Ultraschall des Herzen), Stressechokardiographie, Transösophageale Echokardiographie
- modernes Herzkatheterlabor für elektive wie auch notfallmäßige Herzkatheteruntersuchungen (Rechts- und Linksherzkatheter) mit 24-stündigem Bereitschaftsdienst einschließlich PTCA und Stentimplantation
- Schrittmacherimplantation (1-, 2- oder 3- Kammer) inklusive Schrittmacherambulanz
- Implantationen von automatischen Kardiovertern (Defibrillatoren) bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen
- Stroke Unit für Patienten mit Schlaganfall
B-1.5.3 Weitere Leistungsangebote der Klinik für Innere Medizin ll/ Kardiologie
Weitere Leistungsangebote der Fachabteilung
- Duplex-sonographische Gefäßdiagnostik und interventionelle Therapie
- Abdomensonographie
- Pulmonologie (Behandlung von Erkrankungen der Lunge- und Lungenwege, z.B. durch den Einsatz eines modernen Bodyplethysmographen zur Bestimmung der Lungenfunktion und -volumen)
- Implantation von Schirmchen (Occluderverschluss) bei Vorhofscheidewanddeffekten)
B-1.5.4 Top-25 DRG der Klinik für Innere Medizin ll/Kardiologie
Die Top-25 DRG (nach absoluter Fallzahl) der Fachabteilung im Berichtsjahr sind:
| Rang | DRG 3-stellig | Text | Fallzahl |
|---|---|---|---|
| 1 | F43 | Eindringende Untersuchung (z.B. Herzkatheter) bei Krankheiten, die nicht die Herzkranzgefäße betreffen | 265 |
| 2 | F67 | Bluthochdruck | 240 |
| 3 | F71 | Leichte oder mittlere Herzrhythmusstörung oder Reizleitungsstörung des Herzmuskels | 210 |
| 4 | F62 | Herzschwäche (= Herzinsuffizienz) oder Kreislaufkollaps | 163 |
| 5 | F73 | kurzdauernde Bewusstlosigkeit, Ohnmacht | 153 |
| 6 | B70 | Schlaganfall | 153 |
| 7 | F10 | Aufdehnung von verengten Herzkranzgefäßen mittels Herzkatheter bei akutem Herzinfarkt | 109 |
| 8 | F15 | Aufdehnung von verengten Herzkranzgefäßen und/oder Einsetzen einer Gefäßstütze mittels Herzkatheters bei Patienten ohne akuten Herzinfarkt | 102 |
| 9 | E65 | Krankheiten mit zunehmender Verengung der Atemwege (= chronisch-obstruktiv) | 86 |
| 10 | B69 | Kurzzeitige (bis 24 Stunden) Nervenfunktionsausfälle aufgrund einer Hirndurchblutungsstörung oder Durchblutungsstörungen am Hals (z.B. Halsschlagader) | 85 |
| 11 | F44 | Eindringende Untersuchung (z. B. Herzkatheter) bei Verschlusskrankheiten der Herzkranzgefäße | 81 |
| 12 | K60 | Zuckerkrankheit (= Diabetes mellitus) | 66 |
| 13 | E62 | Infektionen und Entzündungen der Atmungsorgane | 65 |
| 14 | F74 | Schmerzen in der Brust oder im Brustbereich | 60 |
| 15 | F24 | Einpflanzen eines Herzschrittmachers, Zweikammersystem | 49 |
| 16 | B76 | Anfälle | 51 |
| 17 | F66 | Verkalkung/Verhärtung der Herzkranzgefäße | 40 |
| 18 | F26 | Wechsel eines Herzschrittmachers, Mehrkammersystem | 34 |
| 19 | F75 | Sonstige Krankheiten des Kreislaufsystems (z.B. Herzschwäche durch Aussackung einer/beider Herzkammern = dilatative Kardiomyopathie) | 34 |
| 20 | F63 | Venengefäßverschlüsse (z.B. an den Beinen) | 33 |
| 21 | K62 | Angeborene Stoffwechselstörungen (z.B. Defekte des Vitamin- oder Mineralstoffwechsels) | 31 |
| 22 | F12 | Einpflanzen eines Herzschrittmachers, Einkammersystem | 31 |
| 23 | F41 | Herz-Kreislauferkrankungen mit akutem Herzinfarkt mit eindringender Untersuchung (z.B. Herzkatheter) | 30 |
| 24 | E61 | Verschluss von Lungen-Blutgefäßen (= Lungenembolie, z.B. durch ein verschlepptes Blut- oder Fettgerinnsel) | 27 |
| 25 | F16 | Aufdehnung von verengten Herzkranzgefäßen ohne Einsetzen einer Gefäßstütze mittels Herzkatheters bei Patienten ohne akuten Herzinfarkt | 24 |
B-1.5.5 Die 25 häufigsten Hauptdiagnosen der Klinik für Innere Medizin ll /Kardiologie
Die 25 häufigsten Hauptdiagnosen der Fachabteilung im Berichtsjahr sind:
| Rang | ICD-10 Nummer[17] (3-stellig) | Fälle (absolute Zahl) | Text |
|---|---|---|---|
| 1 | I10 | 224 | Bluthochdruck ohne bekannte Ursache |
| 2 | I48 | 188 | Herzrhythmusstörung in den Herzvorhöfen (= Vorhofflattern oder Vorhofflimmern) |
| 3 | I11 | 181 | Herzerkrankung aufgrund von Bluthochdruck |
| 4 | I21 | 164 | Akuter Herzinfarkt |
| 5 | I20 | 162 | Anfallartige Schmerzen in der Herzgegend (= Angina pectoris, z.B. mit typischen Ausstrahlungen in den linken Arm) |
| 6 | I50 | 153 | Herzschwäche (= Herzinsuffizienz) |
| 7 | R55 | 152 | kurzdauernde Bewusstlosigkeit/Ohnmacht |
| 8 | I63 | 137 | Schlaganfall aufgrund eines Hirngefäßverschlusses |
| 9 | I25 | 135 | Chronische Durchblutungsstörung des Herzens (z.B. durch Verkalkung der Herzkrankgefäße) |
| 10 | J44 | 85 | Sonstige chronische Lungenkrankheiten mit erhöhtem Atemwegswiderstand |
| 11 | G45 | 83 | Kurzzeitige, max. 24 Stunden andauernde Hirndurchblutungsstörung mit neurologischen Funktionsdefiziten |
| 12 | E11 | 73 | Zuckerkrankheit (= Typ II Diabetes, ohne Insulinabhängigkeit) |
| 13 | R07 | 63 | Hals- und Brustschmerzen |
| 14 | I49 | 56 | Sonstige Herzrhythmusstörungen |
| 15 | J18 | 51 | Lungenentzündung durch unbekannten Erreger |
| 16 | Z45 | 51 | Anpassung und Handhabung eines implantierten Herzschrittmachers |
| 17 | I47 | 41 | Anfallartiges Herzjagen |
| 18 | I80 | 33 | Langsame Gefäßverstopfung durch ein Blutgerinnsel (= Thrombose), Gefäßentzündung einer Vene (= Phlebitis) und/oder Kombination aus beidem (= Thrombophlebitis) |
| 19 | I42 | 32 | Erkrankung des Herzmuskels, die mit einem schlechteren Blutauswurf einhergeht |
| 20 | I26 | 27 | Verstopfung von Blutgefäßen der Lunge (= Lungenembolie, z.B. durch ein verschlepptes Blut- oder Fettgerinnsel) |
| 21 | R56 | 22 | Krämpfe (v.a. Fieberkrämpfe) |
| 22 | E86 | 22 | Flüssigkeitsmangel |
| 23 | G40 | 21 | Anfallsleiden (= Epilepsie) |
| 24 | I95 | 20 | Niedriger Blutdruck (= Hypotonie) |
| 25 | I44 | 20 | Herzrhythmusstörung aufgrund einer Schädigung des Erregungsleitungssystems (= Linksschenkel- oder AV-Block) |
B-1.5.6 Die 10 häufigsten Operationen/Eingriffe der Klinik für Innere Medizin ll/Kardiologie
Die 10 häufigsten Operationen bzw. Eingriffe der Fachabteilung im Berichtsjahr sind:
| Rang | OPS-301 Nummer (4-stellig) | Fälle (absolute Zahl) | Text |
|---|---|---|---|
| 1 | 1275 | 706 | Katheteruntersuchung des linken Herzteils (Vorhof, Kammer) (z.B. zur Druckmessung) mit Vorschieben des Katheters über die Pulsadern |
| 2 | 8837 | 467 | Eingriffe am Herzen und/oder an den Herzkranzgefäßen mittels Kathertertechnik mit Zugang durch die Haut und entlang von Blutgefäßen (z.B. Entfernung von Blutpfropfen, Einlegen von Prothesen/Stents) |
| 3 | 8930 | 273 | Kontinuierliche elektronische überwachung (über Bildschirm) von Atmung, Herz und Kreislauf ohne Messung des zentralen Venendruckes |
| 4 | 1710 | 169 | Ganzkörperplethysmographie - Lungenfunktionstest |
| 5 | 1266 | 67 | Aufzeichnung des Kurvenbildes der elektrischen Aktivität, die bei der Erregungsausbreitung u. -rückbildung im Herzen entsteht, ohne Katheter |
| 6 | 8640 | 61 | Externe elektrische Defibrillation (Kardioversion) des Herzrhythmus |
| 7 | 1273 | 51 | Katheteruntersuchung des rechten Herzteils (Vorhof, Kammer) (z.B. zur Druckmessung) |
| 8 | 8800 | 34 | Transfusion von Vollblut, Konzentraten roter Blutkörperchen und/oder Konzentraten von Blutgerinnungsplättchen |
| 9 | 8152 | 11 | Therapeutische Punktion der Lunge |
| 10 | 8836 | 10 | Eingriffe an Blutgefäßen mittels Kathetertechnik mit Zugang durch die Haut und entlang von Blutgefäßen (z.B. Entfernung von Blutpfropfen, Einlegen von Prothesen/Stents, Ballonaufdehnung) |

B-1.6 Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit Tagesklinik und Institutsambulanz
Chefarzt Dr. med. Stefan Dammers
Haarbergstraße 72, 99097 Erfurt
- Telefon:
- 0361/654-1400
- Fax:
- 0361/654-1086
- E-Mail:
- ppp-klinik-sekretariat@kkh-erfurt.de
Homepage: www.pia-erfurt.de
vollständige Weiterbildungsermächtigung innerhalb der Klinik im Gebiet der Psychiatrie und Psychotherapie (vier Jahre)
B-1.6.1 Medizinisches Leistungsspektrum der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit Tagesklinik und Institutsambulanz
Medizinisches Leistungsspektrum der Fachabteilung
- Stationäre, tagesklinische und ambulante Behandlung von Patienten mit Depressionen und Manien, schizophrenen Psychosen, schweren Persönlichkeits- oder Verhaltensstörungen sowie akuten Belastungsstörungen, Demenz-Erkrankungen und Suchterkrankungen mit weiteren psychischen Störungen.
- überregionales Zentrum für somatische Therapien in der Psychiatrie (Elektroheilbehandlung und transkranielle Magnetstimulation)
- Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ist anerkannte Suchthilfeeinrichtung des Freistaates Thüringen.
B-1.6.2 Besondere Versorgungsschwerpunkte der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit Tagesklinik und Institutsambulanz
Besondere Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung
- 24 Stunden Bereitschaftsdienst, Notfallversorgung und Pflichtversorgung
- Tiefenpsychologische und verhaltenstherapeutische Psychotherapie
- überregionales Zentrum für Elektroheilbehandlungen
- Transkranielle Magnetstimulation und Lichttherapie
- Einzelgespräche mit Patienten und Angehörigen
- Gruppengespräche z. B. für Patienten mit affektiven Störungen, Psychoedukation für Patienten mit schizophrenen Psychosen
- Medikamentöse Behandlung
- Sozialpädagogische Beratung und Unterstützung
- Ergo- und Beschäftigungstherapie
- Körper- und Bewegungstherapie
- (Wieder)-Erlernen lebenspraktischer Fertigkeiten
- Musik- und Entspannungstherapie
- Soziales Kompetenztraining
- Vorbereitung und Durchführung rehabilitativer Maßnahmen, z.B. berufliche Wiedereingliederung
- Multiprofessionelle ambulante Betreuung chronisch und mehrfach erkrankter Patienten
- Aufsuchende Hilfe
- Interdisziplinärer neurologischer Konsiliardienst
In Verantwortlichkeit der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik wird ein interdisziplinär tätiger neurologischer Konsiliardienst mit angeschlossenem Labor für klinische Neurophysiologie angeboten. Durch das Labor für klinische Neurophysiologie werden unter anderem folgende Untersuchungen angeboten: Elektroenzephalographie (EEG), Elektromyographie (EMG), Elektroneurographie (ENG), akustisch, visuell, somatosensorisch und motorisch-evozierte Potentiale
B-1.6.3 Weitere Leistungsangebote der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit Tagesklinik und Institutsambulanz
Weitere Leistungsangebote der Fachabteilung
- Mutter-Kind-Einheit
- Behandlungsprogramme für Patienten mit posttraumatischen Belastungsstörungen und Essstörungen

B-1.6.4 Top-10 DRG der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit Tagesklinik und Institutsambulanz
Entfällt bei dieser Klinik, da keine Abrechnung nach DRG erfolgt.
