Schutz & Prävention

"Eine Kultur des grenzachten Umgangs..."

Der Schutz der uns anvertrauten Menschen hat für unser Kranken­haus oberste Priorität. 

Jede Form von körperlicher, verbaler, psychischer und sexualisierter Gewalt widerspricht den Prinzipien unseres Leitbildes. Jeder Mensch ist einmalig und besitzt eine von Gott gegebene, unverfügbare Würde. Die Ein­rich­tungen der Katho­lischen Hospital­vereinigung Thüringen gGmbH wissen sich in besonderer Weise dazu verpflichtet, jeden Menschen in seiner Würde zu schützen, sein Recht auf seelische und körperliche Unversehrtheit und Gesundheit zu achten und seine sexuelle Integrität zu wahren. Dies gilt unabhängig vom Geschlecht, Herkunft, Religion, sozialem Status, sexueller Orientierung, Krankheit oder Behinderung. 

So ist eine Kultur des grenzachtenden Umgangs ein integraler Bestandteil unserer Arbeit und gilt als dauerhafte Verpflichtung aller, die in unserem Kranken­haus tätig sind.

Unser institutionelles Schutzkonzept für die Ein­rich­tungen der Katho­lischen Hospital­vereinigung Thüringen gGmbH will sicherstellen, dass der Persönlichkeitsschutz in unserem Kranken­haus gewährleistet wird und die Persönlichkeitsrechte in unserer Arbeit beachtet werden. Das Schutzkonzept beschreibt, wie eine Kultur des achtsamen und grenzachtenden Miteinanders in unserem Kranken­haus entwickelt und gepflegt werden kann, um einen sicheren Ort für die uns anvertrauten Patienten und Patien­tinnen sowie für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu gewährleisten. 

In besonderer Form findet dies in unserem Verhaltenskodex Ausdruck. Ziel des Verhaltenskodex ist es, eine Kultur der Achtsamkeit zu etablieren, welche gekennzeichnet ist von wachsamen Hinschauen, offenem Ansprechen und transparenten und einfühlsamen Handeln, insbesondere im Umgang mit Kindern und Jugendlichen wie auch schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen.

Trotz aller Bemühungen ist uns bewusst, dass grenzverletzendes Fehlverhalten nicht ausgeklammert werden kann. Durch einen offenen Umgang mit dem Thema sexualisierte Gewalt und dem Erstellen unseres Schutzkonzeptes sollen unsere Präventionsbemühungen Achtung und Aufmerksamkeit erlangen. Durch ein klares Regelwerk und die Sensibilisierung durch Schulungen möchten wir deutlich machen, dass wir in unserer Einrichtung keinerlei Form von Gewalt tolerieren. 

So stellt das Kranken­haus für alle Patien­tinnen und Patienten sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch Präventionsfachkräfte als Ansprech- und Reflexionspartner zur Verfügung.

Wir sind für Sie da (v.l.): Magdalena Freiberg (Psychologin), Alexandra Doogs (Praxisanleiterin) und Alexander Franke (Gesundheits- und Krankenpfleger)
Sie erreichen uns via E-Mail über praevention-sG@kkh-erfurt.de).