News

Innovative vNOTES-Technik für schonende gynäkologische Eingriffe

Mit der minimal­invasiven Methode bietet das Katholische Kranken­haus eine narbenfreie, schnelle und sichere Behandlungsoption für Patien­tinnen

Das Katholische Kranken­haus „St. Johann Nepomuk“ Erfurt bietet Patien­tinnen eine der modernsten und schonendsten Operationsmethoden in der Gynäkologie: vNOTES (vaginal Natural Orifice Transluminal Endoscopic Surgery). Diese innovative Technik ermöglicht es, chirurgische Eingriffe ohne äußere Schnitte durchzuführen, indem der Eingriff durch die natürliche Körperöffnung – in dem Fall die Vagina – erfolgt.

Als eines von wenigen Krankenhäusern in Thüringen ist das KKH seit dem Herbst 2025 darauf spezialisiert und bietet diese minimal­invasive Methode für eine Vielzahl gynäkologischer Eingriffe an. Zu den häufigsten Verfahren gehören die Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie), Zystenentfernungen, Sterilisation sowie Senkungsoperationen und diagnostische Eingriffe im kleinen Becken.

Die Vorteile der vNOTES-Technik sind:

Narbenfrei: Durch das Fehlen äußerer Schnitte entstehen keine sichtbaren Narben.

Schnelle Erholung: Patien­tinnen berichten von einer schnelleren Genesung und kürzeren Kranken­hausaufenthalten.

Weniger Schmerzen: Durch den Verzicht auf Schnitte in der Bauchdecke werden postoperative Beschwerden deutlich reduziert.

Reduzierte Komplikationen: vNOTES verringert die Wahrscheinlichkeit für postoperative Komplikationen.

„Mit der Einführung von vNOTES möchten wir unseren Patien­tinnen eine schonende, sichere und moderne Behandlungs­methode bieten, die nicht nur den Eingriff selbst vereinfacht, sondern auch die Erholungszeit erheblich verkürzt“, erklärt Dr. med. Oliver Heine, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am KKH, und ergänzt: „Unser erfahrenes Team aus Fachärztinnen, -ärzten und Pflegepersonal begleitet Sie vom ersten Beratungsgespräch bis zur Nachsorge und sorgt dafür, dass Sie sich jederzeit gut aufgehoben fühlen.“