B-1.6.5 Die 15 häufigsten Hauptdiagnosen der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit Tagesklinik und Institutsambulanz
Die 15 häufigsten Hauptdiagnosen der Fachabteilung im Berichtsjahr sind:
| Rang | ICD-10 Nummer[18] (3-stellig) | Fälle (absolute Zahl) | Text |
|---|---|---|---|
| 1 | F10 | 376 | Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol |
| 2 | F32 | 204 | Depressive Episode |
| 3 | F20 | 201 | Schizophrenie |
| 4 | F33 | 112 | Rezidivierende depressive Störung |
| 5 | F43 | 102 | Reaktionen auf schwere Belastungen u. Anpassungsstörungen |
| 6 | F60 | 61 | Spezifische Persönlichkeitsstörung |
| 7 | F41 | 56 | Andere Angststörungen |
| 8 | F19 | 39 | Psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Subtanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen |
| 9 | F31 | 39 | Bipolare affektive Störung |
| 10 | F45 | 31 | Körperlich bedingte Störungen |
| 11 | F25 | 35 | Schizoaffektive Störungen episodisch |
| 12 | F03 | 14 | Demenz ohne nähere Bezeichnung |
| 13 | F06 | 14 | Psychische Störungen auf Grund einer Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns |
| 14 | F11 | 11 | Psychische Verhaltensstörungen durch Opiateinnahme (Drogeneinnahme) |
| 15 | F50 | 10 | Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen u. Faktoren |
B-1.6.6 Die 9 häufigsten Operationen/Eingriffe der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit Tagesklinik und Institutsambulanz
Die 9 häufigsten Operationen bzw. Eingriffe der Fachabteilung im Berichtsjahr sind:
| Rang | OPS-301 Nummer (4-stellig) | Fälle (absolute Zahl) | Text |
|---|---|---|---|
| 1 | 1207 | 878 | Elektroenzephalographie (EEG): Routine EEG |
| 2 | 1206 | 873 | Elektroneurographie (ENG) |
| 3 | 8630 | 125 | Elektrokrampftherapie |
| 4 | 3200 | 113 | Computertomographie (CT) des Schädels ohne Kontrastmittel |
| 5 | 3800 | 97 | Magnetresonanztomographie (MRT) des Schädels ohne Kontrastmittel |
| 6 | 3820 | 87 | Magnetresonanztomographie (MRT) des Schädels mit Kontrastmittel |
| 7 | 3220 | 68 | Computertomographie (CT) des Schädels mit Kontrastmittel |
| 8 | 1208 | 61 | Evozierte Potentiale (EVOP) |
| 9 | 1205 | 55 | Elektromyographie (EMO) |
B-1.7 Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Chefarzt Dr. med. Karsten Gruner
Haarbergstraße 72, 99097 Erfurt
- Telefon:
- 0361/654-1211
- Fax:
- 0361/654-1085
- E-Mail:
- unfallchirurgie@kkh-erfurt.de
- Vollständige Weiterbildungsermächtigung im Bereich der Chirurgie in Zusammenarbeit mit der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
- Weiterbildungsermächtigung im Teilgebiet der Traumatologie (18 Monate)
B-1.7.1 Medizinisches Leistungsspektrum der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Medizinisches Leistungsspektrum der Fachabteilung
Die Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie bietet ein umfassendes Spektrum an konservativen und operativen Behandlungen an. Die Anwendung modernster Behandlungstechniken stellt eine optimale Versorgung der Patienten sicher. Aufgabenschwerpunkt ist die Versorgung von Unfallopfern.
B-1.7.2 Besondere Versorgungsschwerpunkte der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Besondere Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung
- 24-Stunden Bereitschaftsdienst/Notfallversorgung
- Konservative und operative Behandlung von Frakturen der Extremitäten
- Versorgung von mehrfach- und polytraumatisierten Patienten
- in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken des Katholischen Krankenhauses Erfurt
- Dorsale und ventrale Stabilisierung von Wirbelsäulen- und Beckenfrakturen
- Minimalinvasive Behandlung von Sport und Gelenkverletzungen
- diagnostische und therapeutische Gelenkspiegelungen (Arthroskopien) für das Hand-, Schulter-, Knie- und Sprunggelenk
- Weichteilsanierung
- Wiederherstellungschirurgie unter Anwendung sämtlicher Verfahren der rekonstruktiven Knochen- und Gelenkchirurgie. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang der Einsatz von künstlichen Gelenkprothesen an Schulter-, Ellenbogen-, Hüft- und Kniegelenk
- Versorgung von Verletzungen und Erkrankungen der Hand und des Fußes
Besondere Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung
- Durchführung ambulanter Operationen
wie beispielsweise Metallentfernungen, Gelenkspiegelungen sowie hand- und fußchirurgische Eingriffe - Anwendung physio- und ergotherapeutischer Verfahren in einer modernst ausgestatteten Abteilung für Physiotherapie u. a. mit großem Bewegungsbad
B-1.7.3 Weitere Leistungsangebote der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Weitere Leistungsangebote der Fachabteilung
- Zulassung zum Verletzungsartenverfahren der Berufsgenossenschaft
- Zulassung zum Durchgangsarztverfahren der Berufsgenossenschaft
- Erstellung von Gutachten im Auftrag der Berufsgenossenschaften, Versicherungen und Gerichten
- Angebot der BG-Sprechstunde täglich sowie einer Sprechstunde für Handchirurgie im Rahmen des Durchgangsarztverfahrens.
B-1.7.4 Top-25 DRG der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Die Top-25 DRG (nach absoluter Fallzahl) der Fachabteilung im Berichtsjahr sind:
| Rang | DRG 3-stellig | Text | Fallzahl |
|---|---|---|---|
| 1 | B80 | Sonstige Kopfverletzungen (z.B. Gehirnerschütterung) | 155 |
| 2 | I13 | Operationen am Oberarm, am Schienbein, am Wadenbein und/oder am Sprunggelenk | 150 |
| 3 | I31 | Aufwendige OP an Ellenbogengelenk und/oder Unterarm | 120 |
| 4 | I08 | Sonstige Operationen an Hüftgelenk und/oder Oberschenkel, (z.B. geschlossene Knochen-Wiederausrichtung bei Brüchen) | 65 |
| 5 | I32 | Aufwendige Operationen an Handgelenk und/oder Hand | 64 |
| 6 | I23 | Operation zur Entfernung von Schrauben und/oder Platten an sonstigen Körperregionen; jedoch nicht an Hüfte und/oder Oberschenkel | 63 |
| 7 | J65 | Verletzung der Haut, Unterhaut oder weiblichen Brust | 58 |
| 8 | I18 | Sonstige Operationen an Kniegelenk, Ellenbogengelenk und/oder Unterarm | 58 |
| 9 | I03 | Operationen am Hüftgelenk (z.B. Hüftgelenkersatz oder Wiederholungsoperationen an der Hüfte bei Hüftgelenkverschleiß oder Oberschenkelhalsbruch) | 50 |
| 10 | I27 | Operationen am Weichteilgewebe (z.B. an Gelenkbändern und Sehnen sowie an Schleimbeuteln) | 45 |
| 11 | I20 | Operationen am Fuß | 36 |
| 12 | X60 | Verletzungen | 36 |
| 13 | I68 | Nicht operativ behandelte Krankheiten oder Verletzungen im Wirbelsäulenbereich (z.B. Lenden- und Kreuzschmerzen) | 22 |
| 14 | B78 | Verletzungen im Schädelinneren | 21 |
| 15 | I26 | Sonstige Operationen an Handgelenk und/oder Hand | 20 |
| 16 | I28 | Sonstige Operationen am Bindegewebe (z.B. bei Schlüsselbeinbrüchen) | 20 |
| 17 | I62 | Oberschenkelhals- und/oder Beckenbruch | 20 |
| 18 | X06 | Sonstige Operationen bei anderen Verletzungen (z.B. nach einer Operationen) | 20 |
| 19 | I77 | Mäßig schwere Verletzung von Schulter, Arm, Ellbogen, Knie, Bein oder Sprunggelenk | 19 |
| 20 | I30 | Aufwendige Operationen am Kniegelenk (z.B. Schlüssellochoperation bei Meniskusschäden) | 16 |
| 21 | I75 | Schwere Verletzung von Schulter, Arm, Ellbogen, Knie, Bein oder Sprunggelenk | 16 |
| 22 | J08 | Sonstige Hauttransplantation und/oder Abtragung oberflächlicher abgestorbener Gewebeteile | 15 |
| 23 | B07 | Operationen an Nerven außerhalb des Gehirns und Rückenmarks oder an Hirnnerven | 14 |
| 24 | I74 | Verletzung an Unterarm, Handgelenk, Hand oder Fuß | 13 |
| 25 | I24 | Spiegelung von Gelenkshöhlen (= Arthroskopie) einschließlich Gewebeprobeentnahme zur mikroskopischen Untersuchung | 13 |
B-1.7.5 Die 20 häufigsten Hauptdiagnosen der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Die 20 häufigsten Hauptdiagnosen der Fachabteilung im Berichtsjahr sind:
| Rang | ICD-10 Nummer[19](3-stellig) | Fälle (absolute Zahl) | Text |
|---|---|---|---|
| 1 | S06 | 189 | Verletzungen innerhalb des Schädels |
| 2 | S52 | 162 | Unterarmbruch |
| 3 | S82 | 126 | Unterschenkelbruch, einschließlich des oberen Sprunggelenkes |
| 4 | S72 | 116 | Oberschenkelbruch |
| 5 | S42 | 109 | Knochenbruch im Bereich der Schulter oder des Oberarmes |
| 6 | S62 | 59 | Knochenbruch im Bereich des Handgelenkes oder der Hand |
| 7 | S83 | 35 | Gelenkverschiebung, Verstauchung oder Zerrung von Gelenken oder Bändern des Kniegelenkes |
| 8 | S32 | 34 | Bruch der Lendenwirbelsäule oder des Beckens |
| 9 | S92 | 33 | Knochenbruch am Fuß (ausgenommen Bruch des oberen Sprunggelenks) |
| 10 | M23 | 25 | Binnenschädigung des Kniegelenkes (z.B. Meniskusschäden) |
| 11 | S22 | 23 | Bruch der Rippe(n), des Brustbeins oder der Brustwirbelsäule |
| 12 | S00 | 20 | Oberflächliche Verletzung des Kopfes |
| 13 | S80 | 17 | Oberflächliche Verletzung des Oberschenkels |
| 14 | S43 | 16 | Gelenkverschiebung, Verstauchung oder Zerrung von Gelenken oder Bändern des Schultergürtels |
| 15 | G56 | 15 | Schädigung eines Nerven an den Armen, nicht unfallbedingt |
| 16 | M20 | 14 | Unfall- oder Krankheitsbedingte Verformung der Finger und/oder Zehen (z.B. Verformung der Großzehe) |
| 17 | S30 | 14 | Oberflächliche Verletzungen des Bauches, der Lendenregion oder des Beckens |
| 18 | S86 | 14 | Verletzung von Muskeln und Sehnen in Höhe des Oberschenkels |
| 19 | S39 | 13 | sonstige Verletzungen des Bauches, der Lendenregion oder des Beckens |
| 20 | M25 | 11 | Sonstige Gelenkerkrankungen |
B-1.7.6 Die 25 häufigsten Operationen/Eingriffe der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Die 25 häufigsten Operationen bzw. Eingriffe der Fachabteilung im Berichtsjahr sind:
| Rang | OPS-301 Nummer (4-stellig) | Fälle (absolute Zahl) | Text |
|---|---|---|---|
| 1 | 5787 | 176 | Entfernung von Knochenstabilisierungsmaterial |
| 2 | 5790 | 175 | Stellungskorrektur eines Knochenbruches ohne freie Verbindung des Bruches zur Körperoberfläche (= geschlossene Reposition) und/oder einer Lösung der Knochenenden von Röhrenknochen mittels Knochenstabilisierungsmaterial (z.B. Drähte, Schrauben, Platten, externe Fixateur) |
| 3 | 5794 | 170 | Stellungskorrektur eines mehrteiligen Knochenbruches ohne intakte Weichteilbedeckung (= offene Reposition) im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens mittels Knochenstabilisierungsmaterial (z.B. Drähte, Schrauben, Platten, externer Fixateur) |
| 4 | 5793 | 153 | Stellungskorrektur eines einfachen Knochenbruches ohne intakte Weichteilbedeckung (= offene Reposition) im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens |
| 5 | 5893 | 142 | Abtragung abgestorbener Hautzellen (= chirurgische Wundtoilette) und/oder Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut und Unterhaut |
| 6 | 5900 | 98 | Einfache Wiederherstellung der Oberflächenkontinuität an Haut und Unterhaut (z.B. durch Naht) |
| 7 | 1697 | 77 | Gelenkspiegelung |
| 8 | 5812 | 57 | Operation am Gelenkknorpel und/oder an den sichelförmigen Knorpelscheiben mittels Gelenkspiegel (= Arthroskop) |
| 9 | 5820 | 55 | Einsetzen eines Gelenkersatzes (= Prothese) am Hüftgelenk |
| 10 | 5795 | 46 | Stellungskorrektur eines einfachen Knochenbruches ohne intakte Weichteilbedeckung (= offene Reposition) kleiner Knochen |
| 11 | 5855 | 30 | Naht und andere Operationen an Sehnen und Sehnenscheide |
| 12 | 5783 | 29 | Entnahme eines Knochentransplantates |
| 13 | 5892 | 28 | Sonstige Operationen mit Einschneiden der Haut und Unterhaut (z.B. Entfernung eines Fremdkörpers) |
| 14 | 5788 | 28 | Operationen an den Mittelfußknochen/Zehengliedern |
| 15 | 5784 | 25 | Knochentransplantation und -transposition (Hinweis: Bei der Transposition wird ein gefäßgestieltes Transplantat verwendet im Gegensatz zu einem freien Transplantat) |
| 16 | 5796 | 23 | Stellungskorrektur eines mehrteiligen Knochenbruches an kleinen Knochen |
| 17 | 5840 | 23 | Operationen an Sehnen der Hand |
| 18 | 5850 | 22 | Einschneiden an Muskel, Sehne und/oder Bindegewebshaut |
| 19 | 5810 | 19 | Wiederholungsoperation am Gelenk mittels Gelenkspiegel (= Arthroskop) |
| 20 | 5056 | 19 | Operation mit Auflösung von Nervenzellen und/oder Druckentlastung von Nerven (z.B. bei chronischen Schmerzen) |
| 21 | 5894 | 19 | Herausschneiden von erkranktem Gewebe an Haut u. Unterhaut |
| 22 | 5800 | 18 | Offen chirurgische Wiederholungsoperation an einem Gelenk |
| 23 | 5841 | 18 | Operationen an Bändern der Hand |
| 24 | 5806 | 17 | Offen chirurgische Befestigung und/oder Plastik am Kapselbandapparat des oberen Sprunggelenkes |
| 25 | 5811 | 16 | Operation an der Gelenkinnenhaut mittels Gelenkspiegel (= Arthroskop) |
B-1.8 Klinik für Urologie und Kinderurologie
Chefarzt Dr. med. Josef Schweiger
Haarbergstraße 72, 99097 Erfurt
- Telefon:
- 0361/654-1350
- Fax:
- 0361/654-1089
- E-Mail:
- urologie@kkh-erfurt.de
- vollständige Weiterbildungsermächtigung im Bereich der Urologie
- vollständige Weiterbildungsermächtigung im Teilgebiet Spezielle urologische Chirurgie
B-1.8.1 Medizinisches Leistungsspektrum der Klinik für Urologie und Kinderurologie
Medizinisches Leistungsspektrum der Fachabteilung
Die Klinik für Urologie und Kinderurologie bietet ein umfassendes Spektrum an Diagnostik und Therapie urologischer Erkrankungen.
