Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Behandlungsangebote: Krankenpflege
Die Pflege psychiatrisch erkrankter Patienten geht weit darüber hinaus, das Augenmerk ausschließlich auf Defizite und krankheitsbedingte Einschränkungen zu richten.
Ein wichtiger Faktor ist die aktive Beteiligung und Verantwortung der Patienten für ihre Genesung. Die Pflegenden in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Katholischen Krankenhauses versuchen einen Rahmen für die Behandlung zu schaffen, der zwar einerseits krankheitsbedingte Einschränkungen wahrnimmt und berücksichtigt, aber anderseits auch vorhandene Stärken und Ressourcen eingeht.
Die Erhaltung und Wiederherstellung größtmöglicher Eigenständigkeit und Unabhängigkeit werden bestmöglich gefördert.
Hierzu gehört ein Tages- und Wochenplan, der für jeden Patienten individuell erstellt wird und in dem Therapie und Aktivität in ausgewogenem Verhältnis zu Ruhe- und Entspannungsangeboten stehen.Kleinere Stationsdienste wie die Zubreitung von Speisen, die Durchführungen von Stationsversammlungen, gemeinsame Außenaktivitäten, Spiel-, Sport- und Bastelangebote sind Elemente des Stationsalltags, für dessen Gelingen Pflegekräfte und Patienten im Sinne der tätigen Gemeinschaft gleichermaßen verantwortlich sind.
Die Pflegekräfte begleiten und unterstützen ihre Patienten darüber hinaus mit der Auseinandersetzung mit ihrer Krankheit und versuchen schwierige Situationen zusammen mit ihnen auszuhalten und zu überwinden.
Zur Vorbereitung auf die Zeit nach der Krankenhausbehandlung helfen die Pflegenden je nach Bedarf bei der Kontaktaufnahme zu Angehörigen und Nachbarn, bei der Wiedererlangung eines ausgewogenen Tag- und Nachtrhythmus, oder beim Training anderer, eventuell verloren gegangener Alltagsfähigkeiten wie z.B. Einkaufen, Kochen, sinnvolle Freizeitgestaltung oder das adäquate Eintreten für eigenen Interessen.
Die Pflege beteiligt sich and der Durchführung therapeutischer Maßnahmen und arbeitet mit anderen Berufsgruppen der Abteilung eng zusammen.
Regelmäßige Teilnahme an Supervision und Fortbildung hilft dabei die Arbeit des Pflegedienstes zu reflektieren und neue Erkenntnisse in die Pflege einzubeziehen.