B-1.8.2 Besondere Versorgungsschwerpunkte der Klinik für Urologie und Kinderurologie
Besondere Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung
- 24-Stunden Bereitschaftsdienst/Notfallversorgung
- Rekonstruktive Chirurgie des Harntrakts
- Korrektur-Operation des Nierenbeckens (Pyeloplastik)
- Neuimplantation des Harnleiters in die Harnblase
- Korrektur-Operation der Harnröhre (Urethralplastik)
- Tumorchirurgische Eingriffe
- Entfernung der Vorsteherdrüse bei bösartigen Erkrankungen (radikale Prostataektomie (einschließlich Potenzerhalt), offen chirurgisch und endoskopisch (Schlüssellochchirurgie)
- Entfernung der Harnblase (Zystektomie) bei Harnblasenkrebs mit allen Formen der Harnableitung einschließlich Ersatzblasenbildung
- Entfernung der Niere bei Nierentumoren (Tumornephrektomie - auch minimalinvasiv „laparoskopisch”) bzw. bei kleineren Tumoren die Tumorentfernung unter Erhalt der Niere (Nierentumorexstirpation)
- Radikale Entfernung der Hoden (Ablatio testis)
- Retroperitoneale Lymphknotenentfernung (auch laparoskopisch)
- Entfernung des männlichen Gliedes (Penektomie)
- Chemotherapie bei Tumoren des Fachgebietes
- Transurethrale Eingriffe:
- TUR - Prostata (Transurethrale Resektion)
- TUR - Blase (mit fotodynamischer Diagnostik)
- Urethrotomia interna
- Möglichkeit des Einsatzes eines Nd-YAG-LASERs
- Harnsteintherapie:
- ESWL (Extrakorporale Stoßwellenlithotrypsie)
- Ureterendoskopie (Steindesintegration durch Lithoclast oder Ultraschallsonde)
- Perkutane Nephrolitholapaxie
- Eingriffe am äußeren Genitale:
- Vorhautumschneidung (Zirkumzision)
- Korrektur der Harnröhrenfehlmündung (Hypospadie)
- Korrekturoperation bei Penisverkrümmung
- Operative Korrektur des Hodenhochstands (einschließlich laparoskopische Diagnostik und Therapie des Bauchhodens)
- Therapie von Brüchen im Leisten und Hodensackbereich
- Operative Entfernung eines Stückes des Samenleiters des Mannes zur Sterilisation (Vasektomie) sowie mikroskopische Reanastomosierung (Naht) der Samenleiter bei erneutem Kinderwunsch
- Varikozelensklerosierung (Varikozele = Samenstrangkrampfader) und laparoskopische Ligatur
- Diagnostik und Therapie der weiblichen Belastungsharninkontinenz:
- großer urodynamischer Messplatz
- Implantation spannungsfreier Kunststoffbänder (TVT, transobturatorisches Band)
- Kolposuspension nach Burch
- Kolposakropexie
B-1.8.3 Weitere Leistungsangebote der Klinik für Urologie und Kinderurologie
Weitere Leistungsangebote der Fachabteilung
- Rooming in
Mitaufnahme von Eltern bei der Notwendigkeit von stationären kinderurologischen Eingriffen - Diagnostik und Therapie der männlichen Harninkontinenz mit möglicher Implantation eines künstlichen Schließmuskels
B-1.8.4 Top-25 DRG der Klinik für Urologie und Kinderurologie
Die Top-25 DRG (nach absoluter Fallzahl) der Fachabteilung im Berichtsjahr sind:
| Rang | DRG 3-stellig | Text | Fallzahl |
|---|---|---|---|
| 1 | L07 | Operationen durch die Harnröhre, jedoch nicht an der Prostata | 252 |
| 2 | M02 | Entfernung der Vorsteherdrüse (= Prostata) oder Teilen der Prostata mittels einer Operation durch die Harnröhre | 148 |
| 3 | L42 | Nierensteinzertrümmerung mit gerätetechnisch erzeugten Stoßwellen von außen | 128 |
| 4 | M04 | Operationen am Hoden | 84 |
| 5 | M01 | Große Operationen an den Beckenorganen beim Mann | 77 |
| 6 | L64 | Harnsteine oder sonstige Passagehindernisse der Harnleiter | 71 |
| 7 | L41 | Spiegelung von Harnblase und/oder Harnleiter ohne schwere Begleiterkrankungen | 60 |
| 8 | L63 | Infektionen der Harnorgane | 54 |
| 9 | L03 | Operationen an Nieren, Harnleitern und/oder große Operationen an der Harnblase bei Krebs | 52 |
| 10 | L62 | Krebserkrankung oder gutartige Geschwulst der Harnorgane | 52 |
| 11 | N06 | Wiederherstellungsoperation an den weiblichen Geschlechtsorganen | 39 |
| 12 | M60 | Krebserkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane | 38 |
| 13 | L04 | Operationen an Nieren, Harnleitern und/oder größere Operationen an der Harnblase; jedoch nicht bei Krebs | 33 |
| 14 | L40 | Spiegelung der Niere und der Harnleiter | 31 |
| 15 | L08 | Operationen an der Harnröhre | 29 |
| 16 | M03 | Operationen am Penis | 27 |
| 17 | G09 | Operationen von Eingeweidebrüchen (= Hernien), die am Leisten- oder Schenkelkanalband austreten | 18 |
| 18 | L43 | Aufwendige Harnleiterspiegelung | 18 |
| 19 | L65 | Beschwerden und Symptome der Harnorgane (z.B. blutiger Urin, Harnverhalt) | 16 |
| 20 | M62 | Infektionen/Entzündungen der männlichen Geschlechtsorgane | 14 |
| 21 | L05 | Operation der Vorsteherdrüse (= Prostata) oder Teilen davon durch die Harnröhre | 14 |
| 22 | L68 | Sonstige mäßig schwere Erkrankung der Harnorgane (z.B. Harnverhalt aufgrund gestörter Nervenimpulsübertragungen) | 13 |
| 23 | M61 | gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse (= Prostata) | 11 |
| 24 | M05 | Beschneidung, Teilentfernung der männlichen Vorhaut | 11 |
| 25 | L06 | Kleine Operationen an der Harnblase | 8 |
B-1.8.5 Die 20 häufigsten Hauptdiagnosen der Klinik für Urologie und Kinderurologie
Die 20 häufigsten Hauptdiagnosen der Fachabteilung im Berichtsjahr sind:
| Rang | ICD-10 Nummer[20] (3-stellig) | Fälle (absolute Zahl) | Text |
|---|---|---|---|
| 1 | N20 | 219 | Nieren- und Harnleitersteine |
| 2 | C67 | 192 | Harnblasenkrebs |
| 3 | N40 | 159 | Vergrößerung der Vorsteherdrüse (= Prostata) |
| 4 | N13 | 144 | Erkrankung mit Harnverhalt und/oder Harnrücklauf in den Harnleiter |
| 5 | C61 | 117 | Vorsteherdrüsenkrebs |
| 6 | N39 | 54 | Sonstige Krankheiten des Harnsystems (z.B. Harnwegsinfektion, unfreiwilliger Harnverlust) |
| 7 | C64 | 39 | Nierenkrebs (außer Nierenbecken) |
| 8 | N35 | 31 | Verengung der Harnröhre |
| 9 | R31 | 25 | Blut im Urin |
| 10 | N43 | 25 | Wasserbruch und Bruch im Bereich des Samenleiters oder des Nebenhodens |
| 11 | D40 | 24 | Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens der männlichen Genitalorgane |
| 12 | N10 | 23 | Akute Nierenentzündung der Nierenrinden-Markregion |
| 13 | C65 | 22 | Nierenbeckenkrebs |
| 14 | K40 | 20 | Eingeweidebruch (= Hernie) an der Leiste |
| 15 | C62 | 19 | Hodenkrebs |
| 16 | N45 | 16 | Entzündung von Hoden und Nebenhoden |
| 17 | N23 | 16 | Nierenkolik nicht näher bezeichnet |
| 18 | N30 | 13 | Harnblasenentzündung |
| 20 | N47 | 12 | Phimose (Vorhautverengung) |

B-1.8.6 Die 25 häufigsten Operationen/Eingriffe der Klinik für Urologie und Kinderurologie
Die 25 häufigsten Operationen bzw. Eingriffe der Fachabteilung im Berichtsjahr sind:
| Rang | OPS-301 Nummer (4-stellig) | Fälle (absolute Zahl) | Text |
|---|---|---|---|
| 1 | 1661 | 216 | Spiegelung der Harnröhre und der Harnblase |
| 2 | 5573 | 214 | Einschneiden, Herausschneiden oder Zerstören von (erkranktem) Gewebe der Harnblase mit Zugang durch die Harnröhre |
| 3 | 5601 | 191 | Herausschneiden oder Zerstören von Gewebe der Vorsteherdrüse mit Zugang durch die Harnröhre |
| 4 | 5562 | 76 | Eröffnung bzw. Durchtrennung des Harnleiters, Harnleitersteinbehandlung mit Zugang über die Niere und/oder über die Harnröhre durch Spezialendoskop |
| 5 | 5604 | 67 | Ausgedehnte Entfernung der Vorsteherdrüse und der Samenblase |
| 6 | 5585 | 56 | Einschneiden von (erkranktem) Gewebe der Harnröhe mit Zugang durch die Harnröhre |
| 7 | 5554 | 53 | Entfernung einer/beider Nieren |
| 8 | 1665 | 45 | Spiegelung des Harnleiters |
| 9 | 5550 | 37 | Einschneiden der Niere, Anlegen einer äußeren Nierenfistel, Steinentfernung und/oder Nierenbeckenplastik mit minimalinvasivem Zugang über die Niere |
| 10 | 5593 | 36 | Zügeloperation mit Zugang durch die Scheide zur Stabilisierung des Beckenbodens bei unfreiwilligem Harnverlust/Vorfall von Geschlechtsorganen |
| 11 | 5570 | 28 | Endoskopische Entfernung von Steinen, Fremdkörpern und Tamponaden der Harnblase |
| 12 | 1464 | 28 | Entnahme einer Gewebeprobe aus der Vorsteherdrüse über den Mastdarm |
| 13 | 5530 | 25 | Verschluss von Eingeweidebrüchen (= Hernien), die im Leistenbereich austreten |
| 14 | 5622 | 25 | Einseitige Hodenentfernung |
| 15 | 5640 | 24 | Operationen an der Vorhaut |
| 16 | 5631 | 23 | Entfernung von entzündlichem Gewebe bei Nebenhodenentzündung |
| 17 | 5469 | 22 | Sonstige Operationen am Darm (z.B. Lösen von Verwachsungen, Aufdehnung von Darmabschnitten) |
| 18 | 5611 | 21 | Operation eines Hodenbruchs |
| 19 | 5624 | 15 | Orchidopexie |
| 20 | 5609 | 13 | Andere Operationen an der Vorsteherdrüse (Prostata) |
| 21 | 5071 | 13 | Partielle und einseitige Adrenalektomie |
| 22 | 5630 | 12 | Operative Versorgung eines Wasserbruchs am Samenstrang |
| 23 | 5557 | 11 | Nierenrekonstruktion |
| 24 | 1565 | 10 | Entnahme einer Gewebeprobe aus dem Hoden |
| 25 | 5553 | 10 | Teilweise Entfernung der Niere |
B-1.9 Institut für bildgebende Diagnostik
Chefärztin Dr. med. Uta Pertschy
Haarbergstraße 72, 99097 Erfurt
- Telefon:
- 0361/654-1551
- Fax:
- 0361/654-1095
- E-Mail:
- radiologie@kkh-erfurt.de
- Weiterbildungsermächtigung im Bereich der Radiologie für 3 Jahre beantragt
B-1.9.1 Medizinisches Leistungsspektrum des Instituts für bildgebende Diagnostik
Die Abteilung ist komplett digitalisiert, d.h. sie arbeitet filmlos und kommuniziert per EDV- Übertragung mit den Abteilungen des Hauses. Tägliche interdisziplinäre Visiten sorgen für die zeitnahe Befundübermittlung und Diskussion.
Medizinisches Leistungsspektrum der Fachabteilung
- Konventionelle Radiographie (Skelett, Thorax, Abdomen)
- Spiral-Computertomographie, 6-Zeilen-Multislice-CT
- 1 Tesla Kernspintomographie
- Mammographie
- Mammasonographie
- Mammapunktion sonographisch
- Präoperative Mammamarkierungen
- Ultraschalldiagnostik von Abdomen und Harnorganen, Hals, Schilddrüse, Mamma, sonographisch gestützte Punktionen
- Duplexsonographie von Arterien und Venen
- Phlebographie
- Magen-, Darmdiagnostik mit Kontrastmittel
- Durchleuchtung, Miktionszystouretrogramm (MCU), Ausscheidungsurogramm (AUG)
- Fisteldarstellung
- Angiographie supraaortaler Gefäße, Aorta, Nierengefäße, Becken- und Beinarterien
- Angioplastie mittels Ballon und Stentimplantation
- CT-gestützte Punktion, -Biopsie, -Drainage
- Konventionelle Radiographie und CT-Untersuchungen mit Verfügbarkeit über 24 Stunden
- Ambulante CT- und MRT-Untersuchungen von Patienten aus den Sprechstunden
- Beteiligung an der Tumorkonferenz einmal wöchentlich
B-2 Fachabteilungsübergreifende Struktur- und Leistungsdaten
B-2.1 Ambulante Operationen nach § 115 b SGB V
Gesamtzahl der ambulanten Operationen[21] 1.045
B-2.2 Top-5 der ambulanten Operationen
Die Top-5 der ambulanten Operationen (nach absoluter Fallzahl) im Berichtsjahr sind:
| Rang | EBM-Nummer (vollstellig) | Text | Fälle absolut |
|---|---|---|---|
| 1 | 764 | Totale Koloskopie einschließlich des Zökums, ggf. einschließlich Probeexzision(en), einschließlich Lagekontrolle des Endoskops mittels Röntgen (BV/TV) | 387 |
| 2 | 741 | Gastroskopie und/oder partielle Duodenoskopie, ggf. einschließlich ösophagoskopie, Probeexzision und/oder Urease-Nachweis | 186 |
| 3 | 750 | Endoskopische Sondierung der Papilla Vateri mit Einbringung von Kontrastmittel, ggf. einschließlich Entnahme von Sekret und/oder Probeexzision | 61 |
| 4 | 1741 | Plastische Operation der Vorhaut und/oder des Frenulums | 53 |
| 5 | 1104 | Abrasio (Gebärmutterausschabung) | 47 |
B-2.2.1 Top-5 der ambulanten Operationen der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
| Rang | EBM-Nummer (vollstellig) | Text | Fälle absolut |
|---|---|---|---|
| 1 | 2105 | Exzision oder Probeexzision von tiefliegendem Körpergewebe ( z.B. Fettgewebe) oder aus einem Organ ohne Eröffnung einer Körperhöhle (z.B. Zunge) | 22 |
| 2 | 2751 | Exzision von Hämorrhoidalknoten, submukös nach Parks | 17 |
| 3 | 2620 | Operation eines Leisten- oder Schenkelbruches, ggf. einschließlich Fasziendoppelung oder plastischer Maßnahmen zum Verschluß der Bruchpforte | 14 |
| 4 | 2275 | Operation des Karpal- oder Tarsaltunnelsyndroms mit Dekompression von Nerven oder Spaltung der Loge de Gyon, ggf. einschließlich Neurolyse und/oder Tendosynovektomie und/oder Entfernung benigner Neubildungen | 7 |
| 5 | 2106 | Exzision einer großen Geschwulst oder eines Schleimbeutels | 6 |
B-2.2.2 Top-5 der ambulanten Operationen der Klinik für Innere Medizin I /Gastroenterologie
| Rang | EBM-Nummer (vollstellig) | Text | Fälle absolut |
|---|---|---|---|
| 1 | 764 | Totale Koloskopie einschließlich des Zökums, ggf. einschließlich Probeexzision(en), einschließlich Lagekontrolle des Endoskops mittels Röntgen (BV/TV) | 387 |
| 2 | 741 | Gastroskopie und/oder partielle Duodenoskopie, ggf. einschließlich ösophagoskopie, Probeexzision und/oder Urease-Nachweis | 186 |
| 3 | 750 | Endoskopische Sondierung der Papilla Vateri mit Einbringung von Kontrastmittel, ggf. einschließlich Entnahme von Sekret und/oder Probeexzision | 61 |
| 4 | 760 | Partielle Koloskopie | 39 |
| 5 | 735 | Bougierung der Speiseröhre, je Sitzung, und/oder Dehnung des unteren ösophagussphinkters (Kardiasprengung), je Sitzung | 12 |
B-2.2.3 Top-5 der ambulanten Operationen der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
| Rang | EBM-Nummer (vollstellig) | Text | Fälle absolut |
|---|---|---|---|
| 1 | 1104 | Abrasio (Gebärmutterausschabung) | 47 |
| 2 | 1111 | Hysteroskopie, einschließlich hysteroskopisch durchgeführter intrauteriner Eingriffe | 38 |
| 3 | 1060 | Ausräumung Missed abortion | 7 |
| 4 | 1141 | Exstirpation oder Marsupialisation von Vaginalzysten oder Bartholini-Zysten | 6 |
| 5 | 2105 | Exzision Geschwulst | 4 |
B-2.2.4 Top-5 der ambulanten Operationen der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
| Rang | EBM-Nummer (vollstellig) | Text | Fälle absolut |
|---|---|---|---|
| 1 | 2361 | Entfernung von Stellschrauben, tastbaren Einzelschrauben oder von Kirschnerdrähten aus einem Knochen nach Aufsuchen durch Schnitt oder Entfernung eines Fixateur extern | 17 |
| 2 | 2275 | Operation des Karpal- oder Tarsaltunnelsyndroms mit Dekompression von Nerven oder Spaltung der Loge de Gyon, ggf. einschließlich Neurolyse und/oder Tendosynovektomie und/oder Entfernung benigner Neubildungen | 10 |
| 3 | 2362 | Entfernung von Osteosynthesematerial (z.B. Platten) aus einem kleinen Knochen | 7 |
| 4 | 2341 | Osteosynthese eines kleinen Röhrenknochens oder einer Rippe | 6 |
| 5 | 2320 | Entfernung von Osteosynthesematerial (z.B. Platten) aus großen Knochen | 5 |
B-2.2.5 Top-5 der ambulanten Operationen der Klinik für Urologie und Kinderurologie
| Rang | EBM-Nummer (vollstellig) | Text | Fälle absolut |
|---|---|---|---|
| 1 | 1741 | Plastische Operation der Vorhaut und/oder des Frenulums | 53 |
| 2 | 1761 | Operation einer Hydro- und/oder Spermatozele, als selbständige Leistung | 7 |
| 3 | 1759 | Varikozelenoperation | 5 |
| 4 | 183 | Sterilisation des Mannes mittels operativen Eingriffs an den Samenleitern | 4 |
| 5 | 1785 | Zystoskpie, ggf. einschließlich Urethroskopie und/oder Probeexzision(en), ggf. einschließlich Schlitzung des Harnleiterostiums beim Mann | 3 |
B-2.3 Sonstige ambulante Leistungen
Sonstige ambulante Leistungen (Fallzahl für das Berichtsjahr):
| Hochschulambulanz (§ 117 SGB V) | Nein |
| Psychiatrische Institutsambulanz (§ 118 SGB V) | Behandlungsbeginn 01.01.2005 |
| Sozialpädiatrisches Zentrum (§ 119 SGB V) | Nein |
B-2.4 Personalqualifikation im ärztlichen Dienst
Personalqualifikation im ärztlichen Dienst[22]:
| Schlüssel nach § 301 SGB V | Abteilung | Anzahl der beschäftigten Ärzte insgesamt | Anzahl Ärzte in der Weiterbildung | Anzahl Ärzte mit abgeschlossener Weiterbildung |
|---|---|---|---|---|
| 0100 | Innere Medizin I /Gastroenterologie | 12 | 5[23] | 7 |
| 0100 | Innere Medizin II /Kardiologie | 10 | 3 | 7 |
| 1500 | Allgemein- und Visceralchirurgie | 11 | 4 | 7 |
| 2500 | Gynäkologie und Geburtshilfe | 7 | 3 | 4 |
| 2200 | Urologie und Kinderurologie | 6 | 1 | 5 |
| 2900/ 3100 | Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik | 21 (inklusive 4 Psychologen) | 8 | 9 |
| 3600 | Anästhesiologie und Intensivmedizin | 13 | 2 | 11 |
| 1600 | Unfall- und Wiederherstellungschirurgie | 8 | 4 | 4 |
| Gesamt | 84 | 29 | 55 |
Anzahl der Ärzte mit Weiterbildungsbefugnis (gesamtes Krankenhaus): 6
B-2.5 Personalqualifikation im Pflegedienst
Personalqualifikation im Pflegedienst (Stichtag 31.12. des Berichtsjahres):
| Schlüssel nach § 301 SGB V | Abteilung | Anzahl Pflegekräfte insgesamt [24] | %-Anteil examinierter Pflegekräfte [25] | %-Anteil Pflege- kräfte mit Fach- weiterbildung [26] | %-Anteil Krankenpflege helfer/-in [27] |
|---|---|---|---|---|---|
| 0100 | Innere Medizin (I.M.) | 67 | 97 | 1,5 | 3 |
| 1500 | Allgemein- und Visceralchirurgie | 25 | 96 | 4 | 4 |
| Notfallambulanz | 16 | 94 | 7 | 0 | |
| 2500 | Geburtshilfe - Gynäkologie | 15 | 100 | 0 | 0 |
| 2200 | Urologie und Kinderurologie | 12 | 100 | 0 | 0 |
| 2900/ 3100 | Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik | 48 | 100 | 10,5 | 0 |
| 3600 | Anästhesiologie/ Intensivmedizin | 19 / 12 | 100 | 48,5 | 0 |
| 1600 | Unfall- und Wiederherstellungs- Chirurgie | 18 | 94,5 | 0 | 5,5 |
| OP-Bereich | 17 | 94 | 69 | 0 | |
| Gesamt | 249 |
C Qualitätssicherung
C-1 Externe Qualitätssicherung nach § 137 SGB V
Zugelassene Krankenhäuser sind gesetzlich zur Teilnahme an der externen Qualitätssicherung nach § 137 SGB V verpflichtet.
Gemäß seinem Leitungsspektrum nimmt das Krankenhaus an folgenden Qualitätssicherungsmaßnahmen (Leistungsbereiche) teil:
| Nr. | Leistungsbereich | Leistungsbereich wird vom Krankenhaus erbracht | Teilnahme an der externen Qualitätssicherung | Dokumentationsrate | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ja | nein | ja | nein | Kranken- haus | Bundes- durch- schnitt | ||
| 1 | Aortenklappenchirurgie | X | |||||
| 2 | Cholezystektomie | X | X | 100 % | 100,00% | ||
| 3 | Gynäkologische Operationen | X | X | 98 % | 94,65% | ||
| 4 | Herzschrittmacher- Erstimplantation | X | X | 100 % | 95,48% | ||
| 5 | Herzschrittmacher-Aggregatwechsel | X | X | 100 % | 100,00% | ||
| 6 | Herzschrittmacher-Revision | X | X | 100 % | 74,03% | ||
| 7 | Herztransplantation | X | 94,26% | ||||
| 8 | Hüftgelenknahe Femurfraktur (ohne subtrochantäre Frakturen) | X | X | 100 % | 95,85% | ||
| 9 | Hüft-Totalendoprothesen-Wechsel | X | 92,39% | ||||
| 10 | Karotis-Rekonstruktion | X | 95,55% | ||||
| 11 | Knie-Totalendoprothese (TEP) | X | X | 100 % | 98,59% | ||
| 12 | Knie-Totalendoprothesen-Wechsel | X | 97,98% | ||||
| 13 | Kombinierte Koronar- und Aortenklappenchirurgie | X | 100,00% | ||||
| 14 | Koronarangiografie/ Perkutane transluminale Koronarangioplastie (PTCA) | X | X | 100 % | 99,96% | ||
| 15 | Koronarchirurgie | X | 100,00% | ||||
| 16 | Mammachirurgie | X | X | 94 % | 91,68% | ||
| 17 | Perinatalmedizin | X | X | 100 % | 99,31% | ||
| 18 | Pflege: Dekubitusprophylaxe mit Kopplung an die Leistungsbereiche 1, 8, 9, 11, 12, 13, 15, 19 | X | X | 100 % | |||
| 19 | Totalendoprothese (TEP) bei Koxarthrose | X | 98,44% | ||||
| 20 | Gesamt | 99,27 % | 98,28% | ||||
C-2 Qualitätssicherung beim ambulanten Operieren nach § 115 b SGB V
Eine Aufstellung der einbezogenen Leistungsbereiche findet im Qualitätsbericht im Jahr 2007 Berücksichtigung.
C-3 Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht (§ 112 SGB V)
| x | über § 137 SGB V hinaus ist auf Landesebene keine verpflichtende Qualitätssicherung vereinbart. |
| über § 137 SGB V hinaus ist auf Landesebene eine verpflichtende Qualitätssicherung vereinbart. Gemäß seines Leistungsspektrums nimmt das Krankenhaus an folgenden Qualitätssicherungsmaßnahmen (Leistungsbereiche) teil: |
C-4 Qualitätssicherungsmaßnahmen bei Disease-Management-Programmen (DMP)
Gemäß seines Leistungsspektrums nimmt das Krankenhaus an folgenden DMP-Qualitätssicherungsmaßnahmen teil:
DMP-koronare Herzkrankheit
C-5.1 Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 SGB V
| Leistung[28] | OPS der einbezogenen Leistungen[29] | Mindestmenge[30] (pro Jahr) pro KH/ pro gelistetem Operateur [31] | Leistung wird im Krankenhaus erbracht (ja/nein) | Erbrachte Menge (pro Jahr) pro KH (4a)/ pro gelistetem Operateur (4b) [32] | Anzahl der Fälle mit Komplikationen im Berichts- jahr | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1a | 1b | 2 | 3 | 4a | 4b | 5 |
| Lebertransplantation | 10 | Nein | ||||
| 5-504 | Nein | |||||
| 5-504.0 | Nein | |||||
| 5-504.1 | Nein | |||||
| [...] | Nein | |||||
| Nierentransplantation | 20 | Nein | ||||
| 5-555 | Nein | |||||
| 5-555.0 | Nein | |||||
| 5-555.1 | Nein | |||||
| 5-555.2 | Nein | |||||
| 5-555.3 | Nein | |||||
| 5-555.4 | Nein | |||||
| [...] | Nein | |||||
| Komplexe Eingriffe am Organsystem ösophagus | 5/5 | Nein | ||||
| 5-420... | Nein | |||||
| 5-423... | Nein | |||||
| 5-424... | ja | 2 | 2 | |||
| 5-425... | Nein | |||||
| [...] | Nein | |||||
| Komplexe Eingriffe am Organsystem Pankreas | 5/5 | Ja | ||||
| 5-521.0 | Ja | 6 | 6 | |||
| 5-521.2 | Ja | 3 | 3 | |||
| 5-523.2 | Ja | 3 | 3 | |||
| 5-524.x | Ja | 1 | 1 | |||
| 5-524.0 | Ja | 1 | 1 | |||
| 5-524.1 | Ja | 6 | 6 | |||
| [...] | ||||||
| Stammzell-transplantation | 12 | Nein | ||||
| 5-410 | Nein | |||||
| 8-805 | Nein | |||||
| 5-411 | Nein | |||||
| [...] | Nein | |||||
C-5.2 Ergänzende Angaben bei Nicht-Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 SGB V
[Leistungen aus der Mindestmengenvereinbarung, die erbracht werden, obwohl das Krankenhaus/der Arzt die dafür vereinbarten Mindestmengen unterschreitet, sind an dieser Stelle unter Angaben des jeweiligen Berechtigungsgrundes zu benennen (Ausnahmetatbestände gem. Anlage 2 der Vereinbarung nach § 137 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 SGB V, Votum der Landesbehörde auf Antrag nach § 137 Abs. 1 S. 5 SGB V).
Für diese Leistungen ist hier gem. § 6 der Vereinbarung nach § 137 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 jeweils auch darzustellen, mit welchen ergänzenden Maßnahmen die Versorgungsqualität sichergestellt wird.
Das Folgende ist für jede Leistung aus Spalte 1a der obigen Tabelle darzustellen, für die die im Vertrag vereinbarte Mindestmenge in diesem Krankenhaus im Berichtsjahr unterschritten wurde.]
Leistung (aus Spalte 1a der Tabelle unter C-5.1)
- 5-424.0 - teilweise Entfernung der Speiseröhre mit Wiederherstellung der Kontinuität: über Brustkorb
- 5-424.0 - teilweise Entfernung der Speiseröhre mit Wiederherstellung der Kontinuität, über Brustkorb und Bauchhöhle
Für das Berichtsjahr geltend gemachter Ausnahmetatbestand
Mit dem Neubezug des Krankenhauses im Jahr 2003 erfolgte eine technische und personelle Neuausrichtung des Krankenhauses besonders auch im Bereich der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, entsprechend befindet sich der Leistungsbereich für Eingriffe an der Speiseröhre noch im Aufbau.
Ergänzende Maßnahme der Qualitätssicherung
Durch den Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie werden umfangreiche Maßnahmen zur Sicherung einer qualitativ hochwertigen und leitliniengerechten Behandlung durchgesetzt. Unter anderem ist die Klinik aktiv an der Arbeit der „Ostdeutschen Gesellschaft für Leistungserfassung und Qualitätssicherung in der Chirurgie” sowie an der Arbeit der „Thüringischen Gesellschaft für Chirurgie” beteiligt.
D Qualitätspolitik
Folgende Grundsätze sowie strategische und operative Ziele der Qualitätspolitik werden im Krankenhaus umgesetzt:
D-1 Leitbild und Qualitätspolitik
Ausgangspunkt unserer Qualitätspolitik ist das Leitbild, dessen Erarbeitung bereits 1998 initiiert wurde. Zu Beginn steht ein Vorwort des Bischofs Dr. Joachim Wanke.
Das Leitbild selbst besteht aus sieben Kernsätzen:
- Was uns im gemeinsamen Dienst verbindet
- Trotz Spezialisierung den ganzen Menschen sehen
- An unserem Umgang miteinander entscheidet sich,
- ob unser Auftrag mit Leben erfüllt werden kann
- Wir praktizieren kooperative Führung und Delegation
- Es kommt auf jeden Einzelnen an
- Kooperation statt Konkurrenz
- Umweltbewusstes Handeln
Sinn unseres Leitbildes ist es, die Ziele und unser Selbstverständnis als christliches bzw. katholisches Krankenhaus zu formulieren. Kurze und einprägsame Aussagen zielen darauf ab, dass das Leitbild auch gelebt werden kann.
Die nach neuesten Qualitätsstandards praktizierte medizinische Betreuung unserer Patienten ist eingebettet in die Grundsätze christlicher Wertvorstellungen. Unser Haus steht allen Menschen offen, unabhängig vom sozialen Stand oder dem religiösen Bekenntnis.
Um den christlichen Charakter des Hauses angemessen zu berücksichtigen, haben wir uns bereits 2002 für das krankenhausspezifische Qualitätsmanagement- bzw. Zertifizierungsverfahren proCum Cert entschieden. Dieses Verfahren baut auf dem etablierten KTQ®-Zertifizierungsverfahren auf und berücksichtigt über die Patienten- und Mitarbeiterorientierung hinaus auch Aspekte der Seelsorge und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft.
Unser Qualitätsmanagementsystem sowie unsere Qualitätspolitik haben wir konsequent an den Anforderungen des proCum-Cert-Verfahrens ausgerichtet. Die Inhalte unserer Qualitätspolitik sind in einem Qualitätsmanagementkonzept dargestellt, mit dessen Erarbeitung wir 2004 begonnen haben. Die Qualitätspolitik umfasst unser Selbstverständnis als konfessionelles Haus, unser Kundenverständnis sowie aus der Qualitätspolitik abgeleitete Qualitätsziele.
D-2 Qualitätsziele und Zertifizierung
Wir unterscheiden strategische und operative, eindeutig messbare Qualitätsziele. Weiterhin trennen wir in bereichsübergreifende und bereichsspezifische Qualitätsziele.
Im Jahr 2004 haben wir damit begonnen, bereichsübergreifende Ziele zu definieren und als solche im Qualitätsmanagementkonzept zu benennen. übergeordnetes, strategisches Qualitätsziel ist die Zertifizierung nach proCum Cert und KTQ® im ersten Quartal 2006. Für das Kalenderjahr 2005 ist geplant, die übergreifenden Zielsetzungen für die einzelnen Kliniken und Abteilungen zu konkretisieren.
Die Qualitätsziele für das Gesamtkrankenhaus orientieren sich an:
- Patienten-, Mitarbeiter- und Kundenbedürfnissen
- gesetzlichen und gesellschaftspolitischen Anforderungen
- Aussagen des Leitbildes
- wirtschaftlichen Gegebenheiten sowie weiteren strategischen Unternehmenszielen
- Auswertungsergebnissen im Rahmen der externen Qualitätssicherung
- Anforderungen des proCum-Cert- und KTQ®-Verfahrens
Für wesentliche Qualitätsziele wurden Projektarbeiten begonnen und bereits teilweise umgesetzt (siehe Teil F). Hiermit soll sowohl die Patienten-, Einweiser- und Mitarbeiterzufriedenheit gesteigert werden, als auch die nötige Zertifizierungsreife sichergestellt sein.
Unser Qualitätsmanagement-System ist darauf ausgerichtet, den Grundgedanken der kontinuierlichen Verbesserung umzusetzen. Zum einen beinhalten die gewählten Zertifizierungsverfahren die Systematik einer strukturierten Planung (PLAN), deren Umsetzung (DO), die Kontrolle der Umsetzung (CHECK) sowie die Erarbeitung von Verbesserungsmaßnahmen (ACT), d.h. den sog. PDCA-Zyklus. Zum anderen ist die Etablierung des Qualitätsmanagementsystems gemäß Qualitätsmanagementkonzept in mehreren Optimierungszyklen geplant.
Der erste Optimierungszyklus, bestehend aus der Erarbeitung von Qualitätsmanagementmaßnahmen und -projekten fand 2004 im Anschluß an eine Ist-Analyse statt.
Der zweite Optimierungszyklus, die Erstellung der Selbstbewertung nach proCum Cert, ist für 2005 geplant.
Ein dritter Zyklus ist bereits jetzt für den Zeitraum nach der Zertifizierung vorgesehen.
D-3 Qualitätsmanagementhandbuch und Qualitätsmanagementkonzept
Unsere Qualitätspolitik, die übergeordneten Qualitätsziele, die Struktur des Qualitätsmanagements (siehe Teil E-1) sowie die Vorgehensweise zur Einführung und Umsetzung unseres Qualitätsmanagementsystems sind im Qualitätsmanagementkonzept definiert. Das Konzept ist wiederum Teil des Qualitätsmanagementhandbuchs, mit dessen Strukturierung und Ausarbeitung wir 2004 begonnen haben. Konzept und Handbuch sind die wesentlichen Instrumente, um die Qualitätspolitik allen Mitarbeitern zu vermitteln.
Das Qualitätsmanagementhandbuch steht allen Mitarbeitern über eine EDV-basierte, interne Informationsplattform (Intranet „Nepomuk”) zur Verfügung. Im Handbuch sind u.a. sämtliche Arbeitsanweisungen, Behandlungsleitlinien sowie relevante Informationen und aktuelle Veränderungen für Ärzte und Pflegekräfte dokumentiert. Das Handbuch beschreibt die Struktur des Krankenhauses ebenso wie die einzelnen Prozesse, insbesondere Abläufe rund um den Patienten von der Aufnahme ins Krankenhaus bis zur Entlassung.
E Qualitätsmanagement und dessen Bewertung
E-1 Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements
Wir haben umfangreiche personelle Strukturen und Gremien zur Etablierung unseres Qualitätsmanagementsystems geschaffen, wobei der Großteil der Strukturen bereits vor dem Berichtszeitraum bestand. Bei der Organisation des Qualitätsmanagements war uns wichtig, alle Hierarchieebenen und Berufsgruppen einzubinden.
Die Aufbauorganisation und die Aufgaben der Gremien und Mitarbeiter in den verschiedenen Ebenen des Qualitätsmanagementsystems sind im Qualitätsmanagementkonzept detailliert beschrieben.

Darüber hinaus sind Aufgaben der Qualitätsmanagement-Kommission, der Mitglieder des Qualitätsmanagement-Teams sowie der Qualitätsmanagement-Multiplikatoren im Qualitätsmanagement-Konzept definiert.
Folgende Verantwortlichkeiten und Gremien sind etabliert:
Krankenhausleitung und weitere Führungskräfte
Die Verantwortung für die Etablierung von Qualitätsmanagementstrukturen liegt bei der Krankenhausleitung. Sie besteht aus dem Geschäftsführer, dem Leitenden Chefarzt und dem Pflegedienstleiter. Die Krankenhausleitung trägt dafür Sorge, dass personelle und finanzielle Ressourcen angemessen eingesetzt werden, um die formulierten Qualitätsziele zu erreichen. Die Einbindung weiterer Führungskräfte, insbesondere der Chefärzte, erfolgt durch eine festgelegte Organisations- und Kommunikationsstruktur, über die Qualitätsmanagementkommission sowie themenspezifisch eingerichtete Qualitätsmanagementprojektgruppen. Hierin sind die Chefärzte, der Pflegedienstleiter sowie weitere Abteilungsleiter als Projektleiter direkt eingebunden.

Qualitätsmanagementkommission als Lenkungsgremium
Es existiert eine drei- bis viermal jährlich tagende Qualitätsmanagementkommission, die sich aus den Mitgliedern der Krankenhausleitung, den Chefärzten, dem Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung, dem Qualitätsmanagementteam sowie Mitarbeitern der Abteilung für Medizinisches Controlling/Qualitätsmanagement zusammensetzt. Die Kommission fungiert als Lenkungsgremium und ist verantwortlich für die Planung und die Entscheidungen im Qualitätsmanagement. Konkrete Aufgaben sind die Definition von Zielen, die Verabschiedung von Arbeitsergebnissen sowie die Durchsetzung entsprechender Entscheidungen. Die Sitzungen der Qualitätsmanagement-Kommission werden protokolliert.
Qualitätsmanagementbeauftragte
Mit der Ausgestaltung des Qualitätsmanagementsystems ist der Leiter der Abteilung Medizinisches Controlling/Qualitätsmanagement beauftragt. Diese Abteilung ist der Krankenhausleitung unmittelbar unterstellt. Der Leiter der Abteilung sowie zwei ihm zugeordnete Qualitätsmanagementbeauftragte sind zuständig für die organisatorische und fachliche Realisierung des Qualitätsmanagements. Sie sind verantwortlich für die Koordination aller qualitätssichernden Maßnahmen und Qualitätsmanagementprojekte. Das Kompetenzspektrum des Leiters der Abteilung Medizinisches Controlling/Qualitätsmanagement sowie der beiden Qualitätsmanagementbeauftragten ist in den Stellenbeschreibungen enthalten.
Qualitätsmanagementteam
Zur Unterstützung der Mitarbeiter der Abteilung Medizinisches Controlling/Qualitätsmanagement sind weitere Mitarbeiter aus verschiedenen Berufsgruppen benannt, die zusammen mit den Qualitätsmanagementbeauftragten im Qualitätsmanagementteam Koordinationsaufgaben übernehmen. Das Qualitätsmanagementteam hat unter anderem zu Jahresbeginn 2004 die Projektplanung und -priorisierung übernommen, deren Ergebnisse mit der Qualitätsmanagementkommission abgestimmt wurden.
Qualitätsmanagementmultiplikatoren der Abteilungen
In den einzelnen Kliniken und Abteilungen sind seit Ende 2004 Qualitätsmanagementmultiplikatoren benannt. Sie wirken an der Projektarbeit mit und kommunizieren deren Ergebnisse. Weiterhin vermitteln sie die Qualitätspolitik und Qualitätsziele und sind Ansprechpartner für das Qualitätsmanagementteam und für die Mitarbeiter in den Kliniken und Abteilungen. Bei Bedarf übernehmen die Mulitplikatoren Unterweisungen und Schulungen (z.B. Handhabung der Navigation im Intranet).
Projektgruppen
Zur Umsetzung der festgelegten Verbesserungsmaßnahmen wurden 2004 mehrere Projektgruppen etabliert. Die Zusammensetzung der Projektgruppen mit Mitarbeitern aus unterschiedlichen Abteilungen und Berufsgruppen variiert je nach Zielsetzung und Aufgabenstellung.
Die Projektgruppenarbeit wird durch die Qualitätsmanagementbeauftragten sowie das Qualitätsmanagementteam koordiniert. Die Projektkoordination besteht aus drei Bausteinen:
1. Die Projektplanung umfasst die Definition von Projektzielen, das Festlegen von Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen und die Priorisierung dieser Maßnahmen. Die Ergebnisse der Projektplanung werden der Qualitätsmanagementkommission zur Genehmigung und zur Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen vorgelegt.
2. Die Projektdurchführung obliegt jeweils einem Projektleiter. Es wird angestrebt, dass die Projekte von Chefärzten oder Abteilungsleitern geleitet werden. Unterstützung erhält der Projektleiter jeweils durch ein Mitglied des Qualitätsmanagementteams. Die Projektergebnisse werden in der Qualitätsmanagementkommission vorgestellt und von dieser verabschiedet. Von der Qualitätsmanagementkommission werden die erforderlichen Umsetzungsschritte geplant und beschlossen. Die Realisierung der Projektergebnisse wird durch das Qualitätsmanagementteam begleitet.
3. Das Projektcontrolling durch die Qualitätsmanagementbeauftragten stellt eine stringente Projektarbeit sicher und gewährleistet einen größtmöglichen Umsetzungserfolg. Dieses Controlling beinhaltet eine regelmäßige Berichterstattung an die Qualitätsmanagementkommission bzw. direkt an den Geschäftsführer.
E-2 Qualitätsbewertung
Das Krankenhaus hat sich im Berichtszeitraum an folgenden Maßnahmen zur Bewertung der Qualität bzw. des Qualitätsmanagements beteiligt (Selbst- oder Fremdbewertungen):
Zertifizierungsverfahren / KTQ®-Kurzcheck und Maßnahmenpriorisierung
Mittelfristiges Ziel ist, wie bereits erwähnt, eine Zertifizierung nach proCum Cert und KTQ®. Hierzu muß eine Selbstbewertung und eine Fremdbewertung durch akkreditierte und unabhängige Prüfer (Visitoren) erfolgen. Die Fremdbewertung (Visitation) ist für Anfang 2006 geplant. Mit Vergabe des Zertifikates wird bestätigt, dass in unserem Krankenhaus die Ablauforganisation professionell und kundenorientiert gestaltet ist.
Die Selbstbewertung besteht aus der Beantwortung eines Fragenkataloges mit über 2000 Fragen in Berichtsform sowie aus einer Bepunktung der Antworten nach einem vorgegebenen, einheitlichen Bewertungsschema. Der Selbstbewertungsbericht ist dabei in acht Kapitel, die Kategorien, unterteilt:
- Patientenorientierung
- Mitarbeiterorientierung
- Sicherheit im Krankenhaus
- Informationswesen
- Trägerverantwortung und Krankenhausführung
- Qualitätsmanagement
- Spiritualität/Seelsorge
- Verantwortung gegenüber der Gesellschaft
Die Erstellung des Selbstbewertungsberichts (mit ca. 230 Seiten) hat 2004 begonnen und soll im 3. Quartal 2005 abgeschlossen sein. Zur Vorbereitung auf die Selbstbewertung wurde Anfang 2004 mit externer Unterstützung eine umfassende Ist-Analyse (KTQ®-Kurzcheck) durchgeführt. Der Kurzcheck hatte zum Ziel, diejenigen Maßnahmen zu identifizieren, die für eine Zertifizierung besonders wichtig sind, sowie für das Krankenhaus und seine Interessengruppen (Patienten, Besucher, Mitarbeiter, einweisende Ärzte, nachsorgende und sonstige kooperierenden Einrichtungen) den größten Nutzen erbringen. Im Anschluss hat das Qualitätsmanagementteam diese Maßnahmen nach Wichtigkeit und Umsetzbarkeit priorisiert und eine entsprechende Projektplanung erstellt. Diese Vorarbeiten waren Ausgangspunkt für umfangreiche Projektarbeiten im Jahr 2004 (siehe Teil F).
Freiwillige Maßnahmen der externen Qualitätssicherung
Im Jahr 2004 beteiligte sich die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie an der Erhebung der Qualitätssicherungsdaten der „Ostdeutschen Gesellschaft für Leistungserfassung und Qualitätssicherung in der Chirurgie” bezüglich der chirurgischen Behandlung von Kolon- und Rektumkarzinomen (Darm- und Enddarmtumore). So wurden im Jahr 2004 insgesamt 110 Patienten mit primären bösartigen Erkrankungen des Kolorektums (Dick- u. Enddarm) operativ behandelt und entsprechend erfasst.
Die Endoskopieabteilung, unter der Leitung von Herrn Chefarzt Dr. med. H.-J. Bronisch, beteiligt sich seit 2003 an der Qualitätssicherungserhebung von Patienten mit endoskopischer Diagnostik und Therapie der Gallengänge. So wurde in Zusammenarbeit mit anderen endoskopischen Zentren im Jahr 2003 ein deutschlandweites Papillotomieregister aufgebaut. Diese Form der freiwilligen Qualitätskontrolle bei risikoreichen Eingriffen im Bereich des Gallenganges wird aktuell weiter gepflegt und erfasst alle möglichen Komplikationen in Zusammenhang mit oben genannten Eingriffen, wie z.B. Blutungen, Perforationen oder auch Entzündungen der Bauchspeicheldrüse
Methoden der internen Qualitätssicherung
Bei der internen Qualitätsbewertung bzw. -sicherung werden im wesentlichen Begehungen, Statistiken und Befragungen genutzt, wobei zukünftig der Bereich der internen Qualitätssicherung ausgebaut werden wird.
Begehungen
Es werden Stations- und Bereichsbegehungen im Hygiene-, Brandschutz- und Arbeitssicherheitsbereich durchgeführt, die die behördlichen Begehungen, z.B. durch das Gesundheitsamt und die Feuerwehr, ergänzen.
Statistiken
Durch statistische Auswertungen (u.a. Berichtswesen des kaufmännischen Controllings, OP-Statistik, Statistik nosokomialer, d.h., im Krankenhaus erworbener Infektionen) wird die Steuerung und überprüfung der erbrachten Leistungen sichergestellt.
Befragungen
Eine kontinuierliche Patientenbefragung wird folgendermaßen vorgenommen: Jeder Patient erhält bei der Aufnahme im Krankenhaus eine Patientenbroschüre. Darin ist ein herausnehmbarer Fragebogen enthalten. Die Patienten werden darauf angesprochen, diesen Fragebogen auszufüllen und in dem bereitstehenden Briefkasten für Patientenbefragungen abzulegen. Die Auswertung erfolgt durch die Krankenhausleitung.
Für 2005 ist die Durchführung einer umfassenden Patientenbefragung geplant.
In Verantwortung der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe erfolgte eine Einladung der Eltern von Neugeborenen des Jahres 2004 zwecks Erfahrungsaustausch und Vermittlung von Hintergrundinformationen. Hierbei hatten die Eltern die Möglichkeit, Rückmeldungen bzgl. ihrer Betreuung im Zusammenhang mit der Geburt zu geben.
Im Kalenderjahr 2004 wurde eine Mitarbeiterbefragung zu den Themen Arbeitsbedingungen, Arbeitsklima, Kommunikation zwischen den Berufsgruppen und Leitungsstil durchgeführt. Die Beteiligung war mit 63,6% Rücklaufquote erfreulich hoch.
über die genannten Instrumente hinaus wird ständig eine mehrstufige, aktenkundige Kontrolle der Dokumentationsqualität durchgeführt. Hierfür sind die Oberärzte, das Medizinische Controlling sowie das Zentralarchiv zuständig.
Im dritten Quartal 2005 sollen interne Audits durchgeführt werden, mit deren Hilfe überprüft werden wird, inwieweit die erarbeiteten Qualitätsmanagementmaßnahmen in den einzelnen Bereichen bekannt sind und von den Mitarbeitern umgesetzt werden.
E-3 Ergebnisse in der externen Qualitätssicherung gemäß § 137 SGB V
Anmerkung: In den jeweiligen Modulen werden jeweils die Kennzahlen des Katholischen Krankenhauses Erfurt mit den Datenlieferungen der Thüringischen Krankenhäuser verglichen.
E-3.1 Herzschrittmacher-Erstimplantation und -Wechsel (BQS-Module 09/1-3)
Modul: 09/1 - Herzschrittmacher Erstimplantation
Patienten mit perioperativen Komplikationen
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Patientenanzahl gesamt | 71 | 100,0% | 2676 | 100,0% |
| davon: mindenstens eine perioperative Komplikation | 1 | 1,4% | 155 | 5,8% |
| davon: Taschenhämatom | 0 | 0,0% | 58 | 2,2% |
Erläuterungen:
Die Schrittmacher-Erstimplantationen erfolgen standardisiert und leitlinienkonform. Die Operationszeiten und auch die Durchleuchtungszeiten sind im Vergleich zu allen beteiligten Thüringer Kliniken sehr kurz. Die einzige perioperative Komplikation im Jahr 2004 bestand in einer Vorhofsondendislokation, welche operativ korrigiert werden musste. Die durchschnittliche Krankenhausverweildauer im Katholischen Krankenhaus Erfurt ist im Vergleich zu 2003 weiter gesunken und liegt unter dem Thüringer Durchschnitt. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Schrittmacherimplantation am Katholischen Krankenhaus Erfurt in allen wesentlichen statistischen Bereichen den Durchschnittswerten in Thüringen entspricht.
Modul: 09/2 - Herzschrittmacher Aggregatwechsel
Patienten mit chirurgischen Komplikationen
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Patientenanzahl gesamt | 43 | 100,0% | 843 | 100,0% |
| davon: Taschenhämatom | 0 | 0,0% | 8 | 0,9% |
| davon: Wundinfektion mit Revision | 0 | 0,0% | 1 | 0,1% |
| KKH Erfurt | Thüringen | |||
| Postoperative VWD in Tagen | 2,8 | 3,3 | ||
Erläuterungen:
Auch bei den Schrittmacherwechseln war die Komplikationsrate sehr gering (keine chirurgischen Komplikationen, 1x perioperative Herzrhythmusstörungen). Eingriffs- und Durchleuchtungszeiten waren, wie bei den Erstimplantationen, sehr kurz. Die durchschnittliche postoperative Krankenhausverweildauer betrug 2-3 Tage.
E-3.2 Koronarangiographie und perkutane transluminale Koronarangioplastie [PTCA] (BQS-Modul 21/3)
1) Anzahl dokumentierter Koronarangiograghien und PTCA pro Jahr
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Koronarangiographien | 702 | 100,0% | 19550 | 100,0% |
| PTCA | 259 | 100,0% | 6380 | 100,0% |
2) Intra- oder postprozedurale Komplikationen bei Koronarangiographie(n) und PTCA
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Koronarangiographie | 7 | 1,0% | 283 | 1,4% |
| PTCA | 10 | 2,6% | 293 | 4,6% |
3) MACCE bei PTCA = Schwerwiegende Ereignisse bei PTCA
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| schwere Ereignisse wie TIA, Schlaganfall, Herzinfarkt, Tod im Klinikum mit Reanimation | 1 | 0,5% | 105 | 1,7% |
| TIA: Transitorische ischämische Attacke |
4) erfolgreiche PTCA an komplettem Verschluss
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtzahl PTCA an komplettem akuten Verschluss | 56 | 100,0% | 707 | 100,0% |
| erfolgreiche PTCA bei akutem Verschluss | 50 | 89,3% | 604 | 85,4% |
5) Todesfälle bei PTCA
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl PTCA | 259 | 100,0% | 6380 | 100,0% |
| davon: Todesfälle bei PTCA | 0 | 0,0% | 20 | 0,3% |
Erläuterungen:
zu 1) Anzahl dokumentierter Koronarangiograghien und PTCA pro Jahr
Das Verhältnis zwischen diagnostischer Koronarangiographie und PTCA liegt sowohl in Thüringen als auch bundesweit bei ca. 30%, was sich mit den Zahlen unseres Hauses deckt (33%).
zu 2) Intra-/postprozedurale Komplikationen bei Koronarangiographien u. PTCA
zu 3) MACCE bei PTCA = Schwerwiegende Ereignisse bei PTCA
Die geringen Komplikationsraten, teils deutlich unter dem Thüringischen Durchschnitt, sprechen für erfolgreiche Bemühungen der Klinik hinsichtlich möglichst optimaler Vor- und Nachbehandlungen der Patienten.
zu 4) erfolgreiche PTCA an komplettem Verschluss
Hohe Erfolgsquoten bei akutem Koronargefäßverschluss fallen positiv auf. Perspektivisch profitieren diese Patienten von einer höheren ereignisfreien überlebensrate.
zu 5) Todesfälle bei PTCA
Todesfälle in Zusammenhang mit dem oben genannten Eingriff waren in 2004 nicht aufgetreten.
E-3.3 Cholezystektomie (BQS-Modul 12/1)
1) Anzahl der Patienten (mit fraglichen Indikationen)
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtzahl | 286 | 100,0% | 5509 | 100,0% |
| davon: mit fraglicher Indikation | 3 | 1,0% | 79 | 1,4% |
2) Eingriffsspezifische Komplikationen
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl gesamt | 286 | 100,0% | 5509 | 100,0% |
| davon: mit eingriffsspezifischen Komplikationen | 1 | 0,3% | 205 | 3,7% |
3) Postoperativer Wundinfektion
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl gesamt | 286 | 100,0% | 5509 | 100,0% |
| davon: mit postoperativer Wundinfektion | 2 | 0,7% | 91 | 1,7% |
4) Erhebung eines histologischen Befundes
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl gesamt | 286 | 100,0% | 5012 | 100,0% |
| davon: mit histologischen Befund | 286 | 100,0% | 4955 | 98,9% |
5) OP-Techniken
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl gesamt | 286 | 100,0% | 5509 | 100,0% |
| davon: offen chirurgisch | 9 | 3,1% | 634 | 11,5% |
| davon: laparoskopisch begonnen | 277 | 96,9% | 4851 | 88,1% |
| davon: umgestiegen auf offen chirurgisch | 14 | 4,9% | 288 | 5,2% |
Erläuterungen:
zu 2) Eingriffsspezifische behandlungsbedürftige Komplikationen
Die Anzahl eingriffsspezifischer behandlungsbedürftiger Komplikationen (0,3%) liegt erfreulicherweise unter dem Anteil von Thüringen (3,7%).
zu 3) Postoperative Wundinfektionen
Die Wundinfektionsrate lag mit 0,7% unter dem Thüringischen Durchschnitt (1,7%).
zu 4) Histologie
Alle entfernten Gallenblasen werden durch das Pathologische Institut der Helios-Klinikum GmbH Erfurt histologisch untersucht.
zu 5) OP-Techniken
Die laparoskopische Methode wird favorisiert, entsprechend werden über 95% der Operationen laparoskopisch begonnen (88,1% Thüringenweit). Trotzdem ist die Umsteigerrate auf offene Operationen gering niedriger als in der Gesamtgruppe. Dies und der niedrige Anteil an eingriffsspezifischen Komplikationen sprechen für die sichere und qualitativ hochwertige Anwendung der laparoskopischen OP-Technik (Schlüssellochtechnik) in unserem Haus.
E-3.4 Mammachirurgie (BQS-Modul 18/1)
Anzahl operativer Eingriffe 2004
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl OP`s gesamt | 50 | 100,0% | 3277 | 100,0% |
Erläuterungen:
Die Auswertung der Daten zum Modul 18/1 ist zum Zeitpunkt der Erstellung des Qualitätsberichtes noch nicht abgeschlossen, so dass erläuternde Aussagen und Ergebnisse nicht dargestellt werden können.
E-3.5 Gynäkologische Operationen (BQS-Modul 15/1)
1) Anzahl der Patienten
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtanzahl | 264 | 100,0% | 5341 | 100,0% |
2) Patienten mit postoperativen Wundinfektionen
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl gesamt | 264 | 100,0% | 5341 | 100,0% |
| davon: postoperative Wundinfektion | 1 | 0,4% | 88 | 1,6% |
3) Patienten mit Antibiotikaprophylaxe bei Hysterektomie
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl gesamt | 264 | 100,0% | 5341 | 100,0% |
| davon: Antibiotikaprophylaxe | 239 | 90,5% | 4327 | 81,0% |
4) OP-Technik bei Uterusextirpation bei benignen Erkrankungen
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| vaginale Uterusextirpation | 204 | 81,0% | 2981 | 61,0% |
| abdominale Uterusextirpation | 47 | 19,0% | 1564 | 33,0% |
| laparoskopisch assistierte vaginale Uterusextirpation | 0 | 0,0% | 249 | 5,0% |
Erläuterungen:
Die erhobenen Daten des Katholischen Krankenhauses Erfurt liegen im Vergleich zum Land Thüringen im Referenzbereich. Insbesondere kann auf die äußerst niedrige Wundinfektionsrate verwiesen werden (0,4%), welche deutlich unter dem Thüringer Durchschnitt mit 1,6% liegt. Durch eine konsequente Antibiotikaprophylaxe konnten die postoperativen infektiösen Komplikationen positiv beeinflusst werden, was eine adäquate qualitätsgerechte Betreuung unserer Patienten widerspiegelt. Anzusprechen ist die deutlich stärkere Anwendung der vaginalen gegenüber der offenen Uterusextirpation bei benignen Erkrankungen im Katholischen Krankenhaus Erfurt im vergleich zu Gesamtthüringen. Durch die sanftere und postoperativ schmerzärmere OP-Methode konnte eine Verkürzung der stationären Verweildauer sowie eine Verminderung postoperativer Komplikationen erreicht werden.
E-3.6 Geburtshilfe (BQS-Modul 16/1)
1) Anzahl der Neugeborenen
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Kinder gesamt | 387 | 100,0% | 4507 | 100,0% |
2) Anwendung von Anästhesieverfahren
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Geburten gesamt | 387 | 100,0% | 4477 | 100,0% |
| Anästhesien gesamt | 166 | 42,9% | 1940 | 43,3% |
| Allgemeinanästhesie | 40 | 24,1% | 4327 | 223,0% |
| Pudendus | 9 | 5,4% | 86 | 4,4% |
| Epidural/Peridural | 59 | 35,5% | 410 | 21,1% |
| Spinal | 37 | 22,3% | 373 | 19,2% |
3) Entbindungsmodus
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Spontan/Manualhilfe | 281 | 72,6% | 3352 | 74,9% |
| Sectio | 83 | 21,4% | 922 | 20,6% |
| davon Sectio nach Misgav-Ladach | 78 | 94,0% | 272 | 29,5% |
4) Schnitt-Nahtzeit bei Sectio
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Sectio | 83 | 21,4% | 922 | 20,6% |
| unter 10 Minuten | 0 | 0,0% | 5 | 0,5% |
| 10-19 Minuten | 1 | 1,2% | 19 | 2,1% |
| 20-29 Minuten | 40 | 48,2% | 120 | 13,0% |
| 30-39 Minuten | 26 | 31,3% | 207 | 22,5% |
| 40-49 Minuten | 12 | 14,5% | 375 | 40,7% |
| 50-59 Minuten | 2 | 2,4% | 135 | 14,6% |
| 60 Minuten und mehr | 2 | 2,4% | 61 | 6,6% |
Erläuterungen:
zu 2) Anwendung von Anästhesieverfahren
Die Häufigkeit der Anwendung von Anästhesieverfahren liegt im Thüringischen Durchschnitt, wobei im Katholischen Krankenhaus das Verhältnis deutlich zur Epidural/Peridural- bzw. Spinalanästhesie verschoben ist, was unseren Anspruch auf eine stressfreie, bequemere und familienorientierte Entbindung unterstreicht.
zu 3 und 4) Entbindungsmodus und Schnitt-Nahtzeit bei Sectio (Kaiserschnitt)
Die Sectio nach Mißgav-Ladach als deutlich sanftere und schnellere OP-Methode kommt in unserem Hause deutlich häufiger zur Anwendung als in GesamtThüringen (94% v.s. 29% ). Dies zeigt sich auch an den deutlich kürzeren OP-Zeiten bei den nicht primär geplanten Sectios.
E-3.7 Hüft- und Kniegelenkoperationen (BQS-Module 17/1-3, 5)
Modul: 17/1 - Hüftgelenknahe Femurfraktur (Schenkelhalsfraktur)
1) Anzahl der Patienten
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtanzahl | 48 | 100,0% | 1254 | 100,0% |
2) Präoperative Verweildauer
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl gesamt | 48 | 100,0% | 1254 | 100,0% |
| davon: OP innerhalb 24 Stunden | 33 | 68,8% | 690 | 55,0% |
| davon: OP innerhalb 24 - 48 Stunden | 11 | 22,9% | 295 | 23,5% |
| davon: OP innerhalb nach 48 Stunden | 4 | 8,3% | 269 | 21,5% |
3) Patienten mit allgemeinen postoperativen Komplikationen
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl gesamt | 48 | 100,0% | 1254 | 100,0% |
| davon: mit postoperativer Komplikation | 6 | 12,5% | 198 | 15,8% |
4) Patienten mit Reintervention wegen Komplikationen
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl gesamt | 48 | 100,0% | 1254 | 100,0% |
| davon: mit Reintervention | 1 | 2,1% | 67 | 5,3% |
5) Patienten mit Wundhämatomen/Nachblutungen
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl gesamt | 48 | 100,0% | 1254 | 100,0% |
| davon: mit Wundhämatom/Nachblutungen | 2 | 4,2% | 69 | 5,5% |
Erläuterungen:
Im Katholischen Krankenhaus Erfurt wurden im Jahre 2004 insgesamt 48 Patienten mit hüftgelenknaher Femurfraktur versorgt. Als Operationsverfahren kam die Versorgung mit einem Nagel, der Ersatz des Hüftkopfes durch eine Endoprothese oder der Erhalt des Hüftkopfes durch eine Schraubenosteosynthese zur Anwendung. Als Beispiel für eine möglichst rasche Versorgung der Patienten kann der hohe Anteil von Operationen mit einer präoperativen Verweildauer von < 24 Stunden genannt werden. Dieser Anteil liegt mit 68,8% aller operierten Patienten deutlich über dem Thüringischen Durchschnitt. Der insgesamt sehr niedrige Anteil an postoperativen Komplikationen, verbunden mit einer Reinterventionsrate von 2,1%, unterstreichen die hohe Qualität der operativen Versorgung von Patienten mit hüftgelenknahen Oberschenkelfrakturen.
Modul: 17/2 - Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation
1) Anzahl der Patienten
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtzahl | 16 | 100,0% | 4541 | 100,0% |
2) Patienten mit perioperativer Antibiotikaprophylaxe
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl gesamt | 16 | 100,0% | 4541 | 100,0% |
| davon: perioperativer Antibiotikaprophylaxe | 16 | 100,0% | 4504 | 99,2% |
3) Patienten mit postoperativen Wundinfektionen
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl gesamt | 16 | 100,0% | 4541 | 100,0% |
| davon: postoperative Wundinfektion | 0 | 0,0% | 45 | 1,0% |
4) Entlassung in eine Reha-Einrichtung
| KKH Erfurt | Anteil | Thüringen | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl gesamt | 16 | 100,0% | 4541 | 100,0% |
| davon: Entlassung in Reha-Einrichtung | 6 | 37,5% | 1704 | 37,5% |
Erläuterungen:
Im Katholischen Krankenhaus Erfurt wurden im Jahre 2004 insgesamt 16 Patienten
mittels einer Hüft-Totalendoprothese versorgt. Im Vergleich der Daten des Katholischen Krankenhauses Erfurt zum Land Thüringen sind die erfassten statistischen Kriterien im wesentlichen im Referenzbereich. Hervorzuheben ist die sehr niedrige Rate an postoperativen Wundinfektionen verbunden mit einer 100% -igen Anwendung einer perioperativen Antibiotikaprophylaxe. Die Entlassung von 37,5 % der Patienten direkt in die Rehaeinrichtung entspricht dem Thüringischen Durchschnitt.
F Qualitätsmanagementprojekte im Berichtszeitraum
Wir unterscheiden bereichsübergreifende und bereichsspezifische Qualitätsmanagementprojekte. Im Jahr 2004 lag der Schwerpunkt auf der Durchführung bereichsübergreifender Projekte. Für 2005 ist die Umsetzung insbesondere bereichsbezogener Verbesserungsmaßnahmen geplant, z.B. die Erarbeitung eines Einarbeitungskonzepts im Pflegedienst, die Etablierung der Bereichspflege sowie die Veröffentlichung von stationsspezifischen Patienteninformationen.
F-1 Bereichsübergreifende Projekte
Projekt: Aufnahme (selektiv)/Notaufnahme
| Verantwortlich (Projektleiter): | Chefarzt Unfallchirurgie |
| Projektdauer: | 9 Monate |
| Priorität: | Sehr hoch |
| Kriterium (Bezug zu Selbstbewertung) | 100 % erfüllt |
Ziele/Gewünschte Ergebnisse
- Festschreibung von Mindeststandards für die einheitliche Vorgehensweise bei der Aufnahme
- Verbesserung konsiliarer Tätigkeit zwischen den Kliniken
Vorgehensweise
- Projektgruppe einberufen durch Chefarzt
- Mehrmalige protokollierte Sitzungen der Projektgruppe mit Aufgabenverteilung
- Vorlage des Konzeptes in Qualitätsmanagementkommission und Freigabe
Projektergebnis
- Konzept beschreibt Aufnahme der Patienten, Zusammenwirken der Kliniken
- Führen einer einheitlichen Patientenakte in allen Bereichen
- Bereichsübergreifende Mindeststandards und Zuständigkeiten der Berufsgruppen festgeschrieben
- Regelungen für das konsiliare Zusammenwirken getroffen
Projektmitarbeiter/Beteiligte
- Chefarzt Unfallchirurgie
- Abteilungen Innere, Gynäkologie, Chirurgie, Psychiatrie, Notaufnahme, Zentrale Aufnahme
- Qualitätsmanagementbeauftragter
Projekt: Einrichtung einer Tagesstation für ambulantes Operieren
| Verantwortlich (Projektleiter): | Chefarzt Chirurgie |
| Projektdauer: | 6 Monate |
| Priorität: | Sehr hoch |
| Kriterium (Bezug zu Selbstbewertung): | 100 % erfüllt |
Ziele/Gewünschte Ergebnisse
- Erhöhung der Patientenzufriedenheit
- Einheitliches Aufnahmeprocedere
- Zentrale Anlaufstelle für ambulantes Operieren
Vorgehensweise
- Zusammenkunft der Projektgruppe Ambulantes Operieren
- Anpassung der Ablauforganisation ambulantes Operieren
- Festlegung der personellen Ressourcen für den Stationsbetrieb
- Technische Voraussetzungen (Software, Abrechnung) schaffen
- Schulung der Mitarbeiter
Projektergebnis
- Gestaltung des Aufnahme- und Entlassungsprocedere einschließlich Abrechnung
- Kürzere Wege und weniger Wartezeit für Patienten
- Absicherung Hausbesuchsdienst bei eventuellen Komplikationen
- Räumliche Konzentration der ambulanten Patienten
- Verbesserung der Dokumentation
Projektmitarbeiter/Beteiligte
- Chefarzt Chirurgie
- Chefarzt Unfallchirurgie
- Chefarzt Innere Medizin I
- Chefarzt Urologie
- Tagesstation 1 Gelb
- Leiter Medizinisches Controlling/Qualitätsmanagement
- Pflegedienstleiter
- Pflegerischer Leiter Notaufnahme
- Ambulante Abrechnung
- EDV
- Qualitätsmanagementbeauftragter
Projekt: Entlassung und Verlegung
| Verantwortlich (Projektleiter): | Chefarzt Psychiatrie |
| Projektdauer: | 6 Monate |
| Priorität: | Sehr hoch |
| Kriterium (Bezug zu Selbstbewertung): | 100 % erfüllt |
Ziele/Gewünschte Ergebnisse
- Erhöhung der Patientenzufriedenheit
- Koordinierung der Entlassungsvorbereitungen
- Minderung des personellen und materiellen Aufwands
Vorgehensweise
- Zusammensetzung der Projektgruppe festgelegt durch Chefarzt und Qualitätsmanagementteam
- Mehrmalige protokollierte Sitzungen der Projektgruppe mit Aufgabenverteilung
- Vorlage des Konzeptes in Qualitätsmanagementkommission und Freigabe
Projektergebnis
- Konzept erstellt: Verfahrensweise bei der Entlassung der Patienten, das Zusammenwirken der zuständigen Kliniken und des Sozialdienstes festgelegt
- bereichsübergreifende Mindeststandards und Zuständigkeiten der Berufsgruppen festgeschrieben
- Einführung einer Sozialvisite (Testphase)
- Verlegungen im Haus wurden minimiert
Projektmitarbeiter/Beteiligte
- Chefarzt Psychiatrie
- Sozialdienst
- Kardiologie
- Psychiatrie
- Chirurgie
- Leiter Medizinisches Controlling/Qualitätsmanagement
- Qualitätsmanagementbeauftragter
Projekt: Notfallmanagement
| Verantwortlich (Projektleiter): | Chefarzt Anästhesie |
| Projektdauer: | 6 Monate |
| Priorität: | Sehr hoch |
| Kriterium (Bezug zu Selbstbewertung): | 100 % erfüllt |
Ziele/Gewünschte Ergebnisse
- Sicherstellung der Organisationspflicht des Krankenhauses gemäß Versorgungsauftrag
- Eindeutige Regelungen für Notfälle
- Aktualisierung der bestehenden Regelungen nach Umzug des Krankenhauses
Vorgehensweise
- Zusammensetzung der Projektgruppe festgelegt durch Chefarzt und Qualitätsmanagementteam
- Mehrmalige protokollierte Sitzungen der Projektgruppe mit Aufgabenverteilung
- Vorlage des Konzeptes in Qualitätsmanagementkommission und Freigabe
Projektergebnis
- Konzept erstellt: Regelungen zur Beherrschung des Notfalls im Krankenhaus und Anweisungen zur qualifizierten Hilfeleistung im Notfall festgelegt
- Organisationspflicht des Krankenhausträgers für das Notfallmanagement entsprechend des Versorgungsauftrages ist erfüllt
- klare Festlegungen der Zuständigkeiten
- Bereitstellung der erforderlichen technischen Gegebenheiten (Notfallkoffer, Telefon- und Personenrufsysteme) gesichert
- Aktualisierung der Rufnummern, Bereitschaftslisten und Ablaufdarstellungen ist erfolgt
- ein gesonderter Herzalarm über Personensuchanlage wurde installiert
- regelmäßige Schulungen erfolgen durch die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin
Projektmitarbeiter/Beteiligte
- Chefarzt Anästhesie
- Anästhesie
- Intensivtherapiestation
- Kardiologie
- Psychiatrie
- Leiter Medizinisches Controlling/Qualitätsmanagement
- Qualitätsmanagementbeauftragter
Projekt: Patientenakte
| Verantwortlich (Projektleiter): | Chefärztin Kardiologie |
| Projektdauer: | 6 Monate |
| Priorität: | Sehr hoch |
| Kriterium (Bezug zu Selbstbewertung): | 100 % erfüllt |
Ziele/Gewünschte Ergebnisse
- Einheitliche und revisionssichere Patientendokumentation
- Verbesserung der Dokumentationsqualität
- Reduzierung der vorhandenen Archive
- Reduzierung der Archivierungskosten
Vorgehensweise
- Zusammensetzung der Projektgruppe festgelegt durch Chefärztin und Qualitätsmanagementteam
- Mehrmalige protokollierte Sitzungen der Projektgruppe mit Aufgabenverteilung
- Vorlage der Dokumentations- und Archivordnung in Qualitätsmanagementkommission und Freigabe
Projektergebnis
- Dokumentations- und Archivordnung stellt eine einheitliche Vorgehensweise bei der Führung und Dokumentation von Patientendaten sicher
- Geregelt sind Erstellung, Transport, Herausgabe, Aufbewahrung und Umgang mit Patientenakten, sowie Erstellung und Handhabung elektronischer Behandlungsdaten
- Bereichsübergreifend ist eine einheitliche Dokumentation durchgesetzt
- Zentralarchiv ist aufgebaut und elektronisches Archiv installiert
- Mit Verfilmung der Gesamtdokumentation ist begonnen worden
Projektmitarbeiter/Beteiligte
- Chefärztin Innere Medizin II
- Archiv
- Chirurgie
- Psychiatrie
- Unfallchirurgie
- Röntgen
- Labor
- Medizinisches Controlling/Qualitätsmanagement/Qualitätsmanagementbeauftragter
Projekt: Patientensicherheit
| Verantwortlich (Projektleiter): | Chefarzt Gastroenterologie |
| Projektdauer: | 6 Monate |
| Priorität: | Sehr hoch |
| Kriterium (Bezug zu Selbstbewertung): | 100 % erfüllt |
Ziele/Gewünschte Ergebnisse
- Verringerung von Eigen- und Fremdgefährdung bei Patienten
- verbessertes Management bei medizinischen und technischen Komplikationen
Vorgehensweise
- Zusammensetzung der Projektgruppe festgelegt durch Chefarzt und Qualitätsmanagementteam
- Mehrmalige protokollierte Sitzungen der Projektgruppe mit Aufgabenverteilung
- Vorlage des Konzeptes in Qualitätsmanagementkommission und Freigabe
Projektergebnis
- Konzept erstellt: Verfahren und Maßnahmen zur Gewährleistung einer für den Patienten sicheren Umgebung während des Aufenthaltes
- Festlegung von Maßnahmen zur Vermeidung von Behandlungsfehlern
- Regelungen zur Gewährleistung der Aufsichtspflicht für bestimmte Patientengruppen (Eigen- und Fremdgefährdung)
- stationsbezogene Vereinbarungen zur Patientensicherheit (u.a. Voraussetzungen und Durchführung freiheitsentziehender Maßnahmen)
- Einführung des Zentralen Patientenrufes erfolgreich abgeschlossen
- Regelungen zum Verhalten von Patienten bei nichtmedizinischen Notfällen (technische Regelungen, z.B. Maßnahmen bei Feueralarm)
- Regelungen für den Umgang mit Patienteneigentum
Projektmitarbeiter/Beteiligte
- Chefarzt Innere Medizin I
- Psychiatrie
- Intensivtherapiestation
- Kardiologie
- Medizintechnik
- Qualitätsmanagementbeauftragter
Projekt: Qualitätsmanagementhandbuch/Intranet
| Verantwortlich (Projektleiter): | Leiter Medizinisches Controlling |
| Projektdauer: | 6 Monate |
| Priorität: | Sehr hoch |
| Kriterium (Bezug zu Selbstbewertung): | 100 % erfüllt |
Ziele/Gewünschte Ergebnisse
- Erarbeitung eines Qualitätsmanagementhandbuches anhand des Fragenkataloges nach KTQ® und proCum Cert
- Einarbeitung aller wesentlichen Arbeitsabläufe, grundsätzlichen Regelungen und Anweisungen des Hauses
- Sicherstellen eines hausweiten Zugriffes auf die Inhalte des Handbuches
Vorgehensweise
- Zusammensetzung der Projektgruppe festgelegt durch Leiter Medizinisches Controlling/Qualitätsmanagement und Qualitätsmanagementteam
- Mehrmalige protokollierte Sitzungen der Projektgruppe mit Aufgabenverteilung
- Vorlage des Handbuches in Qualitätsmanagementkommission und Freigabe
Projektergebnis
- In Vorbereitung der Zertifizierung erfolgte die Bearbeitung des Qualitätsmanagement- Fragenkataloges nach KTQ® und proCum Cert. Im Interviewverfahren wurden alle Abteilungen des Hauses an der Erarbeitung der Inhalte beteiligt.
- Fertigstellung des Handbuches in seinen wesentlichen Abschnitten
- Aufbau eines Intranet im vierten Quartal 2004
- Hausweiter Zugriff auf die Inhalte des Handbuches und zugehörige Informationen sind realisiert
Projektmitarbeiter/Beteiligte
- Leiter Medizinisches Controlling/Qualitätsmanagement
- Qualitätsmanagementteam
- Qualitätsmanagementbeauftragte
Projekt: Visite
| Verantwortlich (Projektleiter): | Chefarzt Urologie |
| Projektdauer: | 6 Monate |
| Priorität: | Sehr hoch |
| Kriterium (Bezug zu Selbstbewertung): | 100 % erfüllt |
Ziele/Gewünschte Ergebnisse
- Erhöhung der Patientenzufriedenheit
- Festschreibung von Mindeststandards für eine einheitliche Vorgehensweise
- Verbesserung der Koordinierung der Visiten
Vorgehensweise
- Zusammensetzung der Projektgruppe festgelegt durch Chefarzt und Qualitätsmanagementteam
- Mehrmalige protokollierte Sitzungen der Projektgruppe mit Aufgabenverteilung
- Vorlage des Konzeptes in der Qualitätsmanagementkommission und Freigabe
Projektergebnis
- Konzept erstellt: Verfahren und Vorgehensweisen bei Visiten in den einzelnen Kliniken
- Abstimmungen getätigt, um klinikübergreifend die Visiten zu koordinieren
- Abstimmungen getätigt, um Kooperation zwischen den Berufsgruppen bei Visiten zu verbessern
- Festlegungen zu Zeitrahmen und Teilnahme an Visiten in Vorbereitung
Projektmitarbeiter/Beteiligte
- Chefarzt Innere Medizin I
- Psychiatrie
- Gastroenterologie
- Innere Medizin
- Unfallchirurgie
- Urologie
- Qualitätsmanagementbeauftragter
F-2 Bereichsspezifische Projekte
Projekt: Hygiene
| Verantwortlich (Projektleiter): | Chefarzt Chirurgie |
| Projektdauer: | 6 Monate |
| Priorität: | Sehr hoch |
| Kriterium (Bezug zu Selbstbewertung): | 100 % erfüllt |
Ziele/Gewünschte Ergebnisse
- Gewährleistung der hygienegerechten Arbeitsweise
- Verbesserung des Kontrollsystems
- Aktualisierung der bestehenden Regelungen
Vorgehensweise
- Zusammensetzung der Projektgruppe festgelegt durch Chefarzt und Qualitätsmanagementteam
- Mehrmalige protokollierte Sitzungen der Projektgruppe mit Aufgabenverteilung
- Vorlage der Hygieneordnung in der Qualitätsmanagementkommission und Freigabe
Projektergebnis
- Aktualisierte Fassung der Hygieneordnung liegt vor
- Hygienepläne, Begehungspläne sind erstellt
- Verbesserung der korrekten Infektionsmeldungen wird bearbeitet
- Technische Verbesserung der Erfassung und Auswertung von Infektionsmeldungen wird vorbereitet
- Weitere Hygienebeauftragte in den Kliniken werden benannt
Projektmitarbeiter/Beteiligte
- Chefarzt Chirurgie
- Fachkraft für Hygiene
- Hygienebeauftragter Arzt
- Zentralsterilisation
- Chirurgie
- Küchenleiter
- Qualitätsmanagementbeauftragter
Projekt: OP-Management
| Verantwortlich (Projektleiter): | Chefarzt Chirurgie |
| Projektdauer: | 1 Monat |
| Priorität: | Sehr hoch |
| Kriterium (Bezug zu Selbstbewertung): | 10 % erfüllt |
Ziele/Gewünschte Ergebnisse
- Gleichmäßige Auslastung der personellen, materiellen und zeitlichen Ressourcen
- Vereinfachung der OP-Planung
- Verringerung von Ausfallzeiten
Vorgehensweise
- Festlegung der Projektgruppenzusammensetzung durch den Chefarzt und das Qualitätsmanagementteam
- Konstituierende, protokollierte Sitzung der Projektgruppe
- Erstellung eines Maßnahmeplanes und eines Zeitplanes für die Ausarbeitung eines OP-Statutes
Projektergebnis
- Die Projektgruppe OP-Planung ist arbeitsfähig
- Maßnahmeplan und Zeitplan liegen vor
Projektmitarbeiter/Beteiligte
- Chefarzt Chirurgie
- Chefarzt Anästhesie
- Chefarzt Urologie
- Chefarzt Unfallchirurgie
- OP-Koordinator
- Pflegedienstleiter
- Leitung OP-Pflegeteam
- Leiter Medizinisches Controlling/Qualitätsmanagement
- Qualitätsmanagementbeauftragter
Projekt: Psychiatrische Institutsambulanz
| Verantwortlich (Projektleiter): | Chefarzt Psychiatrie |
| Projektdauer: | 6 Monate |
| Priorität: | Sehr hoch |
| Kriterium (Bezug zu Selbstbewertung): | 100 % erfüllt |
Ziele/Gewünschte Ergebnisse
- Verbesserung des Angebotes in der ambulanten Patientenversorgung
- Erhöhung der Patientenzufriedenheit
Vorgehensweise
- Zusammensetzung der Projektgruppe festgelegt durch den Chefarzt
- Mehrmalige Sitzungen der Projektgruppe mit Aufgabenverteilung
- Vorlage des Konzeptes beim Geschäftsführer und Freigabe
- Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen
Projektergebnis
- Konzept freigegeben
- Eröffnung der psychiatrischen Institutsambulanz am 1.12.2004
- Sicherstellung der Abrechnung durch die EDV
Projektmitarbeiter/Beteiligte
- Chefarzt Psychiatrie
- Oberärzte Psychiatrie
- Pflegedienstleiter
G Weitergehende Informationen
Verantwortlich für den Qualitätsbericht
- Geschäftsführer
- Krankenhausleitung
- Chefärzte
- Qualitätsmanagementbeauftragte
- Abteilung Medizinisches Controlling/Qualitätsmanagement
Ansprechpartner
Leiter Medizinisches Controlling/Qualitätsmanagement
Herr M. Krajci
- Telefon:
- 0361/654-1035
- E-Mail:
- medcontrolling@kkh-erfurt.de
Qualitätsmanagementbeauftragte
Herr A. Kriebisch
- Telefon:
- 0361/654-1031
Herr Dipl. Ing. R. Schiebel
- Telefon:
- 0361/654-1036
- E-Mail:
- qm@kkh-erfurt.de
Bei speziellen Fragen wenden Sie sich bitte an die nachfolgend genannten Personen:
Hausleitung:
Geschäftsführer und Verwaltungsdirektor
Herr Dipl. Ing. J. Wehlisch
- Telefon:
- 0361/654-1001
- E-Mail:
- wehlisch@kkh-erfurt.de
Leitender Chefarzt
Chefarzt Herr Dr. med. J. Pertschy
- Telefon:
- 0361/654-1201
- E-Mail:
- visceralchirurgie@kkh-erfurt.de
Pflegedienstleitung
Herr S. Hübner
- Telefon:
- 0361/654-1601
- E-Mail:
- pflege@kkh-erfurt.de
Abteilungsleiter:
Kaufmännischer Leiter
Herr Dipl. Ing. W. Meyfarth
- Telefon:
- 0361/654-1030
- E-Mail:
- verwaltung@kkh-erfurt.de
Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
Chefarzt Herr Dr. med. J. Pertschy
- Telefon:
- 0361/654-1201
- E-Mail:
- visceralchirurgie@kkh-erfurt.de
Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Chefarzt Herr Dr. med. H. Müller
- Telefon:
- 0361/654-1311
- E-Mail:
- an-itm@kkh-erfurt.de
Institut für bildgebende Diagnostik
Chefärztin Frau Dr. med. U. Pertschy
- Telefon:
- 0361/654-1551
- E-Mail:
- radiologie@kkh-erfurt.de
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Chefarzt Herr Dr. med. J. Könnecke
- Telefon:
- 0361/654-1501
- E-Mail:
- gyngeb@kkh-erfurt.de
Klinik Innere Medizin I/Gastroenterologie
Chefarzt Herr Dr. med. H.-J. Bronisch
- Telefon:
- 0361/654-1101
- E-Mail:
- gastroenterologie@kkh-erfurt.de
Klinik Innere Medizin II/Kardiologie
Chefärztin Frau Dr. med. M. Ludwig
- Telefon:
- 0361/654-1111
- E-Mail:
- kardiologie@kkh-erfurt.de
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Chefarzt Herr Dr. med. S. Dammers
- Telefon:
- 0361/654-1401
- E-Mail:
- ppp-klinik-sekretariat@kkh-erfurt.de
ppp-klinik-oberaerzte@kkh-erfurt.de
ppp-klinik-psychologe@kkh-erfurt.de
Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Chefarzt Herr Dr. med. K. Gruner
- Telefon:
- 0361/654-1211
- E-Mail:
- k.gruner@kkh-erfurt.de
unfallchirurgie@kkh-erfurt.de
unfallchirurgie-klinik@kkh-erfurt.de
Klinik für Urologie und Kinderurologie
Chefarzt Herr Dr. med. J. Schweiger
- Telefon:
- 0361/654-1351
- E-Mail:
- urologie@kkh-erfurt.de
Öffentlichkeitsarbeit
Wünschen Sie allgemeine Informationen über unser Krankenhaus, so steht Ihnen unser Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung.
Wenden Sie sich bitte per Telefon oder E-Mail an unsere
Pressestelle
Herr T. Haufs
- Telefon:
- 0361/654-1905
- E-Mail:
- kontakte@kkh-erfurt.de
presse@kkh-erfurt.de
info@kkh-erfurt.de
Gern sendet Ihnen die Pressestelle auch spezielles Informationsmaterial zu, beispielsweise Informationsbroschüren vom gesamten Krankenhaus oder von den einzelnen Kliniken und ihren spezifischen Leistungsangeboten.
Links/Verweise
Weitere Informationen finden sie auf der Website des Katholischen Krankenhauses „St. Johann Nepomuk” Erfurt
www.kkh-erfurt.de
Hier stellen sich die einzelnen Fachabteilungen mit ihrem medizinischen Leistungsangebot vor.
H Anlagen
Organigramm Krankenhaus „St. Johann Nepomuk”

Fußnoten
- [01] Stichtag 31.12. des Berichtsjahres
- [02] externe Entlassungen in 2004 gemäß DRG-Systematik
- [03] Fallzahl abteilungsbezogen mit internen Verlegungen
- [04] Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik + Psychiatrische Tagesklinik
- [05] Zertifiziert bei LäK-Thüringen mit jeweils zwei Punkten für den Weiterbildungskatalog
- [06] Auszug aus dem Informationsmaterial der Palliativstation
- [07] in Planung ab 2005
- [08] in Zusammenarbeit mit dem "Helios-Klinikum GmbH" Erfurt und der Radiologischen Gemeinschaftspraxis Dres. Julich, Hubrich und Herold
- [09] in Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst des DRK
- [10] in Zusammenarbeit mit dem "Helios-Klinikum GmbH" Erfurt
- [11] In Zusammenarbeit mit der "Höheren Berufsfachschule für Logopädie" Erfurt
- [12] Hauptdiagnose gemäß der jeweils geltenden Fassung der Deutschen Kodierrichtlinien.
- [13] DGAI - Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin
- [14] Hauptdiagnose gemäß der jeweils geltenden Fassung der Deutschen Kodierrichtlinien.
- [15] Hauptdiagnose gemäß der jeweils geltenden Fassung der Deutschen Kodierrichtlinien.
- [16] Hauptdiagnose gemäß der jeweils geltenden Fassung der Deutschen Kodierrichtlinien.
- [17] Hauptdiagnose gemäß der jeweils geltenden Fassung der Deutschen Kodierrichtlinien.
- [18] Hauptdiagnose gemäß der jeweils geltenden Fassung der Deutschen Kodierrichtlinien.
- [19] Hauptdiagnose gemäß der jeweils geltenden Fassung der Deutschen Kodierrichtlinien.
- [20] Hauptdiagnose gemäß der jeweils geltenden Fassung der Deutschen Kodierrichtlinien.
- [21] nach absoluter Fallzahl, im Berichtsjahr
- [22] Stichtag 31.12. des Berichtsjahres
- [23] 4 x Fachgebiet Innere Medizin, 1 x Teilgebiet Gastroenterologie
- [24] Anzahl der beschäftigten Pflegekräfte insgesamt
- [25] Prozentualer Anteil der examinierten Krankenschwestern/-pfleger (3 Jahre)
- [26] Prozentualer Anteil der Krankenschwestern/-pfleger mit entsprechender Fachweiterbildung (3 Jahre + Fachweiterbildung)
- [27] Prozentualer Anteil Krankenpflegehelfer/-in (1 Jahr)
- [28] Grau unterlegte Felder sind nicht auszufüllen
- [29] Jeweils entsprechend der im Berichtsjahr geltenden Anlage 1 zur Vereinbarung über Mindestmengen nach § 137 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 SGB V
- [30] Jeweils entsprechend der im Berichtsjahr geltenden Anlage 1 zur Vereinbarung über Mindestmengen nach § 137 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 SGB V
- [31] Angaben jeweils bezogen auf den Arzt/Operateur, der diese Leistung erbringt.
- [32] Angaben jeweils bezogen auf den Arzt/Operateur, der diese Leistung erbringt.

